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Fischland

– Lübeck Wochenende

Fischland  –  war unser eigentliches Ziel. Wir hatten aber beschlossen zwei Übernachtungen  in Lübeck einzuschieben. Wir  hatten  das „Hotelchen“ in der Schönböckener Straße gebucht. schön das wir schon vor der angegebenen Zeit (14:00) im Hotel einchecken konnten. So  hatten wir noch den gesamten Nachmittag in Lübeck zur Verfügung.

15. – 17.05.2015 Lübeck 

Der Fußweg in die Innenstadt währte knapp zwanzig Minuten. Auf dem ersten Weg dorthin begegneten wir einem netten jungen Mann mit Migrationshintergrund der uns auf dem Weg zur Stadtmitte und auf seinem Weg zum Freitagsgebet noch eine Abkürzung zeigte, indem wir ein Stück des Weges gemeinsam gingen. Vom Anleger an den schönen Altstadthäusern machten wir dann zunächst die uns so empfohlene Traverundfahrt. 

Traverundfahrt

Entlang der alten Speicherhäuser führt die Fahrt unter niedrigen Brücken bis in das Hafengebiet. Am Ufer liegen mehrere alte Segelschiffe. Mit dem Blick auf das Panorama der Altstadt mit seinen vielen historischen Kirchen wird der Hafen verlassen und das Boot biegt auf den Lübeck-Ems–Kanal.

An einem Abschnitt haben die Bewohner ihre Wäsche auf den am Uferrand stehenden Wäschestangen aufgehängt. Die niedlichen kleinen Häuser sind teilweise liebevoll mit Blumenkästen und frischer Farbe aufgehübscht. Schließlich, wir befinden uns wieder auf der Trave, kommt dann auch wieder unser Ausgangspunkt in Sicht.

Marzipan

Der zweite Tag in Lübeck ist naß und frisch. Wir besuchen das Marzipanmuseum und spazieren durch die Lübecker Altstadt, wo wir doch tatsächlich Bekannte aus Essen treffen. Auf dem Marktplatz findet gerade ein historischer Markt statt. Dort stärken wir uns mit einem Stück Fleisch im Brötchen. Als wir die Marienkirche betreten findet dort gerade ein Chorauftritt mit sakralen Titeln statt. Beeindruckenist die Akustik in dieser Kirche


17. – 31.05.2015  Wustrow auf Fischland

Am 17.05.2015 fahren wir dann gleich nach dem Frühstück weiter in Richtung unseres nächsten Urlaubsziels. Nach ruhiger Fahrt erreichen wir nach zwei Stunden Wustrow auf der Halbinsel Fischland – Darß – Zingst.

In früherer Zeit waren das einmal drei Inseln, die im Verlaufe der Jahre durch Versandung zusammen wuchsen. Während an der Südseite, am Fischland, die Ostsee dem Land immer mehr raubt, wird im Norden, Zingst, immer mehr Land angespült. In der fernen Zukunft wird wohl die Insel Hiddensee auf diese Weise durch den angespülten Sand andocken.

Wir haben eine überraschend große Wohnung mit zwei Duschen, einer Sauna, Außengarten und Schwimmbad im Garten. Was fehlt ist allerdings ein Waschbecken mit Warmwasser, z. B. um einmal etwas zu spülen. Aber im Laufe der zwei Wochen arrangieren wir uns mit dem Problem. Wie zu erwarten erkunden wir zunächst einmal unseren Ort Wustrow.

Wir finden einen wunderschönen Ort vor, der bestückt ist mit vielen kleinen und größeren reetgedeckten Häusern. Am Abend nehmen wir im Restaurant des Landhauses Schlunt, hier wohnen wir auch, unser Abendessen ein. Um es vorweg zu nehmen ist die Küche hier ganz hervorragend und wir wurden an keinem Tag enttäuscht.

Strand

Am nächsten Tag gehen wir bis zum Strand von Wustrow und wandern über den Dünenweg bis zur Steilküste bei Ahrenshoop, das durch eine Künstlerkolonie enstanden Dorf am Übergang von Fischland zum Darß. An den Hängen der Steilküste nisten eine Unmenge an Uferschwalben. Mit viel Geduld und x -Aufnahmen gelingen mir einige Aufnahmen dieser pfeilschnellen Vögel.

Der dritte Tag beginnt mit dem Ausleihen von Fahrrädern. Zunächst beginnen wir mit der etwa zehn Kilometer langen Boddentour bei Wustrow. Die Weiterfahrt nach Ahrenshoop wird durch einsetzenden Regen unterbrochen. Da gerade Lidl in der Nähe ist beschließen wir einige Sachen einzukaufen.

Ahrenshoop und Born – von Fischland zum Darß

Am Mittwoch folgt dann die ausgiebige Radtourüber Ahrenshoop nach Born am Darß. Wieder verlassen wir Fischland und gelangen auf den Darß. Die Gesamtstrecke beläuft sich auf ca. zwanzig Kilometer, was aber bei ständigem, zwar leichten Wind, schon eine gewisse Anstrengung bedeutet. Born ist ein kleiner Ort mit einem schönen kleinen Boddenhafen. Unser Mittagagessen nehmen wir dann in einer der Fischstände in Wustrow ein. Um dem Hochbetrieb am Wochenende zu entgehen fahren wir am nächsten Tag nach Zingst.

Zingst

Hier bemerkt man den höheren Bekanntheitsgrad auch an möndäneren Hotels und am Rummel in Strandnähe. Am Strand und im Ort sieht man bereits einiges vom bevorstehenden Fotofestival Zingst am Ende des Monats. Am Ende der Seebrücke befindet sich eine Tauchglocke.

Durch die Geschäftsstraße kommen wir dann schließlich zurück zu unserem Parkplatz und fahren wieder zurück nach Wustrow um noch eine Boddenrunde mit dem Fahrrad zu machen.

Zunächst erfolgen ein paar nötige Einkäufe bei Lidl. Dann wird die Fototasche gepackt. Ich möchte heute einige Aufnhamen mit Langzeitbelichtung und ND Filter ausprobieren. Es wird ein erfreuliches Ergebnis, wie wir dann am Abend feststellen. Vorher fahren wir aber noch mit dem Rad ins Ostseebad Dierhagen.

Dierhagen

Auf dem Weg zum kleinen Hafen entdecken wir ein Restaurant wo wir ein ganz fantastisches Mittagessen bekommen. Der Dierhagener Hafen ist zwar klein, aber einer der schönsten die wir auf der Halbinsel gesehen haben. Auf der Rückfahrt unterbrechen wir des Öfteren unsere Fahrt um in den Dünen mit Blick aufs Meer zu pausieren.

Am späten Abend machen wir uns dann noch einmal auf den Weg zum Wustrower Strand um den Sonnenuntergang zu fotografieren.

Bernstein – das Gold des Nordens

Am Pfingstsamstag hängt noch dichter Nebel über dem Bodden. So schnell scheint sich das Wetter heute nicht zu ändern und wir beschließen mit dem Schiff nach Ribnitz Damgarten zu fahren. Nach einstündiger Fahrt über den Bodden erreichen wir den Ort und besuchen das Bernsteinmuseum, das in einem ehemaligen Kloster untergebracht ist. Zu gleicher Zeit findet im Museum auch eine Ausstellung des Malers Wenneberg statt, der in der Zeit 1866 –1950 lebte.

Der Bodden

Während der Schiffsfahrt erklärt der Kapitän den Bodden. Die tiefste Stelle hat eine Wassertiefe von 2 Metern. Da der Bodden an der Ostseite mit der Ostsee verbunden ist, gerät wenig Salzwasser in das Boddengewässer, weshalb man das Gewässer auch Brackwasser nennt. Die Boddenland schaft zieht sich bis in die Rügener Bodden.

Wir befahren zur Zeit den Saaler Bodden, mit einer Wasserfläche von 50 km². Wir bummeln nach der Rückkehr noch etwas durch Wustrow und beenden dann den Tag. Pfingstsonntag und Pfingstmontag sind geprägt von aus giebigen Zahnschmerzen. Irgendetwas scharfgratiges kommt aus dem Zahnfleisch und verursacht grobe Schmerzen an Zunge und Gaumen.

Am Sonntag wandern wir noch einmal zur Steilküste und am Montag besichtigen wir Prerow, wo wir fünf Kilometer durch den Nationalpark zum Darßer Ort wandern. Die Rückfahrt vom einzigen noch funktionierenden Leuchtturm machen wir mit dem Pferdegespann.

Zahnweh

Dienstag führt unser erster Weg zum einzigen Zahnarzt in Wustrow, der natürlich prompt in dieser Woche keine Sprechstunde hat. Der Hinweis auf dem Schild leitet uns zu einem Zahnarzt in Dierhagen. „ So etwas habe ich noch nicht gesehen“ –ist dessen erste Reaktion und er versucht dem „Unding“ mit einer Pipette zu Leibe zu gehen.

Tatsächlich hält er kurz darauf ein Stück Knochen in der Pipette und es geht mit augenblicklich besser. Mit den Worten „ Ich bin ein Held „ verabschiedet sich der nette Zahnarzt von uns und wir fahren glücklich zurück.

Wieck

Wir fahren zu dem kleinsten der Boddenorte nach Wieck. Auch dort gibt es einen kleinen Boddenhafen, während der Zugang zur Ostsee nur durch den Nationalpark möglich ist Wir fahren durch das schöne Regnitztal nach Marlow zum größten und schönsten Vogelpark den ich je gesehen habe. Gute zwei Stunden dauert alleine der Rundweg durch die Anlage.

Großzügig gehalten und sehr gepflegt, mit vielen Spielplätzen für die Kinder, findet man außer Vögel auch Känguruhs, Präriehunde und Pinguine. Die Rückfahrt machen wir über Barth, auf der entgegengesetzten Seite des Boddens. Hier gefällt vor allem der Hafen.

