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wer nicht nur geradeaus oder nach oben sieht, entdeckt auf seiner Wanderung durch Essen kleine, quadratische, blau schimmernde Steine. Diese führen den Interessierten auf den
Kulturpfad Essen :
Verläßt man den Hauptbahnhof über den Südausgang, überquert man die "Freiheit" und sieht sich einem Kunstwerk von Max Kratz gegenüber. Die
"Steile Lagerung" zeigt das harte Berufsleben der Bergarbeiter und ist Teil des Kulturpfades. Der Kulturpfad ist gekennzeichnet durch viereckiges, blau leuchtendes Glasgestein im Wegepflaster. Wer diesen Glassteinen folgt, findet nicht nur bedeutende Gebäude der Industriegeschichte, sondern auch 21 Kunstwerke in denen Essener Künstler der Stadt Ausdruck verliehen haben. Hält man sich links der Rellinghauser Straße findet man schon bald den
"Bergmann und die heilige Barbara" von Josef Enseling aus dem Jahre 1953. Ganz in der Nähe dann von Richard Lang die
"Neandertal Line" aus der Zeit 1994/99 und nur ein Stück weiter die
"Springende Linie" von Norbert Thomas aus dem Jahre 1996. Nun geht es unterhalb des Aalto Theaters zu Huyssenallee, wo ein
"Dolomitgestein" von Ulrich Rückriem aus 1987 zu sehen ist. Vorbei am Aalto und der Philharmonie wenden wir uns zum Stadtpark, wo uns gleich eine ganze Reihe Kunstwerke erwarten: so das
"Steinhaus" von Ulrich Rückriem - 1987;
"Fee" von Wilhelm Nida-Rümelin - 1905;
"Fünf Finger einer Hand, fünf Hände zum Pentaggramm" von Klaus Simon aus dem Jahre 9187;
"Erdmaul auf dem Kinderspielplatz" Ulrich Falke -1994;
"Standort" von Wolfgang Liesen, Granit, 1921 und
"Cello" von Stephan Huber, Marmor 1987. Entlang des Stadtteiches kommen wir dann zur Hohenzollernstraße, wo wir die
"unendliche Schleife" von Max Bill aus den Jahren 1935-1953 finden. Weiter geht es zur Kreuzung Huyssenallee / Hohenzollernstraße, wo wir gegenüber dem gerade wiedererstellten "Glückaufhaus" die Bronzefigur
"Dynamik" von Ladis Schwarz finden. Diese ist von 1990. Hinter dem Glückaufhaus, etwa an der Brücke zu den Museen, folgt dann der
"Umraum" aus Beton und Stein von Timm Ulrichs von 1987/89. An den Museen kommen dann noch der
Drucklufthammer der Zeche Carl Funke von 1921, der
"Trecker" von Ludger Gerdes aus Metallguss von 1987, sowie der
"Discolator" von Johannes Reineking - 1987, die
"Schiffsketten" von Friedrich Gräsel -1972 und
"Inverted House of Cards" von Richard Serra aus den Jahren 1969 - 1983, sowie die
"Treppe" von Ulrich Rückriem -1982; und die
"Schichtung" vonThomas Lenk aus dem Jahre 1974.
Nach einigen Minuten Verschnaufpause bietet es sich dann an, das Folkwang-Museum zu besuchen, das im Jahre 2010 in neuem Gewand zu bestaunen ist. Der Neubau ist eine Geschenk der Berthold Beitz Stiftung an die Stadt Essen. |
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