Geoengineering – das künstliche Klima

Geoengineering oder climate – engeneering ist die Bezeichnung eines Verfahrens um den Klimawandel zu beeinflussen.

Das Gremium für den Kliamwandel IPCC der Vereinten Nationen entschied das die Regierungen der Welt bis 2030 den Emissionsausstoss halbieren müssen, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius über dem Niveau der vorindustriellen Zeit zu begrenzen.

Jedes Grad über diesem Wert hätte mehr Stürme zur Folge. Würde den Meeresspiegel weiter ansteigen lassen und grössere Dürrezeiten mit sich bringen. Es käme zu Nahrungsknappheit und einem Verlust der Wasserressourcen. Folgeschäden in Höhe von 54 Billionen US-Dollar.

Da man davon ausgeht, dass die Ziele wohl nicht so einfach erreicht werden, ist die IPCC der Ansicht, dass weitere Maßnahmen notwendig sind um gegen die Treibhausgase in der Luft vorzugehen.

Hier kommt Geoingeneering ins Spiel. Bei diesen wissenschaftlichen Verfahren greift der Mensch in das Klima ein. Es wird versucht CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen, Strahlungen umzuleiten und zurück zu werfen. Durch den Einsatz von Schwefel werden Vulkaneruptionen nachgespielt, die die Sonneneinwirkung abmildern sollen. Wolken werden durch Salzemissionen erzeugt. Im All werden Spiegel installiert, die die Strahlungen reflektieren und so die Einstrahlung auf die Erde reduzieren sollen.

Diese Verfahren führen aber auch zu Veränderungen des Weltklimas global und regional. Die Niederschläge werden sich verändern. Sorgt das Geoengineering in Berlin, Paris, London, New York für weniger Hitzewellen, sorgt es unter Umständen dafür das in Fernost die Dürre noch verheerender wird. Der Schwefel der über dem Nordatlantik für Beruhigung sorgt, bewirkt eine Verstärkung der Taifune über Vietnam.

Es gibt bereits Wissenschaftler die vor Risiken beim Geoengineering warnen. Vergleiche mit dem Manhattan-Projekt nach dem 2. Weltkrieg über Atomwaffen werden aufgestellt. Bereits 2013 schrieb der Ethiker Cleve Hamilton im „Bulletin of Atomic Scientists:“ Das Testen eines Geoengineerings – Schemas wie dem Versprühen von Sulfat Aerosolen, ist von Natur aus schwierig. Der Einsatz würde politische Entscheidungsträger in hohem Maße von einer technokratischen Elite abhängig machen. In dieser Welt der Geotechnik würden Experten die Bedingungen des täglichen Lebens kontrollieren; und es ist unwahrscheinlich, dass ein solches Regime gerechtfertigt ist.“

China hat bereits 2018 mit einem Geoengineering Verfahren auf dem Tibetischen Plateau begonnen. Das Gebiet leidet seit Jahren an immer niedrigeren Schneefällen. Das Tibetische Plateau ist aber ein wichtiger Wasserlieferant für Asien. Deshalb werden auf dem Plateau bereits 500 Brennkammern errichtet. Die Silberjodidöfen sollen Wolkenbänder von jeweils 6 Kilometer Länge erzeugen. Die Steuerung erfolgt über Wettersatelliten, die auch die Monsum Wolken kontrollieren sollen, die dann über Nordtibet abregnen sollen.

Anhand dieses Beispiels läßt sich erahnen welche Macht Staaten bzw. Regierungen haben können, die über das Klima bestimmen. Ein Krieg erhält so plötzlich eine „sanftere Note“. Staaten die unter Klimafolgen leiden werden erpressbar. Es gibt plötzlich neuer Möglichkeiten der Sanktionen und Zollerhebungen mit Hilfe der Steuerung des Klimas.

Man muß befürchten, dass irgendwann nicht mehr die Klimaforscher die Moderation haben, sondern Militärs das Geoengineering übernehmen. Bereits 1967 hat das US – Militär in einem geheimen Versuch Silber oder Bleijodid über Vietnam ausgebracht um die Wolken zu verdichten und so den Niederschlag zu beeinflussen.

Angesichts der momentan in der Welt herrschen Despoten und Chaoten wie Trump- USA, Duterte- Phillipinen, Bolsonato- Brasilien, oder den rechtspopulistisch gelenkten Staaten in Europa, kann einem da schon Angst und Bange werden, ob der Möglichkeiten durch Geoengineering.

Quellen: heise.de; Medium Daily Digest, Alexander Kaufman