Borbecker Muehlenbach

Borbecker Muehlenbach – von der Kloake zum klaren Bach. Im Rahmen der Renaturisierung der Emscher werden auch die Bäche erneuert die in die Emscher münden. Einer dieser Bäche ist der Borbecker Muehlenbach, der eigentlich Bredeneyer Muehlenbach heißen müßte , weil er im Essener Ortsteil Bredeney entspringt.

Wikipedia Text zum Flußverlauf :

Der Borbecker Mühlenbach entspringt in zwei Siepen in Essen-Bredeney. Der Bach wird unter der A52 und der Messe Essen hindurchgeleitet und durchfließt dann den Grugapark. Auf dem Parkgelände speist er den Margarethen- und den Waldsee. Seine Fließrichtung ist nach dem Grugapark nach Nordwesten ausgerichtet, wobei er für etwa einen Kilometer die Stadtgrenze von Essen und Mülheim an der Ruhr bildet. Bei Essen-Schönebeck ändert er seinen Lauf nach Nordosten. Zwischen Altendorf und Bochold bildet der Bachlauf ein Stück weit die Stadtteilgrenze, zugleich die südöstliche Grenze des Stadtbezirks Borbeck. Im Stadtteil Bochold mündet von rechts der Sälzerbach ein. Der Borbecker Mühlenbach mündet kurz nach Erreichen des Essener Stadtteils Bergeborbeck westlich des Stadions Essen in die Berne.

Borbecker Muehlenbach – Wasserralle stoppt den Weiterbau

An anderer Stelle berichtete ich bereits über die Probleme die bei der Renturisierung des Baches auftraten. Im Ortsteil Frohnhausen wurde in einem Bereich, wo ein Regenüberlaufbecken gebaut werden sollte, der Ruf der Wasserralle gehört. Niemand hat die Ralle jemals gesehen, aber die Baumaßnahmen mußten über einen langen Zeitraum gestoppt werden. Erst nachdem ein Umzugsgebiet geschaffen wurde, konnte weiter gebaut werden. Aus der ehemaligen „Köttelbecke“, die in offenem Verlauf in einem Bett aus Beton durch die Stadt floss, wurde ein sauberer Bach. Die Abwasser fließen nun in einem unterirdischen Kanalsystem zu den Klärbecken.

Borbecker Muehlenbach
ein Teil des Betonbettes der „Köttelbecke“ wurde erhalten
Borbecker Muehlenbach
Natur und Bachverlauf sind wieder vereint.

Ein „Neuer Bach“ mit Groppe

Die Luft schwadert nicht mehr in den Heißen Sommermonaten vor abartigem Gestank. Eine Sensation war die Entdeckung der Emschergroppe. Der sehr widerstandsfähige Fisch muss in Teilen des nicht ganz so verschmutzten Oberlaufs in Fulerum überlebt haben und verbreitet sich nun wieder im Bachlauf. Heute findet man die stachlige Stichlingsart in allen ökologisch wieder hergestellten Zonen der Emscher. Die Groppe ist der erste Rückkehrer unter den Fischen der „neuen Emscher“ und ihrer Zuläufe.