Schneeglöckchen

Schneeglöckchen sind die ersten zarten Pflanzen die dem Winter trotzen. Bereits im Januar sieht man die ersten schneeweißen Blüten auf den teilweise noch mit Schnee bedeckten Flächen sprießen.

Die zu den Amarylisgewächsen zählende Pflanze ist in der Tierwelt beliebt. Die Vögel wissen jetzt, der Frühling ist nicht weit und die Bienen nutzen das Schneeglöckchen um erste Pollen zu sammeln.

Schneeglöckchen

Für die Verbreitung ihres Samens nimmt die Pflanze aber die Hilfe der Ameisen in Anspruch, was wiederum den Grünspecht freut. Wenn der Fruchtknoten platzt, erobern Ameisen die Samen und verzehren die bei ihnen so beliebten Fortsätze am Samen, wobei sie den Rest des Samens weit verbreiten. Diese Form der Samenverteilung wird Myrmekochorie genannt.

Das Schneeglöckchen liebt lichte Stellen mit humusreichem Boden und halbschattige Rasenflächen. Das Pflänzchen ist in allen Teilen leicht giftig und in vielen Arten gezüchtet worden. Die ursprüngliche Art ist nicht mehr sehr oft zu sehen und steht deshalb auch unter Schutz.

Häufig sieht man die Blume in der Nähe von Klöstern oder Kirchen. Das erklärt sich aus einer biblischen Verbindung mit der Pflanze.

Schneeglöckchen und die biblische Geschichte

So gibt es die Geschichte die davon erzählt das Gott dem Erzengel Raphael die Aufgabe erteilte in einem Prototyp der Erde, die Gott in den nächsten sieben Tagen erschaffen wollte, nachzusehen ob er denn an alles gedacht hat.

Als Raphael nach dem Rechten sah, war er zunächst zufrieden, bis aus einer dunklen, kalten Ecke ein zartes, klägliches Läuten zu hören war. Als Raphael näher hinsah bemerkte er eine kleine, farblose Pflanze die sich durch den Schnee hindurch arbeitete. Schnell rief Raphael nach Gott und zeigte ihm das arme Pflänzchen. Gott gab daraufhin zu, das Blümchen wohl vergessen zu habem

Die Beiden einigten sich darauf der Pflanze ein weißliche Farbe zu geben, die zur Umgebung des Schnee paßte und Raphael bat Gott noch um ein bischen “Grün”, welches er durch einen kleinen Klecks an der Blütenseite anbrachte. Weil die Pflanze so früh durch den Schnee brach, nannten sie sie Schneeglöckchen und gaben ihr noch eine Bioheizung hinzu.

Der Erzengel und Gott betrachteten zufrieden ihr Werk, als Raphael noch einen Wunsch anbrachte. ” Herr, die Pflanzen sollen ja den Menschen zum Nutzen sein, laß uns dem Schneeglöckchen noch Galantamin beifügen, das hilft dann später den Menschen gegen Alzheimer !”

Beide lachten darauf herzlich, sollte dieser Hinweis Gott doch darauf aufmerksam machen, dass er eine Pflanze vergessen hatte.

Sexualleben der Vögel

Sexualleben – wie sieht es damit eigentlich bei unseren gefiederten Freunden aus ?

Anläßlich des nahenden Valentinstages kann man sich ja auch einmal Gedanken machen, wie es denn bei anderen Arten so mit dem Liebesleben bestellt ist.

Die meiste Zeit des Jahres interessieren sich die Vögel nicht besonders für das Sexualleben. In den Wintermonaten erst recht nicht. Während die Menschen wohlig am warmen Ofen sitzend auf den Gedanken kommen einmal wieder schön zu kuscheln, sind durch Kälte und Klima bei unseren Vögeln die Geschlechtsorgane geschrumpft. Davon berichtet jedenfalls Kevin Mc Gewan vom Cornell Lab.

Das Interesse am Partner ist gleich Null. Viele sind in den anstregenden Monaten des Winters auch ohne Partner unterwegs, auch wenn sie in einer festen Beziehung leben. Die Partnerschaft wird erst im Frühjahr wieder aufgenommen.

Sexualleben

Erst die beginnende Frühlingszeit mit der Frühlingssonne, verändert diesen winterlichen Spuk. Mit den ersten Werbungen stellen sich auch physische Veränderungen ein. Mit beginn der Balz beginnt dann die Zeit wo auch Vögel sich für den anderen Partner interessieren. Die beginnende Wärme verändert alles. Es beginnt eine kurze Phase wo das Sexualleben bei den Vögeln einen hohen Stellenwert einnimt.

Die Balz, also das Werben um einen Partner, ist sehr unterschiedlich. Das geht von der einfachen Übergabe von Speisen über ein besonders gut gebautes Nest (obwohl das beim Spatz völlig unordentlich ist) und fantastischen Tanz- und Show- sowie Flugeinlagen bis zum gegenseitigen Putzen.

Ältere Paare, die schon einige Zeit zusammen sind, oder jene die ein paar Monate getrennt waren, begnügen sich häufig mit einem schönen Gesang oder dem Strecken des Halses , Klappern mit dem Schnabel oder führen rhytmische Körperbewegungen aus.

Auch bei Vögeln gibt es häufig Bindungen die ein Leben lang halten. Andererseits aber auch Verbindungen für nur eine oder mehrere Jahreszeiten. Ein paar Exemplare lehnen jede feste Beziehung ab und wechseln ständig den Partner.

Für alle legen aber ein besonderes Augenmerk auf die richtige Wahl des Partners.

Besonderheiten aus der Vogelwelt

Besonderheiten gibt es eine ganze Reihe bei unseren gefiederten Freunden. Wenn ich etwas Neues hierzu erfahre, werde ich es künftig hier ergänzen.

Der KIEBITZ gilt als Gaukler der Lüfte, Wegen seines schaukelnden Fluges und des besonderen Balzfluges erinnert er an Akrobatik.

Das SPATZEN Männchen wirbt mit dem unordentlichsten Nest der Vogelwelt um das Weibchen.

Die HAUBENLERCHE wird auch “Trümmervogel” genannt, weil sie nach dem 2. Weltkrieg die Trümmerfelder als Brutstätte nutzte.

Der AUSTERNFISCHER stampft mit dem Fuß auf den Boden um so bei den Würmern den Fluchtinstinkt zu wecken.

Wo WEIDENMEISEN sind ist meistens das GOLDHÄHNCHEN nicht fern.

BASSTÖLPEL stürzen sich mit 100 km/h kopfüber ins Meer.

Der längste Flug einer PFUHLSCHNEPFE ging über 10.220 Kilometer.

Rund 12 Millionen Vögel rasten im Wattenmeer.

37 Millionen Vögel werden jährlich auf dem Zug getötet.

GARTENGRASMÜCKEN schlafen während des Fluges.

ELSTERN schwören sich ewige Liebe. Fremde Damen verjagt das Männchen vom Nest, wenn die eigene Dame zu Hause ist. Ansonsten flirtet er mit ihnen auf “Deibel komm raus”.

Der MÄUSEBUSSARD ist bei Landwirten wegen der Mäusejagd beliebt. Sie bauen ihm mit Pfählen Wartesitze .

PAPAGEIENTAUCHER tauchen bis zu 60 Meter tief.

STÖRCHE bekoten bei großer Hitze ihre Beine. Die verdunstende Feuchtigkeit im Kot entzieht dem Körper Wärme.

MAUERSEGLER heißen auf griechisch “Apus” was soviel bedeutet wie – ohne Füße. Die Beine sind inkl. Fuß nur 10-12 mm lang.

STOCKENTEN bauen zum Teil ihre Nester in Bäumen.

DROSSELN benutzen Steine um Schneckenhäuser zu knacken, sogenannte “Drosselschmieden”.

Die älteste BLAUMEISE wurde 11 Jahre alt.

KOHLMEISEN können zur Gefahrenabwehr wie eine Schlange zischen.

Der WENDEHALS wendet bei Gefahr seinen vorgestreckten Kopf hin- und her um eine Schlange zu imitieren.

Der WANDERFALKE erreicht im Sturzflug 300 km/h.

Die ALBATROS – Dame “Wisdom” gilt als ältester beringter Vogel der Welt. 2017, im Alter von 67 Jahren, begann sie noch einmal mit dem Brutgeschäft.

Die LERCHE singt mehrere Strophen “stehend” in der Luft.

Die GEBIRGSSTELZE verfüttert 30.000 bis 45.000 Insekten an den Nachwuchs.

Weil der ROTHALSTAUCHER während der Balz mit einer Art “wiehern” über das Wasser läuft nennt man ihn auch “Teichhengst“.

Vögel haben in der Netzhaut vier Zapfen, einen mehr als der Mensch, deshalb können auch mehr Farben im gelben und ultravioletten Bereich sehen.

Vögel haben kein Knochenmark und können nicht schwitzen.

In Deutschland leben etwa 248 Vogelarten.

Der STAR kann auch andere Vogelarten imitieren.

Hat die AMSEL am Boden den Kopf schräg geneigt, versucht sie Würmer, Insekten oder Schnecken im Boden zu hören.