Hafen

Am Donnerstag machen wir unsere längste Wanderung entlang der Ostsee und des Bodden. Wir sind ganztägig unterwegs. Das hat uns so angestrengt, dass wir am nächsten Tag nicht wie geplant nach Stettin fahren, sondern vor Ort bleiben. Lange sitzen wir in der Sonne die großzügig auf den Wustrower Hafen scheint.

Nun endlich besteigen wir auch den Kirchturm um Aufnahmen von oben zu machen. Danach gehen wir noch einmal zum Strand und essen im „Mobby Dick“. Auf dem Rückweg noch einige Kleinigkeiten käuflich erwerben und der vorletzte Tag neigt sich dem Ende entgegen. Da am Samstag das Wetter schlecht wir, beschließen wir zu packen und treten einen Tag früher die Heimreise an.

Bernkastel Kues

Bernkastel Kues – Pünktlich um 11:00 Uhr kamen wir nach angenehmer, störungsfreier Fahrt bei Familie Mehrfeld in  Kues an und wurden gleich freundlich begrüßt. Sofort erhielten wir viele Informationen zu Veranstaltungen und Festen in der Umgebung.


Bernkastel  Kues 21.-28.09.2013

Zunächst machten wir aber einen Spaziergang hinüber nach Bernkastel, da wir auf der Kuser Seite wohnten. Gleich unten an der Promenade und neben dem Geburtshaus des ehemaligen Bischofs und Philosophen Cosanus, dem wichtigsten Bürger der Gemeinde, befand sich das Hotel Restaurant „Alt Kues“, wo wir unser Mittagessen einnahmen. Leider waren wir nicht gerade begeistert von den präsentierten Gerichten.

Nachmittags packte Ruth zunächst die Koffer aus und wir machten eine kleine Siesta, bevor wir uns noch einmal auf den Weg nach Bernkastel machten. Wir sahen wunderschöne Gassen und Fachwerkhäuser, eine stattliche Zahl großer und kleiner Restaurants , Gaststätten und Weinstuben und das bei herrlichem Wetter.

Brauneberg und der Nußbaum

Am zweiten Tag hebt sich beim Blick aus dem Fenster langsam der Nebel aus dem Moseltal und gibt den Blick frei auf die Burg Landshut. Über dem Nebel wird deutlich, dass auch dieser Tag sonnig und warm werden wird. Wir diskutieren ob wir uns Fahrräder leihen oder wandern.

Unser Ziel ist Brauneberg. Da man beim Wandern aber mehr von den Schönheiten der Natur zu sehen bekommt, entschließen wir uns zum Laufen. In Brauneberg findet heute der dritte Tag des dortigen Weinfestes in der  bekannten Nußbaumallee statt. Diese Allee hat eine Länge von 1600 Metern. Die Geschichte besagt, dass ursprünglich e i n Walnussbaum zum Schutz vor dem Eiswasser der Mosel angepflanzt wurde. In späteren Jahren verhinderte dieser, mittlerweile alte Baum, die Zerstörung des Ortes durch die mächtigen Eisschollen der Mosel. Aus Dankbarkeit wurde deshalb eine ganze Allee mit Nußbäumen angepflanzt. 

Weinfest

Auf dem Weinfest gab es natürlich an jeder Ecke Wein und Speisestände. Kapellen aus Deutschland, Holland und Belgien präsentierten ihr Können. Auf dem Weg nach Brauneberg wandern wir über die Höhen der Weinberge entlang der Kueser Seite die Mosel hinab. Vorbei am kleinen Ort Lieser geht es hinunter nach Mülheim. Dem „Zeppelin“ Ort.

Bei der ersten Weltfahrt des Luftschiffs Graf Zeppelin führte man an Bord Mülheimer Wein aus der Lage „Sonnenlay“ mit. So wurde dieser Wein bald zum „König der Lüfte“ unter den Weinen. Bei Mülheim überqueren wir die Mosel und erreichen nach knapp sieben Kilometern Brauneberg. Wir genießen auf dem Weinfest Scampis und natürlich Wein.

Die eingeplante Rückfahrt mit dem Schiff fällt leider aus, da es an diesem Tag keine Fahrten gibt. Der Rückweg über den beschilderten Wanderweg führt uns an der Brücke die wir eigentlich nehmen müßten vorbei, hin zu dem Moselort Brandel und schließlich wieder nach Bernkastel. Trotz der  brennenden Füße und Oberschenkel müssen wir nun natürlich noch die restlichen zwei Kilometer auf die Kuser Seite meistern. Total erschöpft und naß geschwitzt erreichen wir unser Ziel.

Brunnenhof

Nach zweistündiger Pause und der ersten Hochrechnung der Bundestagswahlen machen uns auf zum Weingut Brunnenhof um in der dortigen Straußenwirtschaft unseren Abendtisch einzunehmen. Während Ruth einen trockenen Grauburgunder erwählt, entscheide ich mich für einen süffigen lieblichen Riesling. Dazu bestelle ich eine Winzerplatte mit herrlich frischer Wurst und Schinken, indes Ruth eine Knoblauchstange bevorzugt (Passend zu den mit Knoblauch servierten Scampis von Brauneberg). Drei Schoppen Wein sorgen bei uns für eine prächtige Stimmung.

Cosanus

Am dritten Tag wollten wir eigentlich lediglich einen Besuch auf Burg Landshut unternehmen. Nach dem Frühstück entscheiden wir uns aber zu dem Cosanus Wanderweg. Dieser soll verhältnismäßig leicht zu gehen sein und lediglich 75 Höhenmeter betragen. Mit knapp vier Kilometern erscheint es uns auch nach den gestrigen fünfzehn Kilometern als angemessen. Vorbei an den Wirkungsstätten des großen Sohnes der Stadt führt der Weg der mit einem Krebs, dem Wappentier des Cosanus,
gekennzeichnet ist durch die Kuser Seite.

Cosanus begann seine berufliche Laufbahn als Kirchenjurist und studierte in Köln Theologie. Er wurde Fürstenbischof und Kardinal. Seine Kinder übergaben das Geburtshaus des Theologen dem St. Nikolaus Hospital, worin sich heute ein Museum und eine ständige Ausstellung über das Leben des Cosanus befindet.  Der Weg führt an Fachwerkhäusern vorbei zur St. Brixus Kirche, erstmals 1258 erwähnt. Die Kirche war der Taufort des Cosanus und seiner Geschwister. Vorbei am Cosanus Krankenhaus, indem sich eine beachtliche Bibliothek des Cosanus befindet, geht es hinauf auf den Weinberg, von wo man einen herrlichen Blick auf die Moselschleife genießen kann.

Wein Erlebniwselt

Das nächste Ziel ist die Vonothek und Wein- Erlebniswelt in der Akademie Kues. Hier befindet sich ebenfalls das im spätgotischen Stil erbaute St. Nikolaus Hospital. Die Stiftung des Cosanus stellte die Auflage, dass hier im Hospital dreiunddreißig abgearbeitete , arme Männer über fünfzig bis zu ihrem Lebensende ein sorgenfreies Leben führen könnten. Diese Regelung gilt bis heute. Als Fazit bleibt zu bemerken das außer der Brixius Kirche und der Vonothek dieser Wanderweg kein MUß ist, zumal er auch noch schlecht beschildert und der freie Blick auf die Mosel mittlerweile verbaut ist.

Wir machen dann noch einen Bummel durch Bernkastel und entdecken so den urigen, historischen Weinkeller in einer winzigen Gasse des Städtchens. Hier gibt es sehr leckeren Wein des Weingutes Bernd Kilburg aus Brauneberg.

von Bernkastel nach Traben Trabach

Tag 4 beginnt erneut mit dichtem Nebel über der Mosel Wir besteigen auf Bernkasteler Seite den Weinberg und erreichen die Höhe noch bevor der Nebel ganz aus demTal abgezogen ist. Wie über Wolken blicken wir hinunter auf die durchschimmernde Mosel. Ein herrlicher Anblick. Auf dem Hochplateau grasen Kühe in der Sonne und schließlich beginnt der Abstieg der uns hinunterführt nach Traben Trabach.

Schiffstour

Erschöpft, aber voller Eindrücke fahren wir dann um 16:20 Uhr mit dem Schiff zurück nach Bernkastel. Die Fahrt geht vorbei an bekannten Weinorten, wie Ürzig, Wolf, Kröv mit dem berühmten Kröver Nacktarsch und schließlich durch die Stellingen Schleuse mit einem Höhenunterschied von 6 Metern. 

Lieser

Tag 5 Heute ist etwas Entspannung angesagt. Wir laufen über den benachbarten Weinberg nach Lieser. Hier gibt es ein Schloß zu sehen, welches allerdings zu unserer Zeit gerade voll eingerüstet ist und wegen der Umbauarbeiten nicht zu besichtigen ist. Leider sind auch die Lokalitäten gerade alle geschlossen und öffnen erst ab 18:00 Uhr und so beschließen wir den Rückweg nach Kues, wo wir das „Uferstübchen“ entdecken.

Hier bestellen wir beide das „Uferstübchensteak“ mit Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch umd mit Käse überbacken. Dazu wird Pommes und ein frischer Salat serviert. Das Ganze mit 0,4 Liter herrlich kühlem Bitburger Pils und der Tag war wieder perfekt. Obwohl wir heute nur knspp sechs Kilometer unterwegs waren sind die Beine schwer und wir gehen  gegen Abend nur noch einmal zum Einkauf nach Kues. Bei einem Fläschchen Wein sehen wir uns dann das Pokalspiel des S04 an.

