Uferschnepfe

Uferschnepfe – Limosa rimosa – wird auch wegen des typischen Rufes “gruta” mit dem Namen Greta bezeichnet. Die Schnepfe steht international auf der roten Liste gefährdeter Arten. Zu oft wurde ihr Lebensraum durch Entwässerung für die Landwirtschaft vernichtet. Einen großen Faktor spielen leider auch Tötungen durch frei laufende Hunde und eine frühe Mahd zerstört die Nester.

Die Uferschnepfe ist ein wenig scheuer Vogel. In der Brutzeit führt sie Scheinattacken auf Leute aus, die dem Nest zu nahe kommen. Außerdem werden die Störer lautstark beschimpft. Zu ihrem eigenen Schutz brüten die Vögel in Schutzgemeinschaften, jeweils mit einem Abstand im Rufkontakt.

Uferschnepfe
Ruheplatz

Bei der Nahrungsaufnahme schreitet die Schnepfe ähnlich wie ein Storch voran. Überhaupt könnte man ihn mit einem kleinen Storch vergleichen.

Die für Watvögel typischen langen Beine und der lange, orangefarbene Schnabel mit der schwarzen Spitze fallen sofort auf. Hals und Brust der Uferschnepfe sind ebenfalls orangerot. Die Oberseite des Körpers ist graubraun, die Unterseite hell gefärbt.

Uferschnepfe
ein Schwarm Uferschnepfen bei Greetsiel in Ostfriesland

Im Flug fällt der helle Schwanz mit der schwarzen Endbinde auf. Auch der weiße Flügelstreif ist deutlich zu erkennen.

Der Lebensraum der Uferschnepfe ist die norddeutsche Küste, das Wattenmeer und die Feuchtgebiete, sowie die Hoch- und Tiefmoore im Binnenland. Die Überwinterungsgebiete liegen in Zentralafrika und Südafrika.

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