Damit Vögel auf Eis nicht anfrieren, werden die Beine mit warmen Blut versorgt – Wärmeaustausch.

WACHOLDERDROSSELN einer Kolonie zwingen Feinde auf den Boden und versuchen ihn mit “Kotbomben” flugunfähig zu machen.

Zur Abwehr von Parasiten nutzen Stadtvögel für ihr Nest Zigarettenstummel.

Im Petitionsausschuß in Magdeburg forderte ein Petent einen “von Vögeln befreiten Himmel“, weil ihn in der freien Natur ein wahrer “Kotregen” treffe.

BLAUMEISEN sammeln zur Abwehr von Parasiten für das Nest Minze, Lavendel und Curry.

Der PITOHUI frißt giftige Käfer und wird so zum einzigen giftigen Vogel.

Die BIENENELFE, eine Kolibri Art, ist der kleinste Vogel der Welt. Er wiegt 1,8 Gramm und ist von der Schwanzspitze zum Kopf 7 cm groß.

Der KIWI, Nationalvogel Neuseelands, kann nicht fliegen, ist fast blind und lebt in Erdlöchern.

Der STRAUß erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von über 70 km/h.

EULEN können auch am Tag gut sehen. Sie sind nachtaktiv weil ihre Beute, Mäuse und Ratten nur nachts unterwegs sind.

Das TAUBENWEIBCHEN kann nur dann ein Ei legen wenn sie andere Tauben sieht. Wenn sie alleine ist funktioniert es nicht.

SPATZEN Waisen werden von Adoptiveltern groß gezogen.

ROTKEHLCHEN UND AMSEL lassen Warntöne erklingen wenn eine Katze zu sehen ist. Diese Warnlaute enden erst, wenn die Katze wieder verschwunden ist.

Vögel können durch Luftsackmilben einen Stimmenverlust erleiden. Auch Vögel haben einen Kehlkopf, eine Luftröhre, zwei Luftsäcke und Bronchien.

Das Männchen der Heckenbraunelle pickt gegen die Kloake des Weibchen. Dadurch wird das Sperma eines anderen Männchens ausgestoßen und er ist sich sicher das er der Vater des kommenden Nachwuchses ist.

BLAUHÄHER ahmen den Ruf eines Falken nach um andere Vögel von einer Futterstelle zu vertreiben und so alles für sich zu haben. Auch die KOHLMEISE geht ähnlich vor, indem sie den Ruf des SPERBERS imitiert.

Der EICHELHÄHER vergräbt seine Vorräte unter den Augen anderer Vögel und Fressfeinde, um sie in einem unbeobachteten Augenblick wieder auszugraben und woanders zu verstecken.

KRÄHEN können durch eine höhere Aktivität der Amygdala, mandelförmige Gehirnregion die zuständig ist für das Empfinden von Angst, auch zehn Jahre später einen Gegner wiedererkennen und die Population vor ihm warnen.

Männliche SCHWALBEN verhindern einen Seitensprung der Ehefrau indem sie am Nest den Ruf eines Fressfeindes ausstoßen. Aus Angst um den Nachwuchs eilt “Sie” dann sofort zum Nest zurück.

Einige VOGELWEIBCHEN täuschen bei der Sichtung eines Feindes in der Nähe des Nestes einen gebrochenen Flügel vor, um ihn vom Nest abzulenken.  

Der RUSSSEGELER , etwas größer als unser Mauersegler, durchdringt die reißenden Wassermassen der IguazúWasserfälle im Dreiländereck Brasilien, Argentinien und Paraguay um hinter den Fällen ein sicheres Versteck und Nester anzulegen.

Anpassungsstrategie

Anpassungsstrategie – Die Kanzlerin wird in großen Reden vor den internationalen Gremien, sei es Klimagipfel oder Weltwirtschaftsgipfel, nicht müde darauf zu verwiesen wie nötig und dringend die Maßnahmen zur Beschränkung der Erderwärumung sind. Gerne lobt man sich dann selbst, was man bereits mit der Kohlekommision und den Beschlüssen zum Kohleausstieg erreicht hat.

Allerdings werden die Beschlüsse nur halbherzig und nur teilweise in die Wirklichkeit umgesetzt. Das Kraftwerk Datteln wird sogar noch in Betrieb genommen. Da fehlt mir dann schon der Glaube an die Ernsthaftigkeit beim Willen die Ziele zur Klimaerwärmung wirklich erreichen zu können.

Es sieht eher so aus als hätte man sich damit abgefunden das Ziel, die Erwärmung bei 1,5 bis 2 Grad stoppen zu können, überhaupt noch erreichen zu können.

Tatsächlich wird die Erderwärmung auch deutlich höher ausfallen. Realistisch muß man sich tatsächlich darauf vorbereiten mit den Folgen einer Erwärmung um bis zu 5 Grad Celsius zu leben. Schließlich war bereits im Jahr 2018 die eigentliche Jahresdurchschnittstemperatur um mehr als zwei Grad höher.

Climate Cervice Center fasst die Ergebnisse einer Euro Codex Initiative bestehend aus 27 Forscherteams zusammen.

Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts wird mit einem Temperaturanstieg um bis zu 5 Grad Celsius gerechnet. Das bedeutet im Sommer eine deutliche Erwärmung im Süden und eine deutliche Erwärmung im Winter in den nördlichen Regionen. Im Süden Hitzewellen und Trockenheit und im Norden Europas vermehrt Starkniederschläge.

In Deutschland werden vor allem in den Wintermonaten, aber auch im Sommer, die Temperaturen merklich ansteigen.

Besonders im Süd-Westen ist mit Hitzewellen zu rechnen. Der Winter wird deutlich mehr Niederschläge bringen.

Die Deutsche Gesellschaft und die Infrastruktur müssen auf die neuen Verhältnisse vorbereitet werden. Dazu gehören beispielsweise das Absichern von Hausdächern gegen starken Schneefall. Kanalisationen müssen auf ein größeres Fassungsvermögen umgestellt werden und Deiche aufgestockt werden. Die Landwirtschaft wird auf Bewässerungssysteme angewiesen sein. Besonders schwere Zeiten werden auf die Forstwirtschaft zu kommen, da dort bereits viel zu spät reagiert wird.

Auch für den Erhalt, oder die Rettung verschiedener Arten müssen Maßnahmen getroffen werden. Bewässerung ehemaliger Moore mit Wasserstandsregulierung wäre zum Beispiel eine dieser Maßnahmen.

Das ist den Regierenden durchaus bewußt. Schließlich wurde bereits 2008 eine nationale Anpassungsstrategie beschlossen und 2011 wurde der Aktionsplan zur Klimaanpassung ins Leben gerufen. Daran beteiligt sind Wissenschaftler, Kommunen, die Länder und gesellschaftliche Gruppen.

Bundesländer und Gemeinden haben bereits Anpassungspläne erarbeitet oder arbeiten noch daran.

Die Kosten für derartige Anpassungsstrategie werden immense Dimensionen haben. Je weiter man vom Erreichen der Klimaziele entfernt ist, um so höher werden die Anpassungskosten ausfallen. Vielleicht ist das auch ein Grund weshalb man noch nicht viel von derartigen Plänen gehört hat, oder man will nicht zugeben das man längst nicht mehr an einen Erfolg bei der Bekämpfung des Klimawandels glaubt.

Pflanzen

Pflanzen galten wohl schon in der Bibel nicht als Lebewesen, sonst hätte Noah, der ja von allen Lebewesen ein Paar mit auf die Arche nahm, auch einige Pflanzen mitnehmen müssen.

Auf diese Tatsache wurde ich durch einen Bericht des Pflanzenphysiologen Stefano Mancuso aufmerksam. Stefano Mancuso, Professor an der Universität Florenz, leitet das Laboratorio Internazionale di Neurobiologia Vegetale und ist Gründungsmitglied der International Society for Plant Signaling and Behavior. Sein Buch hat den Titel  „Die Intelligenz der Pflanzen.“

Früher war man der Ansicht das Pflanzen keine Lebewesen sind, weil sie sich nicht bewegen, fühlen oder reagieren können und auch keine Intelligenz besitzen.

In dem Buch von Charles Darwin und Francis Darwin Das Bewegungsvermögen der Pflanzen von 1880 wird ein völlig neuer Blick auf die Pflanzen gelenkt. In seiner üblichen Art kommt Darwin erst auf den letzten Seiten des Buches zu dem eigentlichen Höhepunkt. Dort schreibt er : “Es ist kaum eine Übertreibung zu sagen, daß die Spitze eines Wurzelkeims sich so verhält wie das Gehirn einer der niederen Tierarten.

Im Folgenden zeigt Mancuso das die Bewegung der Pflanzen durch den Zeitraffer sichtbar wird, so das Erblühen einer Pflanze, oder die Bohne die sich ständig nach dem Licht dreht, oder die Mimose die in der Nacht ruhiger wird und ihre Blätter einrollt. Junge Triebe der Sonnenblume die eindeutig miteinander “spielen”. Oder die fleischfressende Pflanze, die auf eine Schnecke wartet um sie zu fressen. Das Anlocken von Insekten zur Bestäubung durch Farbwechsel oder dem Ausströmen von Duftstoffen. Schließlich ein Wurzelkeim der sich ähnlich wie ein Wurm durch schlingende Bewegung empor bewegt.