Burg Landshut

Tag 6. Wir beschließen den Aufstieg zur Burg Landshut um uns die im 7. Jahrhundert  erstmals erwähnte Burg anzusehen. Nach 1238 und dem Verkauf an Boermund von Wasberg wurde das Schloß mit prächtigen Säulen und Kammern sowie Mauern und Befestigungsanlagen versehen. 1692 wurde es durch ein Feuer völlig zerstört. Bis zu dieser Zeit war es Residenz der Erzbischöfe von Trier. Seit 1920 ist die Burg wieder im Besitz von Bernkastel Kues. Bei Ausgrabungen der neueren Zeit fand man Reste eines römischen Kastells von enormer Größe.

Die Kastelle waren als „Picastellum“ bekannt, wodurch sich evtl auch die Namensgebung der Stadt erklären läßt. Durch diese Entdeckung wurde die ursprünglich 700 jährige Stadtgeschichte um 1000 Jahre älter. Der Weg zur Burg führt über Serpentinen den Berg hinauf, über den 555 Meter langen Bergtunnel in den Wald. Anfängs läßt sich der Blick auf die Stadt genießen. Dann bleibt die Sicht durch den Wald versperrt.

Kreuzweg

Wir folgen dem Kreuzweg und erreichen die erste von dreizehn Kreuzwegstationen. Wir sind an der Anne Kappelle angelangt, die die Grablegung Christie zeigt. 1650 wurde die Kapelle errichtet und 1890 erweitert. Sie war der Grund für den Annenfeiertag im Ort. Von der Anne Kappelle gelangen wir dann zur Burg Landshut. Von der Annekapelle führt auch ein Weg über den „Olymp“ zur Burg, das hätte aber einen Aufstieg auf 415 Meter und einige Kilometer mehr Weg bedeutet. Leider war auch die Restauration auf der Burg geschlossen und ein Aufstieg auf den Turm nicht möglich. Sehr schön war es dann allerdings im einige Meter unterhalb der Burg gelegenen Schützenhof. Sehr gutes Essen und Trinken verbunden mit einer herrlichen Sicht von der Außenterrasse auf die Mosel und den Ort machten den Aufstieg dann doch noch lohnenswert.

Den Abend verbrachten wir dann in der Straußenwirtschaft Denzer in Kues.

Auch am 7. Tag weckt uns die Sonne. Der letzte Tag unserer Moseltour verspricht wieder sehr schön zu werden. Heute bummeln wir noch einmal in aller Ruhe durch beide Ortsteile, tätigen letzte Einkäufe und lassen den Nachmittag auf der Terrasse des Schützenhauses ausklingen.

Müritz Nationalpark

– Reisebericht 

– Müritz Nationalpark Mai 2013

Waren an der Müritz

Waren – gegen 16:00 Uhr erreichen wir bei herrlichem Sonnenschein Waren. Wir haben ein Ferienhaus mit Terrasse. Esszimmer, Küche und Bad befinden sich im Erdgeschoss, während Wohnzimmer und Schlafzimmer über eine Steintreppe in der oberen Etage zu finden sind.

Hafen

Wir machen uns zu Fuß auf den Weg zum Warener Hafen und Innenstadt. Der Weg führt uns vorbei an einem Campingplatz und einem Klettergarten. Gegenüber vom Klettergarten befindet sich die Gaststätte Klönpott wo wir uns mit einem Glas Bier erfrischen. Wir gehen den Wanderweg weiter nach Waren, das wir nach einer Stunde erreichen. Aus Sorge noch einmal eine Stunde Rückweg laufen zu müssen, leihen wir uns sofort Fahrräder. Der Warener Hafen ist wunderschön und lädt zum Verweilen ein. Restaurationen mit Außenbetrieb sind da und überall gibt es Möglichkeiten zum Sitzen. Da wir auch noch ein wenig von der langen Fahrt erschöpft sind, schlafen wir am Abend sehr schnell ein.

Damerower Werder


Der zweite Tag beginnt mit leichtem Nieselregen. Wir fahren mit den Rädern nach Damerow, wo sich auf der Halbinsel Damerower Werder ein Wisentreservat befindet. Es gibt im gibt im linken Teil der Insel auf 5 ha ein Schaugehege mit fünf Tieren und im rechten Teil ein 2,5 ha großes Gehege mit drei erwachsenen Wisenten. Im 287 ha großen Freigehege lebt eine Herde mit ca. fünfzehn Tieren. Bei bedecktem Himmel fahren wir dann am Nachmittag noch in die Altstadt von Waren. Ab siebzehn Uhr setzt sich dann die Sonne doch noch durch und wir nehmen unser Essen im Fischerhaus ein. Weil das Essen hier sehr gut ist, werden wir noch des öfteren hier speisen.

Tiefwarener See

Am dritten Tag ist wieder Nieselregen angesagt, aber es ist trocken und wir beschließen eine Wanderung um den Tiefwarener See. Die Wanderung erstreckt sich über acht Kilometer durch eine herrliche Natur am See entlang und wir haben uns das leckere Essen im Reusenhaus danach redlich verdient. Auf dem Rückweg zum Quartier, das wir gegen 16:30 Uhr erreichen, werden wir vom plötzlich eintretenden Regen überrascht und kommen völlig durchnäßt an.

Müritzeum

Regen am vierten Tag. Wir besuchen das Müritzeum, mit Deutschlands größtem Seewasseraquarium für heimische Süßwasserfische. Man lernt hier vieles über die Region und die Seenplatte kennen. Nach dem Museumsbesuch fahren wir weiter zur Scheune nach Bollewick bei Röbel. Hier gibt es ein Bauerncafe, Dorfschänke, Drechselstube, Kürschnerei, Tischlerei und eine Glasstuben zu sehen. Da wir wegen des anhaltenden Regens beschließen im Quartier zu kochen fahren wir dann noch einige Sachen hierfür einzukaufen.

Nationalpark

Tag fünf ist bewölkt, aber überwiegend sonnig. Wir sind mit den Rädern vorbei an der Pension zur Fledermaus in den Müritz Nationalpark getadelt. Vorbei am Kesseler Moor bis zum Wienpietschsee, wo wir die Räder abstellen und etwas zu Fuß ins Moor gehen. Tatsächlich sonnen sich hier auf einem Steg mehrere Ringelnattern. Wir wollen zum Beobachtungspunkt  Schnakenburg und stellen bald fest das wir uns verfahren haben, da wir unseren Ausgangspunkt plötzlich wieder erreicht haben. Wir machen uns nochmals auf die Fahrt in den Nationalpark, da wir ja auch die Waldschänke suchen wollen und am Seebad vorbei wollen. Obwohl mein Orientierungssinn eigentlich immer ganz gut funktioniert, geraten wir immer weiter in den Wald hinein.

Ich erinnere mich an das GPS im Handy und habe Glück das wir sogar Empfang haben. Eine Abbiegung nach links und wir sind auf dem richtigen Weg zur Waldschänke. An einer Badestelle vorbei gelangen wir schließlich auch zum Seebad. Wir genießen Kohlroulade wie von Muttern.

Auf der Rückfahrt machen wir noch eine Pause im Warener Hafen. Im
Quartier angekommen genießen wir noch eine Tasse Kaffee und lassen einen wunderschönen Tag ausklingen.
Freitag der sechste Tag unseres Aufenthaltes wird zum Warentag .Wir wollen uns die schöne Stadt Waren heute genauer ansehen und besichtigen die Marienkirche und besteigen den Glockenturm von wo man einen tollen Blick über die Stadt und die Umgebung hat. In der Apotheke holen wir noch ein Mittel um gegen den Juckreiz der unzähligen Mückenstiche zu behandeln, die ich mir im Nationalpark zugelegt habe. Gegenüber dem Marine-Museum nehmen wir eine Mahlzeit im Reusenhaus ein. Der Warener Friedhof liegt oberhalb der Stadt und auch von hier hat man wunderbare Aussicht auf die Seen.

Prenzlin

Am siebten Tag regnet es leider wieder. Wir fahren zur Burg Penzlin. Um 1300 mit frühzeitlichen Verliesen und Kräutergarten erbaut, beherbergt die Burg seit 1994 das kulturgeschichtliche Museum für Magie und Hexenverfolgung in Mecklenburg. Nach unserer Rückkehr speisen wir wieder im Fischerhaus und holen uns für den Nachmittag ein Stück Kuchen.

Am folgenden Tag geht es in den Nationalpark bei Federow. Wir wandern 10 Kilometer über Wald, Wiese und Weiden. Ein toter Fuchs, ein Hirsch und ein Wildschwein, das erfreulicherweise Reißaus nimmt, begegnen uns auf dieser Wanderung. Menschen begegnen wir keine. Am Ausgangspunkt essen wir im Jägerhof. Wir sind die einzigen Gäste und eigentlich will der Wirt gerade schließen um zur Jagd zu gehen, aber er bedrängt uns zu bleiben und macht uns ein leckeres Essen. Der neunte Tag besteht aus einer Schiffsfahrt nach Röbel. Es gibt eine Uferpromenade und im Ort viele kleine Fachwerkhäuser.

Müritzfischer

Am nächsten Tag erledigen wir ein paar Einkäufe, machen einen Abstecher nach Kabel und sehen uns die 300jährige Eibe mit ihrem mächtigen Stamm an. Später fahren wir dann zu den Müritzfischern nach Damerow und zu der Badestelle am Kölplinsee. Von hier aus verrät uns ein netter Herr den Weg zur Kanalverbindung zwischen Müritz und Kölplinsee.

Am elften Tag fahren wir mit dem Rad nach Federow, machen aber einen Bogen um den Tiefwarener See. Wir treffen auf bewaldete Höhen und saftige Wiesen sowie heideähnliche Gebiete und der See mit seinen Feuchtgebieten. In Federow entdecken wir dann den  Adlerhorst und sehen bald darauf ein Adlerpaar das sich bei der Versorgung der Brut abwechselt.