Pflanzen

Er widerspricht das das größte Lebewesen der Blauwal ist. Für Mancuso ist der Riesenmammutbaum, sequoiadendron giganteum, das größte Lebewesen. 2000 Tonnen Masse, eine Wuchshöhe von 95 Metern und eine Stammdicke von 17 Meter kennzeichnen diesem immergrünen Baum aus.

Bei Peter Wohlleben, Autor von “Das geheime Leben der Bäume” ist ein tausende Jahre alter Hallimasch das größte Lebewesen dessen Myzel sich über tausend Hektar Waldboden erstreckt.

Auch Mancuso spricht von einer künstlichen Intelligenz der Pflanzen und von Datenverabreitungszentren in den Wurzelspitzen, die mit einer Art Internet zu vergleichen ist.

Sperling die Nummer 1

Sperling – genauer der Haussperling hat bei der Stunde der Wintervögel die Kohlmeise von der Spitzenposition abgelöst.

Offenbar kommt beim Sperling der Haussperling mit den dürren und heißen Sommermonaten gut klar. Der Sperling konnte deutlich zulegen, allerdings den Rekord aus dem Jahr 2011 nicht toppen.

NAUBU und LBV konnten eine gute Beteiligung verzeichnen. Als eines der Ergebnisse wurde festgestellt das die Zahl der Amseln auf niedrigem Niveau konstant geblieben ist. Drastisch fällt der Verlust bei den Grünfinken auf, während der Eichelhäher auf dem Vormarsch ist. Seine Zahl hat sich deutlich erhöht.

Der warme, nahezu schneefreie Winter sorgte dafür, dass die Vögel den reich gedeckten Tisch in den Gärten nicht so oft aufsuchten, weil das Angebot in der Natur groß genug ist.

Interessant ist auch die Feststellung das Star, Zilpzalp, Hausrotschwanz und Bachstelze immer “zugfauler” werden. Der milde Winter läßt die Sehnsucht in die angestammten Winterquartiere offenbar drastisch sinken. Bei Einbruch einer späteren Kälteperiode starten sie mit Verspätung in den Süden oder nutzen die Angebote in den Gärten.

Diese Beobachtung konnte ich auch im eigenen Garten bestätigen. Vor einigen Wochen hatte ich ja noch über das Ausbleiben der Amsel berichtet. Mittlerweile haben sich ein Weibchen und zwei Männchen zumindest ab und zu wieder im Garten eingefunden. Die Rotkehlchen sind wie immer da und auch ein Zaunkönig findet sich ein. Ein Gimpel / Dompfaff Pärchen läßt sich auch manchmal blicken.

Die Stunde der Gartenvögel 2020 findet vom 8. bis 10. Mai statt.

Haubenmeise

Haubenmeise, Blaumeise, Weiden- und Sumpfmeise gehören zu den “Kleinmeisen”. Die Haubenmeise ist eine insektivore Art das heißt, sie frißt in der Hauptsache Insekten. In den Wintermonaten begnügt sie sich aber auch mit Samen, Körnern und dann nimmt sie sogar die Angebote in Futterhäusern an. Dort hält sie sich aber nicht auf, sondern nimmt das Korn auf um sogleich damit fortzufliegen.

Haubenmeise

Ihr eigentlicher Lebensraum ist der Nadelwald. Heute findet man sie aber auch in Mischwäldern, Parks und sogar in Gärten.

Haubenmeisen leben monogam, sie sind ihr Leben lang treue Partner. Sie zeigen auch ein hohes Maß an sozialem Verhalten. Paare mit erfolgloser Brut helfen den Eltern anderer Jungvögel bei der Aufzucht der Jungen. Die Haubenmeise gibt es nur in Europa. Sie nehmen am Meisenzug teil . Der Meisenzug geht durch Wälder und Wohngebiete, hat aber nichts mit dem Zug der Zugvögel zu tun. Die Habenmeise gehört zu den Standvögeln. Im Gegensatz zu anderen Meisenarten sind sie nicht sehr gesellig, verteidigen aber auch ihr Revier gegen Artgenossen.

Haubenmeisen sind die einzigen Meisen mit einer deutlichen Federhaube auf dem Kopf. Diese ist schwarz-weiß gemustert ist. Kopf- und Halsseiten sind weiβ und mit schwarzen Streifen schwarzen versehen. Oberseite ist braun-grau und die Unterseite weiß-grau.

Die Nesthöhle schlägt die Meise in morsche, alte Baumstämme, oder sie übernimmt eine verlassene Höhle eines Spechtes, die sie nach ihrem Empfinden mit Moos und Tierhaaren auffüllt.

Die Jungen werden noch bis zu drei Wochen nach dem ersten Ausflug gefüttert.

Warum die Meise eine Haube trägt, die auch meistens aufgerichtet ist, konnte noch nicht erforscht werden und ist noch ein Rätsel. Überhaupt unterscheidet die Haubenmeise sich in mehreren Dingen von der üblichen Meise. Si versteckt sie zum Beispiel Futter für schlechte Zeiten und bedeckt das Versteck mit Rinde oder anderem Gehölz. Auch offene Flächen und Laubwälder sind bei ihr nicht sehr beliebt.

Schreiadler

Deutschlands kleinster Adler ist der Schreiadler. Er ist deutlich größer als ein Mäusebussard. Früher war der Adler in Deutschland weit verbreitet. Heute gibt es noch etwa 100 Brutpaare, davon der größte Teil in Mecklenburg Vorpommern. Ein kleinerer Bestand, etwa ein Drittel, findet sich in Brandenburg. Wegen der verhältnismäßig hohen Zahl in Mecklenburg Vorpommern nennt man ihn auch Pommernadler.

Der Bestand dieses Adlers ist stark gefährdet. Das liegt zum Teil auch an dem eigenen Verhalten der Jungtiere. Das Paar legt zwei Eier. Das Erstgeborene will sich von dem später geborenen aber nicht das Futter nehmen lassen und tötet es deshalb.

Dieses Verhalten, das auch Kainismus genannt wird, gibt es auch bei den Weißkopfseeadlern. Die Eltern sehen dabei gelassen zu wie das ältere Küken das schwache Tier tötet. Ihnen ist es lieber ein starkes Junges groß aufzuziehen als zwei schwache Jungtiere.

Das Problem liegt nun darin das die Brut mit einem Jungvogel nicht ausreicht um den Bestand zu sichern oder zu erhöhen. Aus diesem Grund haben Forscher das Jungtier aus dem Nest entnommen und weiter von Hand aufgezogen. Nachdem das Tier eine gewisse Größe erreicht hatte , hat man es wieder in das Nest verbracht. Nun konnte der Ältere dem Jüngeren nichts mehr anhaben und die Elterntiere haben beide weiter gefüttert. Auf diese Weise hofft man das sich der Bestand langsam erholen kann.

Die Brut mit den beiden feindlichen Geschwistern nennen die Forscher bezeichnender Weise “Kain und Abelbrut”.

Der Schreiadler fällt auch wegen seiner Art der Jagd auf. Er beobachtet das Gelände von einer Sitzwarte aus um dann, nachdem er eine Beute gesichtet hat, zu Fuß einen Spurt hinzulegen um sein Opfer zu greifen.

Der Schreiadler ist ein sehr scheuer Vogel. Wird er gestört, verläßt er umgehend sein Revier. Er benötigt für seinen Lebensraum Laub- und Mischwälder mit goßen, unzerschnittenen Flächen.

Schreiadler sind Zugvögel und werden auf ihrem Weg in das südliche Afrika zu tausenden im Libanon gejagt und geschossen. Weltweit gibt es etwa 20.000 Brutpaare.

Erwärmung

Erwärmung der Erde und die Folgen.

ab 1,5 bis 2 Grad Celsius – erste große Ernteausfälle.

Ab 3 Grad Celsius – viele Milionen Menschen sterben.

Ab 4 Grad Celsius – fast alle Menschen sterben.

Ab 6 Grad Celsius der Planet wird unbewohnbar.

Eine Erwärmung um 1,5 ° erreichen wir 2025.

Eine Erwärmung um 2° erreichen wir 2035.

Eine Erwärmung um 4 – 6° erreichen wir 2075,

wenn nicht gegengesteuert wird.

Sollte es tatsächlich gelingen die Erwärmung der Erde auf das Ziel des Pariser Klimavertrages um 2° zu begrenzen, würde das bereits verheerende Auswirkungen auf die Artenvielfalt bedeuten.

Jede vierte Art würde aussterben. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Anglia in Großbritannien und des WWF.

Der Afrikanische Elefant, der Große Panda, zehntausende Insekten und Naturparadiese wie der Amazonas oder die Galapagos Inseln werden zu großen Teilen zerstört.

Wenn man aber davon ausgeht das die Begrenzung auf 2° Erwärmung eh nicht zu schaffen ist und die Erwartungen der Wissenschaftler eintritt, dass die durchschnittliche Erwärmung zwischen 3,2 und 4,5° sein wird, hat das wiederum regionale Folgen in immensen Dimensionen. Besonders betroffen werden das südliche und östliche Afrika, sowie der Südwesten Australiens und der Amazonas Regenwald.