Adler

Am Aussichtspunkt Herrensee können wir einen Adler beim Fischfang beobachten. Nachdem wir dem Vermieter am Nachmittag die Fahrräder wieder zurück gebracht haben kehren wir im Klönpott ein.

Tag zwölf beginnt mit einer Wanderung nach Klink. Hin und zurück knapp zwanzig Kilometer. Am Eldekanal, der Verbindung zwischen Kölplin und Müritzsee machen wir eine Rast und beobachten die vorbeifahrenden Schiffe. Im Wald mit ausgedehnten Feuchtgebieten treffen wir auf einen Waschbär und Rehe, sowie eine Blindschleiche. Nach einem Kurzbesuch im Klönpott schlafen wir bereits auf der Couch ein.

Scheune Bollewick

Der dreizehnte Tag führt uns noch einmal zur Scheune nach Bollewik. Von dort nach Malchow entlang des Fleesensees. Ein schönes kleines Städtchen dessen Altstadt auf einer Insel zu finden ist, die über eine Schiebebrücke zu erreichen ist. Für den Abend haben wir im Klönpott eine Vorbestellung gemacht. Es gibt eine 600 gr. Lachsforelle. Ein schöner Abschluss für eine wunderschöne Reise an die Müritz.

Monreal – Eifel

–  Eifel und Wanderungen

– Reisebericht Monreal – 23. bis 30 September 2012

Monreal liegt etwa nach 1 Stunde und 40 Minuten  Fahrt vor uns.  Bekannt wurde das idyllische Fachwerkdorf durch die Krimi-Serie „der Bulle und das Landei„ mit Uwe Ochsenknecht in der Hauptrolle. In den Gassen des kleinen Ortes wurden die Szenen gedreht .

Die Burgen

Eingebettet in ein enges Tal , durchflossen von der Eltz,  reihen sich hier Fachwerk an Fachwerk. Oben auf den Höhen wachen die Ruinen der Philippsburg und der Löwenburg über das Geschehen.

Für das leibliche Wohl gibt es das Hotel -Restaurant Löwenburg und das Hotel Lotfis Inn. Das Restaurant der Löwenburg ist durchaus zu empfehlen. Eine gut bestückte Speisekarte von der Pizza über Fleisch und Fischgerichte bis zum Salat und alles durchaus schmackhaft zubereitet.

Das Lotfis gehört , wie unsere Hauswirtin uns erzählte, zur gleichen Inhaberfamilie und ist wohl eher etwas für die jüngere Generation. Mit einem Billardtisch sowie Darts und Fernseher wird es auch von dem  Sohn der Familie geführt. Beide Häuser arbeiten Hand in Hand.

Dann wäre da noch das Stellwerk im alten Bahnhof von Monreal mit einem etwas gehobeneren Anspruch und den entsprechenden Preisen. Wir hatten uns einmal auf den Weg gemacht um dort einzukehren und mussten dann feststellen, dass erst um 18 Uhr geöffnet wurde. So nötigte uns der Hunger dazu wieder in die Löwenburg zu gehen.

Außerdem gibt es im Ort einen Bäcker, ein kleines Cafe und eine Weinhandlung in der man ganz vorzügliche Flammkuchen.  Dort gibt es auch ausgezeichnete Weine. Hiervon konnten wir uns am Anreisetag überzeugen. 

Der Übernachtungsgast mit Ferienwohnung sollte seine Vorräte wohl mitbringen, denn ein Lebensmittelgeschäft oder einen Discounter sucht man hier vergebens. Da muss man  schon eine Fahrt nach Kaiseresch oder Mayen unternehmen . Soviel zu unserem Ausgangspunkt für Unternehmungen in der Eifel. Der Anreisetag bescherte uns noch einen sonnigen Tag an dem wir die Schönheiten Monreals erkundeten.

Kaiseresch

Mit dem Schienenbus unternehmen wir eine Fahrt nach Kaiseresch . Die Fahrkarten müssen im Zug gelöst werden, allerdings fahren wir heute kostenlos, da der Fahrscheinautomat defekt ist und der Fahrer keine Tickets verkauft. Die Fahrt führt durch eine wunderschöne Landschaft.  Man sagte uns bereits, dass die Reise mit dem Schienenbus bis Andernach sämtliche Facetten der Eifel beinhaltet. Allerdings können wir diese Tour während unseres einwöchigen Aufenthaltes nicht mehr ausprobieren.

Vom Bahnhof Kaiseresch laufen wir bergab bis in die Ortsmitte. Hier befindet sich der  historische Ortskern.  Wieder am Bahnhof angekommen stellen wir fest, dass der nächste Zug zurück erst in zwei Stunden abfährt und wir beschließen die 11 Kilometer nach Monreal zu wandern. Leider hat  mittlerweile der Regen eingesetzt  und als wir  unser Ziel erreichen sind wir bis auf die Haut nass, aber wir bereuen  nichts.

Über Höhenzüge, herrliche Lichtungen, saftige Wiesen und Täler,  führt uns der Weg stetig näher heran an Monreal.   Es  geht vorbei an einer alten Mühle, die von einer Künstlerfamilie liebevoll restauriert wurde. Schließlich erreichen  wir  total geschafft, aber zufrieden unser Ziel. Da fällt es dann auch nicht mehr ins Gewicht, dass bei der Leerung des Rucksacks auch noch im Inneren ein kleinerer Bestand Regenwasser festgestellt wird.

Cochem 

Der Regen will  uns anscheinend in dieser Woche ständig begleiten. Wir beschließen uns die Stadt Cochem an der Mosel anzusehen. Trotz des schlechten Wetters staunen wir über den recht großen Besucherandrang an einem Wochentag. Durch die engen Gassen, vorbei an unzähligen Weinlokalen, Restaurants und Gaststätten bahnen wir uns den Weg zwischen den Regenschirmen hindurch und erreichen schließlich eine lange Steintreppe, die uns zum Kulturzentrum von Cochem führt.  Von hier aus hat man einen  Panoramablick über die Stadt, der leider durch den Regen getrübt wird.

Cochemer Wein

Wieder an der Uferpromenade angekommen probieren wir in einer Weinhandlung einige liebliche Weine aus.  Wir erwerben einen  leckeren , lieblichen Weisswein, der aber nicht nur die Traube schmecken läßt, sondern auch den typischen Weingeschmack erkennbar macht. Das Cochemer Goldbäumchen– Riesling – Spätauslese wechselt somit den Besitzer und noch in der gleichen Woche wird sich herausstellen, dass nur wenige Flaschen die Stadt Essen erreichen werden.

Schloß Bürresheim

Von Cochem aus fahren wir über Mayen zum Schloß Bürresheim. Das Schloß gehört zu den wenigen seiner Art die nie zerstört wurden und gibt daher einen realistischen Blick auf die Architektur und Lebensweise der damaligen Zeit frei. Erbaut wurde Schloß Bürresheim ab 1134 und seither wurde die Anlage stetig erweitert.

Bis 1938 war das Gebäude noch in Privatbesitz und wurde dann an das Land Rheinland Pfalz verkauft. Wir nehmen an einer Führung teil und erfahren dadurch unter anderem woher der Begriff „etwas auf die hohe Kante legen“ kommt. Über den Betten gab es zur damaligen Zeit immer einen Holzleiste über dem Kopfende, auf der man die Schätze des Hauses aufhob, da diese dort ja ständig unter Bewachung waren.

Burg Eltz

Bei mäßigem bis schlechtem Wetter fahren wir zur Burg Eltz , die wohl bekannteste Burg der Eifelregion. 1143 begann der Bau dieser wunderschönen Burg, die mit ihren Zinnen und Erkern ein bischen an Schloß Neuschwanstein erinnert. Erstaunlicherweise liegt sie nicht auf einem Gipfel,  sondern auf etwa halber Höhe auf einer Erhebung aus dem Tal heraus. Umflossen von der Eltz und umgeben von wunderschönem Waldbestand wirkt Burg Eltz wie aus einem Märchen.

Noch heute befindet sich die Burg in Privatbesitz. Auch hier nehmen wir an einer interessanten Führung teil und nutzen für den Rückweg einen 1,5 Kilometer langen Wanderweg. Wer schlecht zu Fuß ist kann vom Parkplatz aus einen Shuttlebus benutzen, der für 1,50 € seine Dienste anbietet.

Maria Laach

Heute beschließen wir eine Fahrt zum Laacher See, in der Hoffnung der Regen möge einmal etwas nachlassen. Das Auto bleibt am Klosterparkplatz stehen und wir beginnen einen acht Kilometer langen Rundweg um den , durch einen Vulkan entstandenen See. Der Uferweg führt netterweise nicht ständig am Wasser entlang, sondern leitet uns auch durch dichten Waldbestand – der uns etwas vor dem natürlich nicht nachlassenden Regen, schützt.

Immer wieder gewährt man uns zwischendurch einen unverwachsenen Blick auf das Kloster Maria Laach, das von noch fünfzig Mönchen bewohnt wird. Für den interessierten Wanderer findet man in gewissen Abständen Informationstafeln über die Vegetation und über Gestein, das durch den Vulkan entstanden ist. So erkennen wir einen Geröllstreifen der sich als Basaltgestein, entstanden durch einen Lavafluss, herausstellt.

Auf dem fruchtbaren Boden außerhalb des Waldes grasen Kühe mit ihren Kälbern. Zurück in Monreal reißt plötzlich der Himmel auf und es wird trocken. Nach einer kleinen Pause, in der sich unsere Waden etwas regenerieren können, machen wir uns auf dem Weg zum Restaurant Löwenburg, wo wir heute ein edles Zanderfilet zu uns nehmen.