Bis zu 90 Prozent der Amphibien, 86 Prozent der Vögel und 80 Prozent der Säugetiere werden den Temperaturanstieg nicht überleben. Welche Folgen auf Europa, durch eine Flucht der Menschen aus den Regionen, zukommen kann man erahnen.

Ein Zeugnis dessen, was geschehen wird, ist an den Viktoriafällen zu sehen. Aus der ehemaligen Touristenattraktion mit den immensen Wassermassen ist ein ausgetrocknetes Gebilde mit einem kleinen Rinnsal geworden.

Nun wird wohl wieder von einigen Leuten behauptet werden das alles wäre Utopie und den menschengemachten Klimawandel gäbe es nicht. Aber 97% der Wissenschaftler sind sich darüber einig, dass der Klimawandel menschengmacht ist. Nur einige wenige Personen streuen noch Zweifel und diese kommen aus den Lobbygruppen der fossilen Industrie.

Der CO² Ausstoß lag international 2017 auf einem Rekordhoch von 32,5 Milliarden Tonnen. Da werden die Behauptungen von Politikern, man habe ja schon viel getan, als Absurdum geführt.

Pro Millionen Teilchen beträgt die globale CO² Konzentration heute 40,5 ppm, dass ist ein Rekord in der Geschichte der Menschheit.

Wissenschaftler befürchten, dass das sechste Massenaussterben bereits begonnen hat. Das würde ein Aussterben von drei Viertel aller Arten bedeuten.

Nach dem zweiten Weltkrieg setzte ein enormes Wirtschaftswachstum ein. Wir waren darauf erpicht ein Leben in Komfort und Luxus zu schaffen. Unserer Kinder sollten es einmal besser haben als wir. Maschinen, Elektrogeräte, Autos schafften ein Leben im Wohlbehagen.

Technische Neuerungen im Haushalt und in der Mobilität nahmen einen rasanten Aufschwung. Bei allem aber haben wir die Folgen für die Umwelt, das Klima und die Natur aus den Augen verloren. Das Ergebnis liegt heute vor uns und es ist unsere Pflicht alles dafür zu tun, den Schaden auf ein Minimum zu reduzieren. Das sind wir unseren Kindern und Kindeskindern schuldig.

Rückblick

Rückblick auf das Jahr 2019 – Das beherrschende Thema war natürlich der Klimawandel. Friday for Future ist es gelungen den Menschen aufzuzeigen wie wichtig der Einsatz zur Begrenzung der Klimaerwärmung ist.

Den Politikern wurde mit Hilfe international anerkannter Wissenschafter verdeutlicht, dass ein Zögern und Abwarten nicht mehr hingenommen werden kann. Mit Blick auf die Zukunft der Kinder und Kindeskinder ist nunmehr dringend Handeln angesagt.

Längst ist es nicht mehr nur die Jugend die an den Aktionen und Demonstrationen teilnimmt. Es gibt sogar die Organisation Omas for Future.

Rückblick auf die Klimapolitik

Anfang 2019 sorgte das RWE mit dem Hambacher Forst für Aufregung. Der Staat, in diesem Fall NRW mit dem Ministerpräsidenten Armin Laschet, wollte Härte zeigen und den Hambacher Forst von Besetzern und Demonstranten räumen lassen, die sich gegen das Vordringen des Braunkohletagebaus wehren wollten. Der Restwald mit uraltem Baumbestand und geschützten Arten, sollte dem Tagebau weichen. Ein Richterspruch stoppte dieses Vorhaben, während in Berlin noch die Kohlekomission über die Formalitäten um den Ausstieg aus dem Kohleabbau beriet.

Langsam wurde den Politikern bewußt, dass sie nicht einfach den Willen eines großen Teils der Bevölkerung aussitzen konnte. Spät zwar, aber immerhin noch in diesem Jahr, kamen erste Beschlüsse zur Minderung des CO² Ausstoß. Die Beschlüsse, die viele für unzureichend hielten, wurden gegen Ende des Jahres noch einmal zum Besseren korrigiert, mit dem Versprechen auch künftig die Maßnahmen anzupassen.

Es war klar das mit einem “Weiter so” die Beschlüsse des Pariser Klimaabkommens nicht erreicht werden konnten. Das enttäuschende Ergebnis des Treffen des UN-Klimagipfels kam zum Ende des Jahres noch hinzu. Offensichtlich schwebt das “mein Land zuerst – Denken” seit Donald Trump in vielen Köpfen der Regierenden um.

Rückblick

Der – Wald

Hatte man schon geglaubt das Waldsterben zu den Akten legen zu können, wurde man 2019 eines besseren belehrt, obwohl man es auch schon in den Dürrejahren davor absehen konnte.

Der sehr starke Befall der Fichten durch den Borkenkäfer und die Trockenheit sorgen für ein drastisches Sterben der angelegten Wälder – oder besser Plantagen. Die Fichte kann dem Klimawandel nichs entgegensetzen, weil sie eigentlich steht, wo sie nichts zu suchen hat und sich dort auch nicht wohl fühlt. Aber als schnell wachsender Baum war sie natürlich für die Holzwirtschaft der Lieblingsbaum.

Hinzu kommt das nun auch durch die Fällung einzelner Buchen, den gestandenen Bäumen der Schatten und das Wasser entzogen wird. Die Waldbauern denken über die Ansiedlung neuer Baumarten, wie der Douglasie nach, um weiterhin schnell an Holz/Geld zu kommen. Den Verlust soll bis dahin der Staat, der Steuerzahler, ausgleichen. Warum auch sollte man sich mindesten eine Teilschuld an der Misere zuschreiben, auch wenn andere Experten schon seit längerer Zeit auf die Mißwirtschaft hingewiesen haben.

Harz

– Artenschutz – der Wolf

Hatte man Anfang des Jahres noch den Eindruck es könne gelingen Wolfsgegner und Befürworter zu einem vernünftigen Kompromiss zusammen bringen zu können, ist die Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes in diesem Monat für den den Wolf wohl eher eine Katastrophe.

Nunmehr ist es möglich, so lange auf Wölfe zu schießen, bis man glaubt den Wolf, der eventuell für einen Riß verantwortlich ist, getötet zu haben. Das bedeutet, dass man ohne große Sorgen, ein ganzes Rudel vernichten kann.

Es ist zu vermuten das einige Lämmer durch schlechten Weideschutz geopfert werden, um gegen Wölfe vorgehen zu können. Richtiger wäre es gewesen sich stärker für den Herdenschutz einzusetzen, um einen Riß zu verhindern. In einigen Gebieten wird das ja auch vorbildlich praktiziert. Dort leben Hirten mit ihren Herden und Herdenschutzhunden in der Nähe der Wölfe ohne Konflikte.

Wolf

– Glyphosat

Offensichtlich hat sich aber auch hier wieder die Lobbypolitik durchgesetzt. Eine Spezialität der Landwirtschaftministerin Julia Klöckner, die zwar darüber redet, sich für den verminderten Einsatz von Glyphosat einzusetzen, aber deren Behörde dann geflissentlich Termine und Fristen im Umgang mit der Einschränkung oder der Zulassung von Glyphoasat vergißt einzuhalten. – Wer glaubt da schon an ein Versehen? Bei einer Behörde die ständig mit diesen Themen beschäftigt ist?

Rückblick Wahlen

Erschreckend ist der Rückblick auf die Ergebnisse der Landtagswahlen in den neuen Bundesländern im Bezug auf das Abschneiden der AfD. Obwohl durch Veranstaltungen des “Flügels” der AfD allen klar sein mußten dass der Ruck der Partei ganz nach rechts vollzogen wird, erhielten sie unfaßbare Stimmenanteile. Diese Partei hat es geschafft Deutschland zu spalten und es wird allerhöchste Zeit entschlossen zu Widerstehen. Immer öffentlicher outen sich Mitglieder der Partei und ihrer Anhänger als Menschen mit völkischem, nationalistischen Gedankengut, die am liebsten die Demokratie abschaffen würden.

Es kann also eigentlich im kommenden Jahr nur besser werden. Wenn alle mit anpacken. Nur gemeinsam können Staat, Wirtschaft, Verbände und Bevölkerung die Probleme der Zukunft meistern. Dazu müssen sich aller ihrer Verantwortung bewußt werden. Das gilt beim Artenschutz, wie beim Wolf, wo man gerne nach den “drei s “ handelt und ich befürchte das diese “drei s” jetzt noch mehr auf den Vormarsch kommen. Sie bedeuten : “schießen – schaufeln – schweigen.”

Bei der Landwirtschaft darf es beim Rückblick nicht länger heißen “Wachse oder Weiche”. Auch wenn die Demonstrationen mit Traktoren nicht viel Einsicht gezeigt haben, dass Gülle und Nikotide/Pestizide einen hohen Anteil am Insektensterben und dem Artenschwund der Feldvögel haben und man dringend handeln muß, gibt es doch auch gute Beispiele wo Landwirtschaft, Umwelt und Klima im Konsens zusammen arbeiten.

Ein Umdenken in der europäischen Agrarpolitik zu Gunsten nachhaltiger Betriebe hat bereits eingesetzt, muß aber deutlich stärker werden.