Traumpfade

Der Blick aus dem Fenster und die erstaunte Feststellung das es trocken ist, läßt uns hoffen einmal wieder eine Wanderung ohne Regen durchführen zu können und so machen wir uns auf den Weg um einen der bekannten „Traumpfade“ zu erforschen. Die Eifel – Traumpfade sind allesamt sehr gut gekennzeichnet und gibt es in den unterschiedlichsten Schwierigkeitsstufen und Längen. Wir entscheiden uns für den Traumpfad „Hochbermeler.“

Ausgangspunkt für unsere Wanderung ist der Ort Bermel – Fensterseifen, wo wir uns natürlich fragen wie man einen Ort „Fensterseifen“ nennen kann, aber diese Frage bleibt heute unbeantwortet. Zunächst geht es bergauf in den Wald hinein bis wir vorbei an einem Steinbruch mit herrlichen Ausblicken über die Vulkaneifel den Gipfel auf 570 Metern erreichen. Dann geht es wieder sanft den Berg hinunter , unterbrochen von Plateaus auf denen man sicherlich auch ab und an Wild beobachten kann. Hochsitze gibt es in großer Zahl.

Auf einer Länge von zehn Kilometern umrundet man so den Vulkan Hochbermeler. Zurück in Monreal schmerzen zwar die Waden durch die Auf – und Abstiege, aber wir wurden belohnt durch die unterschiedlichsten Wege, auf denen wir teilweise wie auf einem Teppich liefen, oder über Geröll, entstanden durch den Vulkan, wie über Feldwege. Wir hatten wunderbare Panoramablicke über die wirklich sehr schöne Eifellandschaft.

Monrealer Ritterschlag

Kaum zu glauben, aber wieder ist es nur bewölkt und die Sonne übernimmt im Laufe des Tages sogar den Löwenanteil. Zunächst fahren wir allerdings nach Kaiseresch zum Einkauf. Es muß ja für den Sonntag in Essen wieder etwas vorgesorgt werden. Etwa gegen zwölf Uhr machen wir uns auf den Weg um einen Teilabschnitt des Traumpfades „Monrealer Ritterschlag“ kennen zu lernen. Der gesamte Wanderweg hat eine Länge von 13,7 Kilometern, was uns heute allerdings zu viel wäre.

Wir begnügen uns mit knapp fünf Kilometern, die uns einen Eindruck vom Gesamtweg erkennen läßt. Entlang schmaler Waldpfade an denen es unmittelbar steil abfällt und es schon ziemlich eng wird , wenn andere Wanderer uns begegnen. Hier erkennt man dann schon den Schwierigkeitsgrad „mittel“. Manchmal frage ich mich ob es nicht zu gefährlich ist diese Wege ungesichert freizugeben. Wir erreichen aber ohne Unfall wieder das Tal der Eltz und Monreal. Da ja noch „Packen“ ansteht, entschließen wir uns noch zum Essen einzukehren und erreichen dann das Haus Erika noch zeitig um die Endstände der Fußballbundesliga noch in Erfahrung zu bringen.

So endet eine Woche in der Eifel, in der wir viel zu sehen bekamen und es ist sehr wahrscheinlich, dass wir wieder nach Monreal zurückkehren um von hier aus diese überwältigende Schönheiten dieser Region zu erkunden.

Altkötzschenbroda und Dresden

– Reisebericht Altkötzschenbroda

Dresden – Radebeul – 20.05. –02.06.2012

Dresden und Radebeul sind die Ziele für dieses Jahr . Nach gut sieben Stunden Fahrt erreichten wir unser Ziel. Altkötzschenbroda ist ein Ortsteil von Radebeul.  Zur Zeit der  DDR  sollte dieser Ortsteil, der die Altstadt von Radebeul  ausmachte, wegen Baufälligkeit der Häuser abgerissen werden. Durch die Wende wurde das glücklicherweise verhindert und der gesamte Ortsteil historisch restauriert.

Heute ist er ein beliebtes Ziel von Einheimischen und Touristen, da rund um den Dorfanger viele kleine Restaurationsbetriebe, Cafes, Gaststätten, Bistro und Geschäfte sind. Wir wohnten in der Pension Ott –  „alte Schule“ . Obwohl wir mehrere Treppen erklimmen müssen um in unser Zimmer zu gelangen, hat es uns hier sehr gut gefallen. Nette Leute und ein tolles Frühstück.

Radebeul und Weingut Wackerbarth

Nur wenige Minuten Fußweg vom Dorfanger fließt die Elbe vorbei. Am Ufer kann man bequem relaxen und den vorbeiziehenden Schiffen und den Ausflugs – Raddampfern  zusehen. Auf der Radebeuler Seite erheben sich steile Weinberge, hier wird der berühmte sächsische Wein angebaut. Viele Wanderungen unternahmen wir hier. Die Berge hinauf auf das Hochplateau, wo man herrliche Aussichten auf die Stadt, die Elbe und das nahe liegende Dresden genießen kann. Danach weiter zum Weingut Wackerbarth,  wo  wir viele unterhaltsame Stunden bei Dixie Musik und Oldtimerschau verbrachten. Anwesend waren dabei einige  DDR Prominente aus Funk und Fernsehen. 

Meissen

Eine Tour führt uns mit dem Raddampfer nach Meissen. Schon bei der Anfahrt zur Stadt, mit der herrlichen Altstadt und vielem Fachwerk, sehen wir die Albrechtsburg und den Dom, den wir selbstverständlich auch besichtigen.

Moritzburg

Von Radebeul aus machen wir eine Fahrt mit dem Lößnitzdackel. Hierbei handelt es sich um eine Schmalspurbahn mit Dampflok, die seit 1969 als Lößnitzbahn von Radebeul über Moritzburg nach Radeberg fährt. Eine angenehme Reise durch das schöne Lößnitztal führt uns  nach Moritzburg mit seinem wunderbaren  Schloß und dem Landesgestüt. Das Schloß erhielt auch durch die Verfilmung des Aschenbrödel Märchens eine große Bekanntheit.

Hier residierte einst August der Starke, der auch das Fasanenschlößchen bauen ließ. Da er stets Sehnsucht nach dem Meer hatte, wurde am See ein Miniaturhafen mit Leuchtturm angelegt, der einzige Leuchtturm Sachsens. In naher Umgebung befindet sich ein großer Park mit Wildgehege.

Dresden

In Dresden konnten wir eine Aufführung von Verdis „La Traviata“ bewundern und wir waren begeistert, zumal es unser erster Opernbesuch überhaupt war. Die Semperoper ist ein fantastisch restauriertes Bauwerk mit pompösem Glanz der früheren Jahre. Wie auch die Altstadt mit dem Zwinger, der Hof – und der Frauenkirche, dem Ständehaus und dem Stadtschloß ein Zeugnis  von gelungener Restauration abgeben. Eine wunderschöne Stadt, die immer einen Besuch wert ist. Gäbe es nicht Pegida.

Karl May

Da Karl May ein Bürger der Stadt Radebeul war, wurde ihm hier auch ein Museum errichtet. Selbstverständlich nutzen wir die Gelegenheit um das Karl May Museum und den Friedhof mit der Grabstätte des berühmten Schriftstellers zu besuchen.

Festung Königstein und die Bastei

An einem der nächsten Tage fahren wir mit der S-Bahn von Radebeul nach Königstein und wandern über den Malerweg steil bergauf zur Festung Königstein.

Ein gewaltiges Bauwerk aus der Zeit von August dem Starken. Die Festung galt als uneinnehmbar. Von den Festungsmauern bietet sich ein herrlicher Blick auf das Elbsandsteingebirge und die Sächsische Schweiz.  Für den Rückweg nutzen wir bis kurz vor Dresden wieder den Raddampfer, da er uns unmittelbar durch die Sächsische Schweiz mit der „Bastei“ führt.

Unsere Reise nach Sachsen war ein ganz besonderes Erlebnis mit unendlich vielen Eindrücken , die sicher lange in Erinnerung bleiben.

Urlaub in Deutschland

Urlaub in Deutschland. Präsentation der von uns bereisten Regionen.  Der Leser wird schnell feststellen das es uns besonders die Küsten und Inseln der Nord- und Ostsee angetan haben.

Die Berichte sind alle separat verlinkt und enthalten eine Beschreibung der Reisen und der Regionen.

Urlaub in Deutschland

Fragen zu den einzelnen Reisen können gerne gestellt werden. Ich werde versuchen sie so gut wie möglich nach meinen Erfahrungen zu beantworten.

Im Bezug auf die Unterbringung haben wir an allen Orten Ferienwohnung oder Ferienhaus gewählt. Nur in Bernkastel -Kues waren wir in einer Pension.

  1. Ferien auf Föhr 2009 und 2011
  2. Ferien Radebeul und Dresden 
  3. Ferien in Monreal – Eifel
  4. Ferien in Bernkastel – Kues an der Mosel
  5. Reisebericht Waren an der Müritz
  6. Ferien in Edesheim Pfalz
  7. Reisebericht Kurztrip Lübeck 
  8. Ferien auf Fischland
  9. Ferien auf der Insel Usedom 
  10. Ferien auf der Nordseeinsel Borkum 2015
  11. Ferien Borkum 2017
  12.  Ferien Stolberg – Harz
  13. Ferien auf dem Darß
  14. Ferien Grömitz – Ostsee
  15. Nordseeinsel Borkum 2018
  16. Dümmer See – Frühjahr 2019
  17. Greetsiel und die Naturschutzgebiete

Insel Föhr

– Urlaube auf Föhr

Föhr – 2009 und 2011

Föhr besuchen wir erstmals im Jahr 2009. Wir haben  eine Wohnung im Süden von Wyk, welche  an einem kleinen Wald liegt.  Von hier aus sind es etwa 15 Minuten zu Fuß zum Südstrand und zwanzig Minuten zur Innenstadt.

2011 hatten wir ein schönes Bungalow für zwei Personen in Wyk . Zentral gelegen zur Promenade und Strand  knapp 10 Minuten Fußweg. Die Vermietung in den Wohnungen Badstraße und den Bungalows im Knudtsenweg waren Margot und Peter Hückstädt

Wyk ist der Hauptort auf der Insel.  8500 Einwohner leben auf der nordfriesischen Insel und etwa die Hälfte davon in Wyk.  Der Ort ist geprägt durch  seine schönen Friesenhäuser, Cafes, Restaurants und der Uferpromenade mit  kilometerlangem Strand. Gleich an der Promenade gibt es das Lokal “Pinte”, wo wir schöne Abende verbrachten.

Feine Parkanlagen mit exotischen Pflanzen laden zum Verweilen ein. Imposant ist die Artenvielfalt der hier lebenden Tiere. Im Norden der Insel, in der vom Deich geschützten Marsch, gibt es nur vereinzelt Bauernhöfe.   Kühe, Pferde und Schafe weiden auf den saftigen Flächen. Wiesenpieper und Feldlerche sind hier zu finden, ebenso Niederwild wie  Hase, Tauben und Fasane. In den Wäldern leben Rehe, die manchmal bis an den Strand kommen.

Ein Erlebnis ist natürlich eine Fahrt mit dem Schiff zu den vorgelagerten Seehundbänken .

Nieblum

Der mehrfach ausgezeichnete Ort Nieblum, mit etwa sechzig reetgedeckten Häusern, zählt zu den schönsten Orten Deutschlands. Durch den Ort zieht sich eine Lindenallee . Als Friesendom bezeichnet man die Kirche St. Johannis, die 1240 erstmals erwähnt wurde. Auf dem Friedhof findet man alte Grabsteine der Seeleute, diese erzählen die Geschichte der Seefahrer.

In Oldsum gibt es noch eine Mühle. Heute ist die Mühle als Wohnhaus umgebaut. Ein weiterer Ausflug führte uns auf die Nachbarinsel Amrum.

Amrum

Die Insel ist geprägt von wundervollen Dünen und dem größten Strand Europas. Kniepsand , Wald und Heide bieten immer wieder neue Ansichten. Die Aussichtsdüne hat eine Höhe von 32 Metern. Holzstege führen durch die geschütze Dünenlandschaft. Wer die dreihundert Stufen hinauf auf den Leuchtturm unternimmt, wird mit einem herrlichen Blick über die Insel belohnt.

Der Wolf – das unbekannte Wesen

Der Wolf – die Rückkehr

Wolf siedelt sich wieder an

Wolf – bei der Erwähnung seines Namen fallen gleich viele Märchen und Mythen ein, die  sich um das geheimnisvolle Tier ranken  . Nun, da er vermehrt wieder in unseren Regionen gesichtet wird, müssen wir uns mehr mit ihm auseinandersetzen.

Während die Einen sich freuen, dass dieses Tier wieder in den heimischen Wäldern zu finden ist, haben andere Angst um ihr Vieh und Angst vor dem Raubtier Wolf.

Der Einsame

Der einsame Wolf – ihn gibt es eigentlich nicht. Einzig der junge Wolf auf der Suche nach einem Rudel ist alleine anzutreffen. Es dauert aber meist nicht lange bis er in einer neuen Familie aufgenommen wird. Der junge Wolf gibt dem Rudel neue Kraft und sorgt für erfolgreichere Jagden. Der Leitwolf erhält Konkurrenz in der Führung des Rudels. Wölfe zeichnen sich durch ein starkes Sozialverhalten aus.

soziales Verhalten

Kranke und alte Tiere werden vom Rudel mit versorgt, das geht so weit, das das Fressen vorgekaut wird, damit die Alten es aufnehmen können. Der Wolf benötigt ausgedehnte Wälder. Am Verhalten des Wildes kann man bereits feststellen ob der Wolf eine Region erreicht hat, ohne ihn zu Gesicht bekommen zu haben.

So berichtet Deutschlands bekanntester Förster Peter Wohlleben das sich das Reh und Hirschwild bei der Anwesenheit eines Wolfrudels hauptsächlich auf Freiflächen und Lichtungen aufhält, weil es als Hauptbeutetier des Wolfes den Feind im freien Gelände eher erkennt als im dichten Wald. Hier ist es der Hatz des Wolfes unterlegen ist.

Dieses wiederum hat zur Folge, dass der Wald sich erholt. Die jungen Triebe der Bäume im Unterholz werden durch den Aufenthalt des Wildes auf den Freiflächen geschont.

regenerierter Wald

Das Wachstum des Waldes wird positiv verändert. Der regenerierte Wald wiederum hält durch das entstehende neue Wurzelwerk und Totholz das Wasser der Bäche vor dem tiefen Einsickern des Wassers in den Boden ab. Der Biber kann sich wieder ansiedeln und Dämme bauen, andere Arten leben auf. Derartige Beobachtungen machten Forscher in den USA im Yellowstone Nationalpark. Ein russisches Sprichwort lautet :” Wo der Wolf hingeht, wächst der Wald.”

Ist der Wolf nun eine Gefahr für unser Wild und unser Vieh? Bei der großen Anzahl an Reh ,Hirsch und Großwild in Deutschland ( 50 – 70 Rehe – Hirsche – Großwild pro Quadratkilometer) ,  besteht für diese Arten keine Gefahr. Der Wolf benötigt für seine Jagd Reviergrößen von mehreren hundert Quadratkilometern. In einem kleinen Revier würde er schon bald alle Beutetiere verjagt haben.

Peter Wohlleben berichtet von lediglich einer Rasse, die der Wolf in der Lausitz ausgerottet hat. Hierbei handelte es sich um das,  vom Menschen eingesetzte, Muffelschaf das eigentlich ein Hochgebirgstier ist und in der Ebene nicht überlebensfähig ist.

Kotproben des Wolfes ergaben das 99,3 Prozent seiner Beute aus Wildtieren besteht. Nicht einmal jede Hundertste Probe stammte von einem Weidetier. Diese entsprechen eigentlich nicht seinem Geschmack. Außerdem erhalten Geschädigte großzügige Entschädigungen vom Staat und Unterstützung bei Schutzmaßnahmen. Ein Ernteverlust in manchen Jahren von dreißig Prozent durch Mäuse wird als unveränderbar hingenommen.

Ein Keiler erreicht ein Gewicht von etwa 150 Kilo und wäre ohne weiteres in der Lage einen Menschen anzugreifen, allerdings passen wir bei ihm und eben auch beim Wolf nicht in sein Beuteschema, weshalb es auch so gut wie nie zu einem Angriff kommt.

15 Jagdunfälle im Jahr halten auch nicht vom Waldbesuch ab. Wohlleben empfiehlt daher eine Kamera dabei zu haben, um bei Sichtung eines Wolfes ein gutes Bild zu schießen, danach soll man sich bemerkbar machen und der Wolf wird sich trollen.

Wolf

Die Wahrheit über die Milchkuh und Milch

 Das Leid der Milchkuh  – die Wahrheit-  alles für unsere Milch

die Wahrheit im Umgang mit der Milchkuh. Eine glückliche Kuh, die ein normales Leben führen kann, wird 18 bis 20 Jahre alt. Für eine Milchkuh endet ihr dauernder Leidensweg mit 4 bis 5 Jahren im Schlachthof.

Eine Kuh gibt nach der Geburt des Kälbchens etwa 8 Liter Milch täglich ab, soviel wie das Kälbchen am Tag benötigt. Dagegen ist die Milchkuh ist so gezüchtet worden, dass ihr Euter um das Zehnfache vergrößert ist und 18,6 Liter täglich gibt.

Der  Produzent

Nach einem Jahr wird die Kuh künstlich befruchtet, um nach der Geburt des ersten Kälbchens zehn Monate lang Milch zu geben. Nach einem Jahr wird sie erneut befruchtet, um nach gebären des nächsten Kälbchens wiederum zehn Monate lang Milch zu “produzieren”. Danach ist sie so ausgezehrt und  anfällig für Krankheiten, dass ihr Weg ins Schlachthaus führt.

Das Leid der Kälbchen

Zwei Tage nach der Geburt des Kälbchens wird dieses der Mutter weggenommen, damit es nicht die kostbare Milch beansprucht. Oft schreien Kälbchen und Kuh noch tagelang nacheinander. Weibliche Kälbchen werden entweder sofort getötet oder gehen den Weg ihrer Mütter. Das männliche Kalb wird für die Fleischproduktion gemästet.

Zehn Prozent aller Kälber sterben in den ersten Lebenswochen. Der Rest wird im Alter von drei bis sechs Monaten geschlachtet. Nur ein Sechstel der Kälber erreicht seine natürliche Lebenserwartung. Ihre Mütter endeten nach vier bis fünf Jahren, gerade Erwachsen, in einem Alter das einem fünfzehnjährigen Mädchen entspricht, nach qualvoller Existenz im Schlachthaus.

das amerikanische Grauhörnchen- eine Gefahr ?

Grauhoernchen eine Gefahr für unser heimisches Eichhörnchen? Um es vorwegzunehmen, bei dem Ausspruch “das schwarze Eichhörnchen gefährdet unser heimisches, rotes Eichhörnchen” handelt es sich um “Fakenews” – reine Panikmache.

Unsere heimische Art ist nämlich nicht nur kastanienrotbraun gefärbt. Oft wechselt die Fellfarbe gerade in den Wintermonaten ins Grau und es gibt grundsätzlich Eichhörnchen die dunkelbraun bis fast schwarz sind. Nur der weiße Unterbauch ist allen gleich.

Das amerikanische Grauhörnchen hat im Vergleich zu dem europäischen (eurasischen) Eichhörnchen keine Puschelohren und einen kurzen Hals. Der Körper ist breiter als beim Eichhörnchen. Das amerikanische Grauhörnchen kann sich mit dem europäischen Eichhörnchen nicht kreuzen, außerdem gibt es in Deutschland noch keine Grauhörnchen. Aber woher kommen dann die Gerüchte über das gefährliche Grauhörnchen?