Hasenpfad

Hasenpfad ist die Bezeichnung für eine kleine Wanderung am Orsoyer Rheinbogen. knapp vier Kilometer lang ist der Rundweg. Auf sechs Informationstafeln erzählt der Hase wie er lebt. Das geht über die Fellpflege, bis zum Hochzeitstanz und dem Staubbad. Auch auf Besonderheiten wird hingewiesen. Wer weiß schon das der Hase ein guter Schwimmer ist? Oder das er bis in die Dachrinne des Hausen springen kann?

Hasenpfad

In Rheinberg Eversael, Drießen 11 , gibt es einen Parkplatz, den wir aber erst auf dem Rückweg entdeckten. Wir parkten an der Straße in der Nähe der Rheinstraße. Parkmöglichkeiten gibt es genügend um den Hasenpfad zu begehem. Der Weg führt zunächst in Richtung Deich. Auf dem Feld an der Rheinstraße waren unzählige Blessgänse zu sehen. Diese Gänse überwintern hier. Ihre Heimat sind die Gebiete um Sibirien und Grönland und dem arktischen Nordamerika. Weil es sehr windig ist bleiben wir unterhalb des Deiches.

Gegenüber liegt die Rheinaue Walsum/Dinslaken. Die Kraftwerke Voerde und Walsum sind gut zu sehen. Vor einer Woche waren wir ja bereits auf der anderen Seite an der Emschermündung um die Turmfalkendame “Lizzi” zu besuchen.

Hasenpfad

Nach einem kleinen Waldstück blicken wir auf einen See. Ein Schild weist auf die hier vorkommenden Vogelarten hin. Als Brutvögel : Zwergtaucher, Reiherenten, Flußregenpfeifer, Stockenten, Nilgans, Mittelmeermöwe, Sturmmöwe, Graugans und Rotschenkel.

Als Wintergäste der Singschwan, Zwergschwan, Schellente, Gänsesäger, Zwergsäger, Blessgans und Pfeifente.

Durchzügler sind der Löffler, Bekassine, Alpenstrandläufer, Säbelschnäbler, der Dunkle Wasserläufer und der Fischadler, der ja auf der Bislicher Insel zu Hause ist. Wir sehen allerdings Heute nur einige Enten, Schwäne und Blessgänse.

Hasenpfad

Hinter dem See geht es rechts ab vom Deich an einer Obstwiese vorbei. Im Hintergrund sehen wir die Drießener Mühle. Eine sehr schön restaurierte Windmühle, die im Privatbesitz ist. Die Mühle wurde 1871 erbaut und 2001 restauriert. Das Flügelkreuz wurde 2002 mit Stahlruten und Holzgatter durch einen holländischen Mühlenbauer erneuert.

Hasenpfad

ulrich Kloes

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Reptilien

Reptilien – das ist die Bezeichnung für Kriechtiere. das Wort “reptilis” heißt aus dem lateinischen übersetzt – “kriechend”. Damit wäre die Haupteigenschaft der Reptilien bereits erklärt. Aber viele der Reptilien haben Beine, kriechen also nicht nur. Man verwechselt den Begriff Reptilien leicht mit Amphibien.

Im Gegensatz zu Amphibien haben Reptilien gleich nach der Geburt ihre richtige Gestalt. Amphibien entwickeln sich in mehreren Stadien erst zu ihrer endgültigen Statur. Wie zum Beispiel der Frosch, der erst aus Laich und Kaulquappe entsteht.

In Deutschland häufig zu sehen ist die Blindschleiche, die Ringelnatter und die Kreuzotter. Die Blindschleiche wird dabei häufig in die Kategorie “Schlange” eingeordnet. Sie ist aber eine Echse, mit den Eidechsen verwandt und hat keine Beine.

Reptilien
links Blindschleiche (uk-foto) – oben rechts Ringelnatter (uk-foto)- unten Kreuzotter (pixabay)

Anhand der Fortbewegungsart kann man bereits den Unterschied erkennen. Auf einem asphaltierten Boden hat die Blindschleiche Mühe voran zu kommen. Sie bewegt sich schnell hin- und her, scheint aber dabei nur schwer ihren Weg zu finden.

Die Ringelnatter bewegt sich dagegen schnell voran. Sie wird durch die Schuppen und Rippen bei der Fortbewegung unterstützt. Die Blindschleiche hat einen glatten Unterkörper und hat deshalb auf glatten Flächen Probleme mit der Bewegung.

Die Blindschleiche wird so schnell das Opfer von Vögeln, hat aber einen genialen Trick auf Lager um zu überleben. Sie kann nämlich einfach ein Stück ihres Körpers abtrennen und dieser Teil bewegt sich noch eine ganze Zeit um den Vogel von der fliehenden Schleiche abzulenken.

Blindschleichen und Ringelnattern bewohnen Feuchtgebiete und lieben das Bad in der Sonne. Dann hat man die Gelegenheit sie zu beobachten. Sie sind aber sehr scheu und im Gras und Gebüsch sehr gut getarnt.

Blindschleiche und Ringelnatter stellen für den Menschen keine Gefahr dar. Die Ringelnatter verprüht bei Gefahr ein Sekret aus ihren Stinkdrüsen.

Sechs Schlangenarten sind in Deutschland vertreten. Zum einen die Nattern, zu der die Ringelnatter gehört. Auch Schlingnatter, Äskulapnatter, Würfelnatter und Glattnatter gehören zur Ordnung der Nattern. Des Weiteren findet man Vipern. Hier sind die Aspisviper und die Kreuzotter zu nennen.

Letztere, die Kreuzotter, ist bei uns relativ häufig anzutreffen. Das Zick-Zack-Band auf dem Rücken ist eines der Merkmale, aber nicht bei allen Kreuzottern vorhanden. Auf dem Kopf ist ein X bzw. Y zu erkennen. Auch die Kreuzotter lebt in Feuchtgebieten und Mooren.

Wird dies Schlange bedroht, oder wähnt sie sich in Gefahr, kommt es zum Biß. Der Schlangenbiß der Kreuzotter ist in der Regel für den Menschen aber nicht gefährlich.

ewige Jugend

ewige Jugend – diesen Menschheitstraum hat wohl jeder schon einmal geträumt. Schönheit ein Leben lang, ohne Falten und Runzeln. Aber gibt es das, ewige Jugend und Schönheit?

Ja, tatsächlich, gibt es. Ein Vogel sieht mit vier Jahren noch genau so frisch aus wie nach dem ersten Lebensjahr.

Das Wunderelexier heißt Telomerase und ist ein Enzym des Zellkerns mit der Aufgabe die Zellen frisch zu halten. Es verdrängt den Alterungsprozess und ist bei den Vögeln besonders aktiv.

Außerdem unterstützen Vögel durch ihre Lebensweise das Enzym in hohem Maße. Sie bewegen sich die größte Zeit an der frischen Luft und die Bewegung sorgt für intensive Atmung.

Vögel ernähren sich mit “regionaler Küche” und freuen sich über üppige Nahrung in den Frühlings- und Sommermonaten. Aber auch die Zeit des Darbens in den Wintermonaten, wo sie bis zur Hälfte ihres Gewichts verlieren macht ihnen gesundheitlich nichts aus.

Hinzu kommen regelmäßige Ruhe – und Pausenzeiten. Das gibt Kraft für die jährliche “Auffrischung” der Familie. Brutzeit und Aufzucht der Jungen fördern den sozialen Zusammenhalt. Deshalb leiden Vögel auch nicht unter dem Aspekt Einsamkeit.

ewige Jugend – was wir von den Vögeln lernen können

Wollen wir also etwas gegen den Alterungsprozess tun, müssen wir von den Vögeln lernen. Jeder weiß es und jeder Arzt rät dazu, täglich an die frische Luft zu gehen um “Sauerstoff zu tanken.”

Wir sind uns auch dessen bewußt, dass wir uns gesunder ernähren könnten. Nach unserer “Völlezeit” gibt es seit ewiger Tradition die Fastenzeit. Das entspricht der Zeit wo unsere Vögel darben.

Auch der Mensch liebt die Geselligkeit und das Leben in der Familie erhält wieder höheren Stellenwert.

Telomerase, dieses Wunderelxier ist auch im Menschen vorhanden. Nur pflegen wir es meistens nicht nach Gebühr. In der Wissenschaft wird es bereits bei der Krebsforschung angewandt. Durch die entsprechende Lebensweise könnten auch wir Menschen mehr für den Erhalt der eigenen Schönheit tun. Wir könnten das Enzym viel mehr unterstützen – wie es die Vögel tun, auch wenn es uns offensichtlich schwerer fällt als den Vögeln.

das

Katze

Katze – ein Ausgehverbot für Hauskatzen fordern Juristen in den Niederlanden. Das Berichtet die WAZ in der Ausgabe vom 05. Dezember 2019.

Begründet wird die Forderung damit das Katzen eine Gefahr für viele Arten darstellen: “Weltweit waren Hauskatzen an der Ausrottung von mindestens zwei Reptilienarten, 21 Säugetierarten und 40 Vogelarten beteiligt.” So die Juristen Arie Trouwborst und Han Somsen von der Universität Tilburg .