Grauhoernchen  in England

1876 wurden in England amerikanische Grauhörnchen ausgesetzt um die Artenfielfalt zu erhöhen. Das ging allerdings nicht  gut. Das amerikanische Grauhörnchen importierte den Paropoxvirus der für viele europäische Eichhörnchen den Tod bedeutete. Einen Beitrag zum Niedergang der heimischen Population verursachte auch die Fällung großer Nadelbaumbestände zum Heizen der Wohnungen.

Die Nadelwälder waren die Wohngebiete der Eichhörnchen, während das amerikanische Grauhörnchen Laub- und Mischwälder bevorzugt, die es im hohen Maße gab. Mittlerweile arbeiten Forscher an einem Impfstoff gegen das Virus und die Eichhörnchen haben bereits eine Immunität gegen das Virus entwickelt. Der Bestand des europäischen Eichhörnchens hat sich deshalb auch in England erholt, zumal ja auch nicht alle Grauhörnchen das Virus in sich tragen.

Die Natur regelt also bereits die Bestände selbst. In Italien wurden vor 60 Jahren ebenfalls Grauhörnchen in die Natur entlassen und es kam zu einer Population die mittlerweile auch den italienisch – schweizerischen Raum erreicht hat. Somit ist es also durchaus möglich das irgendwann auch einige Grauhörnchen Deutschland erreichen.

Die Bestände wurden aber , auch durch den hohen Anteil an Nadelwald, nicht zu einer Gefahr der vorhanden Eichhörnchen. Sensationsberichte nach denen Grauhörnchen das Eichhörnchen angreifen, haben sich ebenfalls als falsch erwiesen.

Wir können also beruhigt darauf warten, auch einmal eines der ebenfalls niedlichen Grauhörnchen zu sehen.

Wildschweinjagd

– Aktionismus bei der Wildschweinjagd.

Wildschweinjagd wegen –  afrikanischer Schweinepest

Wildschweinjagd wegen der in Osteuropa ausgebrochenen ASP  (afrikanische Schweinepest),werden in Deutschland Massenjagden durchgeführt. 

Ziel soll eine drastische Reduzierung des Wildschweinbestandes sein. Der Erfolg der Maßnahme wird allerdings nur von kurzer Dauer und zweifelhaft sein. Der Bestand der Wildschweine in Deutschland liegt heute rund zwanzigmal  höher als im ehemals viel größeren Deutschen Reich.

Optimale Bedingungen

In den riesigen Mais und Rapsfeldern finden die Tiere gute Verstecke und Nahrung. Die Bejagung der Wildschweine, die als Überträger von ASP gelten, nimmt skurrile Formen an. So erlaubt Baden Württemberg die Tötung führender Sauen, wodurch die Frischlinge elendig umkommen. Fallen dürfen aufgestellt werden. Verletze Tiere verursachen Blutgeruch der die anderen Schweine von den Freiflächen verscheucht und in die Wälder treibt.  Dort müssen dann  die Triebe der Bäume  als Nahrung herhalten. Die Folge ist eine Schädigung des Waldes. 

Wie kann  ASP dennoch nach Deutschland gelangen, obwohl die Wildscheine aus Osteuropa ja dort bleiben. Sie ziehen nicht über größere Strecken. Kontaminiertes Fleisch aus der Massentier -Haltung in Osteuropa gelangt in den Lebensmittelkreislauf und so schnell nach ganz Europa.

Für den Menschen ungefährlich

Für den Menschen ist der Virus nicht gefährlich. Abfälle des befallenen Fleisches / Wurst, gelangen durch LKW Fahrer oder Reisende auf die Raststätten und Parkplätze wo die Wildschweine somit leicht an das gefährliche Fleisch gelangen.

Die Reparatur, oder neue Wildauffangzäune an Raststätten und Parkplätzen wäre deutlich effektiver als die bereits aufgestellten Warnschilder. Aus Abfalleimern die täglich geleert werden, kann keine Sau befallenes Fleisch oder anderes Fressen finden und sie verlieren das Interesse an diesen Plätzen.

Warum wird dann jetzt so intensiv gejagt ? Noch kauft der Kunde Wildschweinfleisch. Sollte aber bekannt werden das die ersten Schweine -Massenbetriebe von ASP befallen sind, drohen den Landwirten riesige Verluste, da kaum ein Kunde kontaminiertes Fleisch auf seinem Teller haben will und wer kauft schon ASP-befallenes Wildschweinfleisch?

Biodiversitätsforschung -Jenaer Experiment

– zu starke Düngung

Biodiversitaet – das Jenaer Experiment

Biodiversitaet. Das größte Experiment in der Forschung  der Universität Jena, untersucht die Auswirkungen des globalen Artensterbens. Das Ergebnis präsentierte Prof. Wolfgang Weisser von der TUM München.

Die biologische Vielfalt (Biodiversitaet) beeinflusst etwa die Hälfte der Prozesse im Ökosystem. Intensive Grünlandbewirtschaftung erzielt keinen höheren Ertrag als eine hohe Biodiversitaet. Intakte Ökosysteme sorgen für das Überleben aller Lebewesen. Fruchtbare Böden, sauberes Grundwasser sind der Grundstock für die Produktion von Lebensmitteln, ebenso die Bestäubung der Früchte durch Bienen.

Die Langzeitstudie belegt die Folgen des Artensterbens für das Ökosystem. Erste Veränderungen treten nach vier bis fünf Jahren ein. Bei der Biodiversität zeigen sich Auswirkungen bei der mikrobiellen Atmung des Bodens oder in der Entwicklung der Bodenfauna.

Bei fortschreitendem Artensterben zeigen sich die Wirkungen ebenfalls erst nach mehreren Jahren. Das Ökosystem funktioniert schlechter. Durchgeführt wurden 80.000 Messungen auf über 500 Parzellen. Artenreiche Wiesen hatten eine höhere Produktivität als artenarme Wiesen. Zusätzliche Düngung, häufiges Mähen hatten denselben Effekt.

Die Förderung bestimmter Arten durch Düngung ist demnach nicht effektiver als die Natur. Die Biomasse artenreicher Wiesen war deutlich höher als bei artenarmen Wiesen, aber annähernd gleich hoch wie bei subventionierten Arten.

Stunde der Gartenvögel

Gartenvoegel

Gartenvoegel  – zur Stunde der Gartenvoegel hatte der NABU am 05. Januar 2018 aufgerufen. Selbstverständlich nahm ich mir die eine Stunde und beobachtet die Umgebung unseres kleinen Gartens, der sich im Essener Vorort Bredeney befindet.

Stammgäste

Gartenvoegel – Bereits an den Tagen zuvor fragte ich mich ob es an der verhältnismäßig warmen Witterung liegt, dass nur wenige Vögel die Futterstelle nutzten, oder war es das trübe , regnerische Wetter der letzten zwei Wochen? Wie an jedem Tag erschien als erstes “unser” Rotkehlchen”, der kleine Dicke und das Dünne.

Auch das Amselmännchen, streitet sich meist mit einem Kollegen um das beste Futter, sowie Frau Amsel ließen sich bald blicken. Außerdem erschien ein Eichhörnchen und kletterte flugs ins Futterhaus.

Gartenvoegel
Eichhörnchen im Futterhaus

Nachdem es verschwunden war, verging eine kurze Zeit und zwei Kohlmeisen machten es sich gemütlich. Weinig später erschien dann auch noch die Blaumeise, während auf dem Dach gegenüber eine Elster Ausschau hielt. Auf dem benachbarten Baum gurrte eine Ringeltaube und auf dem Kamin, zwei Häuser weiter saß eine Krähe.

Die Stunde neigte sich dem Ende zu und leider hatten sich die Haubenmeise und der Zaunkönig nicht blicken lassen, die zählen ansonsten eigentlich zu den “Stammkunden”. Zu meiner Freude erschien aber noch das Kleiberpärchen und pickte sich rasch einige Körner aus der Futterstelle.

Gartenvoegel
Kleiber

Gartenvoegel
Kohlmeise

Lichtverschmutzung

 Der Himmel wird unklar

Lichtverschmutzung-  Licht gegen Dunkelheit

Lichtverschmutzung ein neues Phänomen von dem der SWR berichtet. Astrologen klagen über immer schlechter werdende Sicht auf den Sternenhimmel. Einige Sternenbilder sind bereits nicht mehr zu sehen.

Satelitenbilder bestätigen den Trend der immer helleren Nächte. Die preiswerte LED Beleuchtung lässt Gebäude, Events und ganze Straßen preiswert beleuchten. Dauerlicht durchstrahlt die Nächte. Gegensteuern könnte man, indem Straßenlaternen nur nach unten und zur Seite Licht abgeben.  Also nicht nach oben.  kennt ihr noch die gute alte Gaslaterne, die hatte oben einen Deckel?

Intelligente Steuerungen könnten Gebäudebeleuchtung zeitlich eingrenzen. Die hellen Nächte beeinflussen nicht nur die Astrologen, sondern schaden auch dem Orientierungssinn der Zugvögel.

Professionelle “Sternengucker” ziehen heute ins Gebirge oder in unbewohnte Gegenden wie die Wüste um noch Beobachtungen abhalten zu können.

Aythya Fuligula – Reiherente

aythya fuligula. Der Name für die Reiherente. Sie gehört zu den Tauchenten und ist etwas kleiner als die Hausente. Ihre Nahrung sucht sie am Grund der Gewässer. Die ersten Bruten dieser Entenart in NRW wurden 1952 registriert. In Bayern bereits um 1930. 

aythya fuligula   vermehrte sich relativ schnell. Das hängt  auch mit den Dreikantmuscheln zusammen, die aus dem  Schwarzmeergebiet  stammen Diese wurden in unsere Seen importiert .  Auch andere im Wasser lebende Weichtiere ( Mollusken ) aus südlicheren Ländern kommen vermehrt in den Nahrungskreislauf der Reiherenten.

Tauchenten haben eine abfallende Rückenlinie , wirken kompakter und haben einen kürzeren Hals als die Schwimmenten.

Durchzügler aus Mitteleuropa – aythya fuligula

Durchzügler aus dem Norden und Sibirien werden durch die warmen mitteleuropäischen Winter animiert hier ihre Bruten zu beginnen. Die Nester sind relativ offen in Ufer nahen Bereichen angelegt. Die Eiablage kann sich bis Anfang Juni hinziehen.

Auffallend ist die weiße Flanke des Männchen. Beim weiblichen Tier  ist diese nahezu einfarbig dunkelbraun.  Am Hinterkopf des verhältnismäßig großen Kopfes, mit einer hohen Stirn, befindet sich ein Federschopf, der beim Weibchen nur angedeutet ist. Die Männchen haben bei Wind  dann schon einmal einen Sturmschnitt.

Den kurzen, breiten, graublauen Schnabel ziert eine schwarze Schnabelspitze. Im Winter bilden die Reiherenten oft größere Kolonien auf den Stauseeen.

Muscheln

Die Dreikantmuschel oder auch Zebramuschel verbreitete sich im 19. Jahrhundert durch den Bau von Kanälen, die die Flüsse miteinander verbinden. Ebenso  am Rumpf der Schiffe haftend die vom kaspischen Meer nach Mitteleuropa kamen.

Da Wasserqualität für die Muschel nicht eine so bedeutende Rolle spielt, konnte sie sich sehr schnell verbreiten. Die Art konkurriert mit einheimischen Tieren um die Lebensräume. Auch wenn man den Umfang der Schäden durch invasive Arten nicht kennt, ist es wichtig so wenig fremde Arten wie möglich im heimischen Ökosystem zuzulassen.

 
weibl. Reiherente mit auffallendem weißen Schnabelgrund – ähnlich der Bergente

Zukunft

Zukunft  – oder wie gehen wir mit der Erde um.

Zukunft kommt auf jeden Fall und niemand ist in der Lage sie aufzuhalten.  Sie bestimmt unser Leben und wir müssen sie selbst  gestalten. Haben wir eigentlich die nötige Ruhe uns darauf zu konzentrieren? Präsidenten mit kindlichem, narzistischem gehabe stellen Vergleiche an – wer hat den “Größten?” – auch wenn es hier “nur” um den Atomknopf geht.

Staaten die erst vor kurzer Zeit eine diktatorisches Regimehinter  sich ließen und Demokratie erkämpft haben wenden sich rechten, nationalistischen Systemen zu. Die Versuche ein geeintes Europa, welches in den letzten Jahren der Garant für Frieden war, zu verhindern, werden immer stärker.

Empathielosigkeit greift um sich. Fernsehsender zeigen in Filmen brutalste Szenen die im wahren Leben Nachahmer finden. All das nötigt es uns ab bereits am frühen Morgen die Blicke auf die Medien zu richten, in Erwartung neuer Horrormeldungen.

Massenproduktion in der Landwirtschaft, werden durch immer mehr Pestizide erreicht. Massentierhaltung bei der Fleischerzeugung. Das Obst wird mehr als zehnmal im Jahr gespritzt. Äcker versinken in der Gülle und diese in Erdreich und Grundwasser. Alles mit dem Argument, für die Ernährung der  immens wachsenden Menschheit sorgen zu müssen.

In Europa wird mit Fleisch geprasst, während in anderen Erdteilen Menschen verhungern. Gehen wir sorgsamer mit unseren Ressourcen um, einmal Fleisch in der Woche würde doch auch reichen, auch wenn es durch umsichtige Produktion teurer würde. Mit einer Umverteilung würde die Menschheit auch ohne vergiftete Felder ernährt werden können.

Außerdem sind die Folgen der verseuchten Erde noch nicht abzusehen. Die Ruhe, Zeit auf Besinnung, Einkehr und Konzentration auf die wahren Werte des Lebens kommen dabei zu kurz. Das sind aber Vorraussetzungen um richtige , humane Investitionen in die Umwelt und in die Zukunft der Menschheit, unserer Kinder und Enkelkinder zu schaffen.

Laßt uns wieder auf das Morgen konzentrieren, auf ein lebenswertes Leben.

Der Ruf der Kraniche

Die Flugbegleiter -Heute habe ich bereits früh am PC gesessen. Ich wollte eigentlich meine Webseite einmal wieder auf den neuesten Stand bringen. So stieß ich auf die Seite der “Riff Autoren- die Flugbegleiter”, auf welcher auch der Wissenschafts und Medizinjournalist Marcus Anhäuser zu finden ist. Der studierte Verhaltensbiologe hat damit begonnen Tierstimmen aufzunehmen und als Audio Geschichte zu veröffentlichen.

die tolle Arbeit der Riff Autoren – die Flugbegleiter
 Marcus Anhäuser

Die wunderbare Art des Erzählens und die gekonnte Wiedergabe der Tierstimmen, sowie der Geräusche im Wald, lassen den Hörer regelrecht eintauchen in die Stille und Ruhe des Waldes.

Wer die Augen schließt wird den Wald  riechen können. Der Wind wird spürbar und man hört das Rauschen des Laubes. Bei seiner Beobachtung der Kraniche wird ihm Bewusst, dass der offensichtlich aus zwei aneinandergereihten Tönen bestehende Ruf des Kranichs nicht von einem Vogel ausgeht.

Der erste, tiefere Ton, entstammt der Kehle des Männchen und das Weibchen antwortet unmittelbar mit einem höheren Ton. Auf diese Weise  entsteht der Eindruck, der Ruf bestünde aus zwei aufeinanderfolgenden Tönen eines jeden Kranichs.

…und jetzt empfehle ich sich zurück zu lehnen und einzutauchen in die wunderbare Welt von Marcus Anhäuser :

Das Tröten im Walde

Taubenschwänzchen im “Pott”

Taubenschwänzchen  -Es war einer dieser lauschigen, sonnigen Nachmittage im Juni 2017, mitten im “Pott”. So nennen wir ja  wir unser Ruhrgebiet liebevoll.  Meine Frau und ich ließen den Tag auf dem Balkon sitzend ausklingen , hielten ein Gläschen Weißwein in der Hand und genossen den ausklingenden Tag.   

Da bemerkten wir auf einer üppig blühenden Balkonpflanze eine Tier, welches uns sehr seltsam vorkam. Im ersten Augenblick dachte ich spontan an einen Kolibri, was natürlich in unseren Längen- und Breitengraden völlig unsinnig war.  Aber es stand schwirrend in der Luft und saugte mit einem langen “Rüssel” den Saft aus den Blüten.

Es war gut das meine Kamera neben mir auf dem Balkontisch lag. So gelang es mir einige Aufnahmen zu erhaschen. Das brachte mich  ich in die Lage im Internet Nachforschungen  anzustellen. 

Ein seltsames Geschöpf – Taubenschwänzchen

Ist es ein neues Insekt, eine neue Hummelart?  Schnell konnte ich eruieren das es sich um ein “Taubenschwänzchen” handelt. Dieses wiederum ist ein  Schmetterling aus  südlichen Gefilden. Seinen Namen verdankt  er seinem Schwanz, der an einem Taubenschwanz erinnert. Außerordentlich ist auch das Schwirren an der Blüte, wobei er quasi in der Luft steht und sich der Blüte bedient.

Es kamen noch einige weitere Tage an denen ich in den Genuss kam, dieses wunderbare Tier auf unserem Balkon beobachten zu können. Möglich wurde dieses erst durch die warmen Winter der vergangenen Jahre, in denen es der Schmetterling vom Süden über die Alpen schaffte und heute in Süddeutschland schon häufiger vorkommt. Nun verbreitet er sich offensichtlich auch weiter gen Norden, da er ja bereits im “Ruhrgebiet” angekommen zu sein scheint.

Warme Sommer

Nun werden die Sommer ja auch im Ruhrgebiet immer wärmer. In diesem Jahr, im Sommer 2018, haben wir ja bereits alle Rekorde gebrochen und wenn es mit der Erderwärmung so weiter geht, können wir sicherlich noch andere Exoten aus dem Süden bei uns willkommen heissen. Darauf freue ich mich schon, auch wenn Temperaturen über 30 Grad nicht so leicht zu verkraften sind.

Ökologischer und konventioneller Anbau

Landwirtschaft die unterschiedlicher Landwirtschaftsformen – was versteht man unter konventioneller und ökologischer Landwirtschaft. 

Grundsätzlich dient der Begriff konventionelle Landwirtschaft lediglich der Abgrenzung von der ökologischen Landwirtschaft.  Bis heute fördert der Staat mit Subventionen die konventionelle Landwirtschaft ohne Rücksicht auf Umwelt- und Naturschutz. Dafür erhält  Deutschland jährlich aus dem europäischen Agrarhaushalt 6,3 Milliarden Euro .

Den dicksten Brocken davon erhalten Landwirte für den Hektar-Ausbau , ohne Raine und Hecken. Dagegen erhalten  Betriebe  für die Bewirtschaftung und Weiterentwicklung des Ökolandbaus nur einen kleinen Teil.

Landwirtschaftsformen : konventioneller Anbau

Die  konventionell betriebenen Landwirtschaften kommen zur Steigerung des Ertrages nicht mit den vier Elementen, Erde,Wasser, Luft und Sonne aus, sie benötigen  für die Äcker Kunstdünger und für die  Pflanzen  Pestizide. Allerdings sind beide Verursacher der Zerstörung von  natürlichen Ressourcen. Auf Dauer werden Böden, Grundwasser und die Artenvielfalt zerstört.  „Ökologischer und konventioneller Anbau“ weiterlesen