In Australien sind Hauskatzen zur Plage geworden, weil die “verwilderten” Katzen keine natürlichen Feinde haben. Dadurch wurden sie zu einer Gefahr für das Ökosystem und werden gezielt gejagt.

Auch wenn ein “Ausgehverbot” wahrscheinlich nicht umsetzbar ist, sollte man sich dennoch Gedanken machen dürfen, wie man gegensteuern kann.

Der Protest und die Empörung der Katzenfreunde ist natürlich bei dem Thema vorprogrammiert. Warum aber sollte man auf Freigänger keine Katzensteuer , ähnlich der Hundesteuer erheben. Diese könnte ja nach Anzahl der gehaltenen Tiere gestaffelt werden. Hundehalter müssen in gewissen Gebieten ihre Tiere an der Leine halten, um andere Arten zu schützen. Bei Katzen wäre etwas Ähnliches zumindest in der Zeit der Brutsaison ebenfalls denkbar. Kann man eventuell die Haltung auf eine gewisse Anzahl Katzen gesetzlich beschränken?

Hundehalter müssen den Kot ihrer Tiere entsorgen. Den Kot unserer Nachbarn mit zwei Katzen die alle zwei Stunden ihren “Spaziergang” machen und ihre “Toilette” neben unserer Terrasse eingerichtet haben, müssen wir selbst “verbuddeln”. Wer weiß wie Katzenkot riecht, kann unseren Ärger darüber sicher nachvollziehen. Beim Nachbarn wird das Katzenklo dadurch jedenfalls wohl kaum beschmutzt.

meine Katze fängt keinen Vogel…

Manche werden sagen das ihre Katze keine Vögel fängt, sondern nur Mäuse. Nur weil die Katze die Vögel nicht, oder nur selten, mit nach Hause bringt, heißt das aber nicht das sie keine fängt. 25 bis 100 Millionen Vögel werden in Deutschland jährlich von Katzen getötet. Einige Tierliebhaber halten dem entgegen das durch Glasschlag ebenfalls jährlich 18 Millionen Vögel getötet werden und das die meisten Arten durch intensive Landwirtschaft zu Tode kommen.

Das können aber keine Gründe sein das Thema “Katzen – Freigänger” nicht anzusprechen. Dazu gehört es auch, sich mit der Steuer auf Freigänger zu befassen, oder die Pflicht zur Kastration zu besprechen.

Wikipedia : Man geht derzeit (2012–2014) von 8,4 Millionen Hauskatzen in Deutschland aus. 7,4 Millionen in Mittel- und Westeuropa und weltweit von mehr als einer Milliarde Tieren (einschließlich verwilderter und halbwilder Populationen).

Der Begriff Hauskatze besagt ja eigentlich das die Katze sich im Haus aufhält . Was muss bei der Haltung von Wohnungskatzen berücksichtigt werden?

Purina One zum Leben einer Hauskatze : Die Wohnungskatze benötigt ein anregendes Lebensumfeld. In Kombination mit guter Pflege und richtiger Ernährung kann die Katze so eine vergleichbar gute Lebensqualität haben wie Freigänger. Zu einem perfekten Katzenzuhause gehört ein Lebensraum, der dem Leben im Freien ähnelt. Dazu benötigt sie Flächen unterschiedlicher Höhe und unterschiedliche Ruheplätze. Außerdem sollten das Katzenklo nicht in der Nähe des Freßnapfes stehen.
Als Nächstes gilt es, keine Langeweile aufkommen zu lassen. Die Katze braucht Beschäftigung. Mit Spielzeug bekommt sie Anregungen.

Keine Zeit für die Katzen ?

Man muß sich also mit dem Tier beschäftigen. Ist das etwa der Grund die Katze lieber als Freigänger zu halten, weil man sich dann nicht so viel mit ihr beschäftigen muß ?

Katzen gehören wie der Waschbär oder der Nutria grundsätzlich auch zu den invasiven Arten. Sie wurden erst aus Vorderasien nach Europa eingeführt. Weil Waschbären und Nutria ebenfalls Schäden im Ökosystem anrichten hat man bei den Tieren auch keine Bedenken gegen eine Bejagung. — Und bei Katzen?

Ich will natürlich auch nicht,das frei laufende Katzen bejagt werden, dass wollen wir bei Hunden ja auch nicht. Übrigens möchte ich das auch nicht beim Nutria und dem Waschbären. Man sollte sich aber Gedanken machen wie man Schäden durch Tiere in Grenzen halten kann.

Weil ich sicherlich einige mehr oder weniger heftige Kommentare erwarte. lege ich mich darauf fest, alle Kommentare zu lesen, aber nicht zu bewerten oder zu beantworten.

Klimakonferenz

Klimakonferenz – 25. Klimakonferenz- Generalsekretär Guerres appelliert an die Staaten der Erde den “Krieg gegen die Natur” zu beenden.

Den Krieg kann die Menschheit nicht gewinnen, wenn sie so weiter macht wie bisher. Darüber sind sich die Wissenschaftler einig. Die Erderwärmung schreitet schneller voran, als bisher vermutet.

Die Folgen des Klimawandels machen sich bereits überall bemerkbar. Extremwetterlagen nehmen zu. Gerade erst starben in Süd-Frankreich ein Pferdebesitzer und ein Schäfer durch hereinbrechende Wassermassen. Ein Rettungshubschrauber stürzte ab, in ihm kamen drei Menschen ums Leben.

Die Pollensaison wird länger. Allergiker leiden unter neu auftretende Pollen. Insekten wie Mücken und Zecken vermehren sich stärker. Andere Insekten, die eigentlich in den Tropen beheimatet sind, kommen als inversive Arten in die Region und übertragen Infektionskrankheiten wie Leishmaniose.

Inselstaaten drohen bereits jetzt für immer im Meer zu versinken.

Todesfälle durch Hitzefolgen nehmen welterit zu. Atemwegserkrankungen, Herzinfarkte und Nierenversagen sind wieder auf dem Vormarsch.

Jedes zusätzlicher Grad Erwärmung treibt die Sterberate in der EU um bis zu vier Prozent nach oben.

Die Lebensumstände der Tiere verändern sich durch den Klimawandel. Eisbären verhungern und die Grüne Meeresschildkröte bekommt fast nur noch weibliche Nachfolger, weil die Geschlechter abhängig sind von der Bruttemperatur.

Es bleibt die Hoffnung das die 25. UN Klimakonferenz sich der Mahnungen bewußt ist und es zu vernünftigen Übereinkünften kommt.

Sony RX10 MIII

Sony Cyber-shot DSC-RX10 III – Ab einem gewissen Alter werden große Telebrennweiten an der Spiegelreflexkamera doch sehr schwer. Da hat man am nächsten Tag schon einmal “Rücken” oder “Schulter.”

Sony

So kam ich auf die Idee mir eine Bridgekamera zuzulegen. Meine Entscheidung viel dann auf die Sony RX10 MIII. Auch wenn ich sie noch nicht ganz so lange mein Eigen nenne, kann ich bereits ein erstes Resumé ziehen.

Die Kamera liegt durch den Handgriff auf der rechten Seite gut in der Hand. Das Gehäuse wirkt stabil und das Gewicht von etwa 1,1 kg ist noch ok. Beim Einschalten fährt das Objektiv ein Stück heraus und ist dann Einsatzbereit. Durch das Einfahren nach dem Ausschalten kann man die Kamera gut in einer Tasche unterbringen. Gegenüber dem Vorgänger hat sich die Brennweite verdreifacht, auf 600mm. Der Zoomring liegt unmittelbar neben dem Blendenring. Ich habe ihn mit dem Fokusring getauscht, da man sonst beim Einstellen der Blende schnell auch den Zoomring verdreht.

Einstellung über den Menüpunkt “M” können als Benutzereinstellung gespeichert werden, die dann über Menü MR sofort einsatzbereit sind.

Die maximale Offenblende ist f/4.0 . Die tatsächliche Brennweite geht von 8,8mm – 220mm. Bei 100mm ist f/4.0 erreicht. Die Schärfe ist im gesamten Brennweitenbereich gut.

Der Akku verbraucht sich sehr schnell und man sollte stets ein bis zwei Ersatzakkus mitführen, auch wenn man die Kamera über eine angeschlossene Powerbank weiter bedienen kann. Das Aufladen per USB funktioniert auch während des Betriebes. Auch das Laden am Zigarettenanzünder ist machbar.

Sony

Der Autofokus der Sony RX10 III ist bei schlechten Lichtverhältnissen etwas träge. Bei gutem Licht gibt es kein Problem. Im äußersten Telebereich dauert die Fokussierung etwas, weil die Kamera bereits beim Ausfahren versucht scharf zu stellen. Die Fokussierung beginnt aber erst beim Andrücken des Auslösers.

Leider kann die Einstellung der Blende nicht über eine Funktionstaste erfolgen, von denen eigentlich genügend an Bord sind, sondern nur über den Blendenring.

Einstellungen, die man über M (manuell) festgelegt hat, können über Speicher festgehalten und im Menü MR abgerufen werden.

Sony
f/4 1/500 ISO 1600 220 mm

Alles in Allem macht die Sony einen seht guten Eindruck. Übrigens lassen sich Bilder im RAW + JPEG, oder nur im JPEG Format aufnehmen. Per App können Bilder direkt auf das Smartphone exportiert werden. Auch die Bedienung über eine App funktioniert. Viele nutzen die Sony gerne für 4k Filmaufnahmen. Dazu kann ich noch nichts mitteilen, weil ich eher nicht der Videoknipser bin.

Sony
f/2,4 1/200 ISO 100 24 mm
Reiher
r/4 1/500 ISO 3200 600 mm

Mäusebussard

Mäusebussard – für mich gehört dieser prachtvolle Greifvogel, wie auch der Rotmilan, zu den Kandidaten, die ich als Wappentier für unser Land auswählen würde.

Ruhig sitzt er dort oben auf dem Ast, auf seinem Warteplatz und späht nach Beute auf dem angrenzenden Feldstück. Dann stößt er sich schließlich ab um mit seinen scharfen Krallen sicher die Beute zu erhaschen. Diese besteht neben Fröschen, Eidechsen und Kleintieren in der Hauptsache aus Mäusen. Das ist auch ein Grund warum der Mäusebussard bei den Landwirten eine Sonderrolle einnimmt und gerne gesehen wird. Manche errichten extra Ansitzbalken für den Bussard.

Der Name Bussard stammt aus dem Mittelhochdeutschen, in dem „Buse“ Katze und „Aar“ Adler bedeutet. Wegen seines häufig zu hörenden Rufes, des dem Miauen einer Katze ähnelt, wird er auch Katzenadler genannt. (NABU)

Mäusebussard

Mäusebussard – das Aussehen

Kein anderer Greifvogel variiert in der Farbgebung wie der Mäusebussard. Es gibt fast reinweisse, aber auch dunkelbraune dieser Greifvögel. Typisch sind die dunklen Flügelspitzen. Die Spannweite beträgt 115 bis 135 cm. Der Ansatz des Schnabels ist gelb und die stark gebogene Schnabelspitze, mit der er seine Opfer zerlegt, ist schwarz. An den gelben Beine, die auch als “Ständer” bezeichnet werden, befinden sich spitze, schwarze Krallen. Bereiche an Brust und Bauch sind häufig dunkel gefleckt. Den abgerundeten Stoß mustern 8 bis 12 Querbinden.

Die Iris der Augen kann grau oder braun sein. Der Mäusebussard ist in der Lage, seine Beute aus 1000 Metern zu erkennen. Zellen im Inneren des Auges, ermöglichen es ihm selbst UV Licht zu erkennen.

Mäusebussard

Fmilie des Greifvogels

Der Host hat etwa einen Umfang von einem Meter und besteht aus Moss, Laub und Ästen. Der Horst wird auch in den folgenden Jahren immer wieder benutzt und ausgebessert.

Zuvor zeigt der Mäusebussard während der Balz seine Flugkünste. Beim “Girlandenflug” erhebt er sich hoch in die Luft, stürzt dann im Sturzflug hinab, um gleich das selbe Spiel für seine Angebete zu wiederholen.

Nach dem Hochzeitsflug bleiben die Partner ein Leben lang vereint. Zwei bis dreijährige Mäusebussarde legen in der Tegel 1 bis 2 Eier. Die Jungen werden so lange betreut und befüttert, bis sie auf eigenen Füssen stehen und selbst fliegen können. Danach gehen auch die Ehepartner getrennte Wege, ums sich zur Balzzeit wieder zu finden.

Nun ist die Zeit wo der Mäusebussard die warmen Winde der Thermik nutzt und sich elegant im kreisenden, schwebenden Flug in die Höhe bringen zu lassen.

Mäusebussarde gehören zu den Teilziehern. Allemal die Jungvögel zieht es schon einmal in die wärmeren südlicheren Gefilde. Die älteren Vögel verbringen auch die Winterzeit in heimischen Gefilden.

Es ist immer wieder ein Erlebnis den majestätischen Mäusebussard beobachten zu können.

Fehler

Fehler – es scheint als wenn wir Menschen nicht wirklich in der Lage sind aus gemachten Fehlern zu lernen.

Wenn wir in unsere deutsche Vergangenheit sehen, ist es gerade einmal achtzig Jahre her das Minderheiten durch die Straßen gejagt wurden, Menschen mit einem Judenstern gekennzeichnet wurden und gequält wurden. Heute? – heute laufen wieder Trupps durch die Straßen um für “Recht und Ordnung” zu sorgen. Sie nennen es nur anders, nämlich “Spaziergänge.”- Das Ziel, die Verängstigung von Mitmenschen, ist das gleiche Ziel wie vor achtzig Jahren.

Obwohl die Menschen, gerade in Deutschland so schlechte Erfahrungen mit einem NAZI Regime gemacht haben, wählen sie heute wieder eine Partei mit zumindest äußerst rechter Orientierung und eindeutiger Fremdenfeindlichkeit, mit angeblichen Politikern, die sich rassistisch äußern und den demokratischen Staat verändern wollen.

Fehler Laubsaugen

Fehler
Herbst an der Ruhr

Wir brauchen aber nicht so weit zurück zu gehen um sich wiederholende Fehler festzustellen. Der Herbst ist da, der Winter nicht fern. Die Luft ist erfüllt vom tösenden Geräusch der Laubsauger. Da wird das Laub hin- un her geweht und irgendwann vom Wind wieder an die selbe Stelle zurück gebracht. Zuvor hat der Laubsauger aber Unmengen an Kot von Mäusen, Hunden und Katzen durch die Luft gewirbelt. Bakterien haben Hochkonjunktur und das in einer Zeit wo im Allgemeinen die Grippewelle bereits auf dem Vormarsch ist.

Die Alternative wäre natürlich der Rechen, mit dem das Laub zusammen gefegt und anschließend kompostiert wird. Weil das aber zu aufwendig ist und mehr Personal benötigt, wird diese Alternative nicht angewandt, dann lieber wieder das ungesunde Laubsaugen. Man könnte das Laub auch einfach liegen lassen, zunmindest in Parkanlagen und auf Wiesen. Damit würde man den Insekten, dem Igel, der Fledermaus und den Vögel sogar Gutes tun. Aber nein, das “Laubsaugen” macht ja so viel Spaß.

Fehler Streusalz

Dann kommt der erste Frost und noch bevor eine einzige Schneeflocke gefallen ist wird das Salz auf die Straßen aufgebracht. Es ist ja soviel über vom letzten Jahr. Mit dem nächsten Regen oder Schnee gelangen die Ionen in das Grundwasser, in den Boden in die Straßenbäume und nicht nur diese leiden unsägliche Qualen durch die Chemikalien die im Streusalz enthalten sind. Natriumchlorid, Calciumchlorid und Magnesiumchlorid sorgen auch für Entzündungen an den Füßen der doch so geliebten Haustiere wie Hund und Katze.

Die Bäume werden zu einem Großteil die Strapazen des Winters und des Streusalzes nicht überstehen. Die Stadtbäume haben ja nicht einmal die Belastungen des Alltags, wie Autoabgase und Hundeurin verarbeiten können. Das Wurzelwerk ist viel kleiner als bei den Bäumen auf dem Land oder in Parks, weil der Boden durch Gehwege und Straßen versiegelt ist. Parasiten haben sich längst breit gemacht und dann kommt das Salz.

Außerdem nutzt das Salz nur bis zu einem gewissen Grad Celsius, da wäre Asche, Sand, oder Späne eine Alternative. Frühzeitiges Freiräumen vom Schnee wäre eine weitere Möglichkeit.

Fehler – in der Landwirtschaft

Nehmen wir die Landwirtschaft. Frau Klöckner zeigt Verständnis für die demonstrierenden Landwirte, die alles beim Alten belassen wollen. Alternativen, Neuerungen kosten Geld und sie wollen die EU Subventionen offensichtlich lieber so kassieren. Vorschriften zum Erhalt der Gesundheit der Menschen und zum Klimaschutz werden als Unsinn bezeichnet und außerdem sind es ja wir (die Bauern) die euch (die Menschen) ernähren. Ja, gut, aber wenn immer mehr durch die Verseuchung erkranken oder gar sterben, brauchen wir auch nicht mehr so viel von euch (Bauern). Das der Boden und das Grundwasser durch Gülletourismus mit Nitrat vollgesogen wird, was interessiert es schon. Nein, selbstverständlich sind nicht alle Bauern Umweltverschmutzer und Klimaschädiger.

Es werden immer mehr die einsehen das ein “Weiter so” nicht machbar ist. Das Artensterben bei Feldvögeln und Insekten muss gestoppt werden. Das berücksichtigen immer mehr Landwirte und nehmen Gespräche mit Experten auf um ihren Hof neu zu strukturieren. Dort wird auch nur das Nötigste an Gülle gezielt aufgebracht und der Boden, auch zum Vorteil des Landwirtes, geschont. Auch dem Verbraucher ist durchaus bewußt das die Preise für Fleisch und Milchprodukte viel zu niedrig sind.

… in derBildungspolitik und Energiepolitik

Allgemein bekannt ist der enorme Lehrermangel. Es fehlen Erzieher in Kindergärten und Kindertagesstätten. Das obwohl seit Jahren klar ist wie sich die Zahl der Kinder entwickelt.

Bildung wird zwar als eine der wichtigsten Aufgaben proklamiert, aber getan wird so gut wie nichts. da einmal ein paar Lehrerstellen mehr, die aber sofort wieder als Stellenbesetzung versickern, weil ja auch Lehrer in Pension gehen und das sind gerade viele, was man aber auch seit Jahren weiß.

Für den Neukauf von E-Autos werden pro Auto tausende Euro subventioniert, obwohl auch bekannt ist, dass der Effekt für die Umwelt und das Klima längst nicht so hoch ist wie man tut. Das Herstellen der Litium Batterien läßt einen Großteil des einzuparenden CO² Ausstoßes verpuffen. Kohlenwasserstoff als wirklich umweltfreundliche Alternative wird sträflich vernachlässigt, weil noch zu teuer. In dem Bereich werden uns andere Länder bald den Rang ablaufen. Für den Bau oder die Renovierung maroder Schulen fehlt allerdings das Geld, wird jedenfalls behauptet.

Die Windenergie, die ja so wichtig ist für den Energiewandel wird plötzlich nicht mehr, oder immer weniger gefördert und obwohl man weiß wie schlecht der Braunkohletagebau für die Umwelt und das Klima ist und das Ende eine beschlossene Sache ist, wird das Kraftwerk in Datteln im nächsten Jahr ans Netz gehen dürfen. Ein Verbot würde Millionen kosten, weil man nicht schon früher das Aus für das Kraftwerk beschlossen hat und außerdem ist das neue Werk ja “viel sauberer” .

Beispiele für sich ständig wiederholende Fehler gibt es noch viel mehr. Nur warum wir es uns immer weiter erlauben solche gravierenden Fehler trotz besserem Wissen weiterhin zu begehen, dass kann niemand erklären.

Jubiläum

Jubiläum – wenn auch nur eine kleines, feiert der Fototreff Essen in diesem Jahr. Fünf Jahre sind seit der Gründung (2014) in der Gaststätte Altenau, in der Siedlung Margarethenhöhe in Essen, vergangen.

Wegen der Nähe zur Margarethenhöhe lautete der Name des Treffs zunächst Fototreff- Margarethenhöhe.

Martin Petig und Ulrich Klös hatten damals die Idee einen Treff ins Leben zu rufen um sich mit anderen Fotofreunden auszutauschen. Zu den Teilnehmern der ersten Stunden gehörte auch Jochen Mohr, der noch immer aktiv bei den Treffen dabei ist.

In einem Nebenraum der Altenau konnten wir mit zunächst fünf Personen beginnen. Da einige Fotofreunde bereits eine gute Grundausstattung hatten, wurde unter Anleitung von Oliver Imhof, der bereits Erfahrung auf dem Gebiet hatte, mit der Porträt – Fotografie begonnen. Martin und Oliver sind leider heute aus persönlichen Gründen nicht mehr bei den Treffen dabei.

Jubiläum
Foto: Ulrich Kloes

Gäste aus der Gaststätte hatten sich als “Opfer” zur Verfügung gestellt. Es wurde vereinbart sich einmal im Monat zu treffen. Heute finden die Treffen an jedem ersten Donnerstag im Monat ab 18:00 Uhr im Kunsthaus Essen-Rellinghausen statt.

Es folgten Workshops und gemeinsame Fototouren innerhalb des Ruhrgebiets und selbst gestellte Aufgaben mit einem Thema, wie zum Beispiel “Stühle”. Die Touren führten zum Innenhafen Duisburg, Medienhafen Düsseldorf, Schmetterlingshaus Hamm, illuminierte Dechenhöhle, Zoos und Naturparks wie Gangelt oder Zoom Gelsenkirchen, Museumsinsel Hombroich. Ein Ziel war auch die “Kent School” als “Lost Places Fotografie“, das Diepholzer Moor und natürlich zu den Industriekulissen im Revier. Hier alles aufzuzählen würde zuviel.

Jubiläum
OLYMPUS DIGITAL CAMERA – Thema Stühle – Jochen Mohr

Nach zwei Jahren mußten wir uns eine neue Bleibe suchen, da das Lokal geschlossen wurde. Wir fanden im “Forsthaus” in Essen Rellinghausen die Hilfe die wir benötigten. Der Wirt Wolfgang Kewer gestattete uns den Saal der Gaststätte zu nutzen.

Der Treff hatte im Laufe der Zeit auch Kontakt mit anderen Fotoclubs, so aus Esslingen. Den Mitgliedern konnten wir während ihres drei Tage Aufenthalts die schönen Seiten von Essen zeigen. Außerdem stellte sich bei einem Treffen der AV-Kreis Essen vor. Diese Gruppe erstellt Digitalpräsentationen und wir konnten uns in Wort und Bild von der guten Leistung überzeugen. Der AV Kreis Essen bietet auch Workshops zur Dramaturgie und Gestaltung an.

Eine Buchlesung von Klaus Hell, einem Essener Krimiautor, im September 2016, brachte uns auf die Idee Bilder nach dem Inhalt des Romans “Unter Chiffre” zu erstellen, die dann während der Lesung gezeigt wurden.

Im Forsthaus – Saal fand im April 2017 die erste Ausstellung statt. Die Bilder blieben danach auf Wunsch des Wirtes noch länger im Saal und der Gaststätte hängen.

Jubiläum
Ausstellung

Jubiläum im neuen Standort

Anfang 2018 wechselte dann auch im Forsthaus der Inhaber und schließlich konnten wir durch die Vermittlung von Thomas Heuting unseren jetzigen Treffpunkt im Kunsthaus Rellinghausen nutzen. Damit haben wir nun wirklich einen Glücksgriff gemacht.

Jubiläum
der neue “Stützpunkt” im Kunsthaus Rellinghausen

De Teilnehmerzahl des Treffs, der sich nach dem Wegzug aus der Altenau nun Fototreff Essen nennt, stieg stetig und heute zählen wir bei den Treffen zwischen zehn und fünfzehn Teilnehmer. Gemeldet sind knapp dreißig Personen, die auch per Mail oder WhatssApp über den Treff informiert werden.

Während des “kleinen Jubiläum” findet am 16. November 2019 ab 14:00 Uhr eine Präsentation der Fotografen in Form einer Diashow im Black Box Raum des Kunsthauses statt. Anlaß ist allerdings nicht unser Jubiläum, sondern das Kulturwochenende im Bezirk II vom 15. – 17.11.2019

Fische und Neonikotinoide

Fische sind wirbellose Tiere unserer Gewässer, die nach Erkenntnissen japanischer Forscher unter den Folgen der Ausbreitung von Insektengiften und Neonikotinoiden ebenso zu leiden haben wie Bienen und Vögel. In dem Bericht “Lebensphasen der Vögel” habe ich bereits über die Auswirkung auf das Leben der Zugvögel berichtet.

Das japanische Forscherteam untersuchte in einer Langzeitstudie am Lake Shinji, dem siebtgrößten Binnensee Japans, die Folgen durch Insektizide, die im Wasser nachgewiesen wurden. Die Studie wurde im Fachmagazin Science veröffentlicht.

Insektengifte haben eine direkte Auswirkung auf das Ökosystem in Gewässern. Sie zerstören Kleinstlebewesen, Wassertiere, die die Grundnahrung der im See befindlichen Fische bilden. Seit dem ersten Einsatz von Insektengiften auf den Feldern 1993 entnahmen die Forscher Wasseranalysen, die bis zum Jahr 2016 erhebliche Veränderungen im Ökosystem erbrachten. Die Kleinstlebewesen waren in dieser Zeit ganz verschwunden oder nur noch in kleinen Mengen vorhanden. Mücken, Asseln, Würmer und Krebse die den Fischen als Nahrung dienen waren nahezu verschwunden.

Die Biomasse dieser Kleinstlebewesen reduzierte sich um 80 Prozent. Die Folge waren ein drastischer Einbruch beim Fischfang. Das Fangergebnis der gewerblichen Fischerei ging von 240 Tonnen auf 22 Tonnen im Jahr zurück.

Weil sich im Testzeitraum der Studie weder die Qualität des Wassers veränderte und es auch keine neuen Prädatoren im Wasser gab, ist als Verursacher das Insektengift, die Neonikotinoide festgestellt.

Zwar wurden innerhalb der EU drei verbreitete Neonikotinoide auf Freilandflächen verboten und nur noch in Gewächshäusern erlaubt, aber sie wurden durch neue Insektizide ersetzt. Außerdem existieren Ausnahmeregelungen und das Gift erreicht nicht nur Gewässer wie Seen, sondern auch das Grundwasser.

Immer wieder wird auch in Deutschland von unerklärlichem Fischsterben berichtet. Es darf daran gezweifelt werden on es sich immer um Folgen des Klimawandels handelt. Die oben geschilderte Studie läßt Böses ahnen.

Das Sterben der Fische und der Kleinstlebewesen hat natürlich auch Folgen für Vögel, Landtiere, Otter usw., die von den Tieren leben.

Der eindeutige Zusammenhang von Pestiziden und die Auswirkungen auf wirbellose Lebewesen wird von der Industrie als “nicht eindeutig” dargestellt.