die Hummel

Hummel – der „Akkordmalocher“ –

wenn der letzte Frost noch im Boden ist, starten die ersten Hummeln bereits mit den  Flügen. In  Erwartung des nahenden Frühlings drehen sie ihre ersten Runden. 

Die Natur erwacht langsam aus dem Winterschlaf und die Hummelkönigin startet ihre Suche nach einem verlassenen Mauseloch oder nach kleinen Erdgruben. Diese füllt sie  mit Moos und Gras aus, um mit der Eiablage zur Gründung eines  neuen Staates zu beginnen.

Der neue Staat

Der Staat wird  einmal bis zu 600 Tiere zählen. Sie wird dann über neun Monate lang täglich mehr als 1000 Blüten anfliegen um mit ihrem flauschigen Fell für die Bestäubung der Obstbäume  und Bodenpflanzen zu sorgen. 

der fleißigste Bestäuber der Welt – die Hummel

Zu solchen Leistungen sind selbst die Bienen nicht in der Lage.  Obwohl der schwergewichtige Körper mit einem Gewicht von etwa 1,2 Gramm und den relativ winzigen Flügeln eigentlich gar nicht in der Lage sein dürfte zu fliegen.

Durch die kreisförmige Bewegung beider Flügelpaare bis zu 200mal in der Sekunde, erzeugt die Hummel  einen  großen Luftwirbel.  Dadurch ist es ihr möglich sogar die höchsten Berge der Welt zu erreichen.

Mit Hilfe der Vibration ihres Körpers, inklusive  der Flügel, erreicht sie nur durch Muskelkraft , eine Körperwärme die sie selbst bei eisigen Temperaturen warm hält. Immer mehr Imker erkennen die Höchstleistungen dieser „Akkordmalocher“  an und nutzen die Hummel zum Bestäuben von Blüten. Es gibt 36 Hummel Arten. 

Handelsbilanzüberschuß

 Handelsbilanz Überschuss in Deutschland  ärgert nicht nur den amerikanischen Präsidenten. Aufgrund dessen er  jetzt mit dem fadenscheinigen Argument der „Gefährdung der Sicherheit Amerikas,“ Zölle auf Stahl und Aluminium erhebt. Ob das auch demnächst für die Autoindustrie gelten wird, ist noch ungewiss. Wahrscheinlich ist eine Verzollung auf Mercedes und BMW zu erwarten.  Auch die europäischen Partner stört das schon lange und nicht wenige fordern Maßnahmen der deutschen Politik um diesen Missstand zu beseitigen.

Handelsbilanz

Im Rahmen der Diskussion um die „Tafeln“ und der Äusserung von Jens Spahn: “ niemand braucht in Deutschland zu hungern“, was ja die ehrenamtlich geführten Tafeln quasi als unnötig abstempelt, wäre jetzt die Gelegenheit gegenzusteuern.

Durch eine drastische Erhöhung der Löhne im Niedriglohnsektor könnte man erreichen, dass diese Arbeitnehmer auch von ihren Löhnen leben können. Der Abstand zu den Hartz IV Empfängern könnte deutlich werden.  Es ist möglich die  Hartz IV Sätze so zu erhöhen, das niemand mehr die Tafeln aufsuchen muss. Niedriglöhne, Mindestlöhne und Hartz IV -Gelder müssen den Standards, ähnlich wie in Dänemark, angepasst werden. Das ist auch die ideale Möglichkeit den Handelsbilanz Überschuß durch derlei Maßnahmen und durch weiter Investitionen abzuschwächen.

The Moron and the Magnat

the Moron and the Magnat – ist der Titel des Buches, welches Rex Tillerson, in den nächsten Tagen veröffentlicht . Der kürzlich von Präsident Donald Trump entlassene Aussenminister der USA. Die deutsche Übersetzung bedeutet :  “ der Idiot und der Industrielle – (Ölmagnat)“ .

Das Buch gilt bereits als brutale Abrechnung mit dem Präsidenten durch den ehemaligen Exxon Oil CEO Manager. Der Titel geht wohl zurück auf einen Zwischenfall im letzten Juli, als R. Tillerson den Präsidenten Trump als „verdammten Idioten“ bezeichnete.

Buch von Rex Tillerson

Tillerson und Trump vertraten oft unterschiedliche Meinungen. So zuletzt auch in der Nord Korea Politik. Deshalb wurde Tillerson oft vom Präsidenten öffentlich gedemütigt und belächelt.

the Moron and the Magnat

Die Entlassung Tillersons kam daher nicht unerwartet.  Bereits im Juli 2017, nach Tillersons „Idiotenaussage“ , galt seine Amtszeit als gezählt, obwohl mehrere Verwaltungsangestellte und Kabinettsmitglieder dem Außenminister beistanden, indem sie sagten, auch sie seien der Meinung, der Präsident wäre ein „verdammter Idiot“.

Vogel vs. Oelpumpen

Vogel kontra Oelpumpen. Wie verhalten sich Vögel die in der Nähe von industriellen Anlagen leben?  Wissenschaftler haben eine besondere Entwicklung bei der Grasammer beobachtet. diese  lebt und brütet in der Nähe von Ölpumpen in Alberta / Kanada.

Durch die extreme Lautstärke der Pumpen, konnten die kleinen Vögel sich gegenüber ihren Angebeteten kein Gehör verschaffen.  Er wurde einfach nicht gehört. Es blieb ihm also nichts anderes übrig als seine Stimmer zu verändern.

Die Ammer passt ihre Stimme an –
Vogel gegen Oelpumpen

Man beobachtete das er seine Melodie in differenzierten Stufen in der Tonhöhe variiert. Lautet sein Ruf : “ Hallo, hallo, du süßes Weibchen. H allo, ich bin der Sven, der Grasammer.  Ich  bin sexy,sexy,“ wird  sein Gesang im ersten Teil von den Ölpumpen überlappt. Hier veränderte er dann die Tonhöhe nach unten und  je nach Lautstärken Änderung der Pumpen verändert er auch die Tonhöhe. So wird er vom Weibchen verstanden. Diese Technik hat er über Jahre perfektioniert.

Cappuccino Bär

Cappuccino Bären , so nennt man die aus der Paarung von Eisbär und Grizzly geborenen Bären. Die Erwärmung an den Polkappen schreitet schnell voran und zwingt die Eisbären sich zu entscheiden.  Wandern sie gen Norden, in die noch tief gefrorenen Regionen, oder Richtung Kanada, auf das eisfreie Festland in ein neues Leben. Noch hat man die Bilder des Fotografen Paul Nicklen vor Augen, die einen ausgemergelten, dem Hungertod nahen, Eisbären zeigen. 

Bestandverluste ?

Es stimmt, das in einzelnen der Regionen die Bestände abnehmen, allerdings geben die Zahlen der UICN ein anderes Bild ab. Wurden vor fünfzig Jahren noch 6000 Eisbären genannt, konkretisierte man eine Zahl von 22000 Tieren, die man  vor zehn Jahren meldete, vor drei Jahren auf 31000 Tiere. Bei dem Bild von Nicklen handelt es sich um einen Einzelfall. 

Cappuccino – Bär

Die meisten wanderwilligen Eisbären entscheiden sich für das eisfreie Gebiet auf dem Festland. Hier müssen sie ihr Leben völlig umstellen, sie müssen lernen Lachse zu fangen und Karibus zu jagen, wie ihr Verwandter, der Grizzly. 

Das gemeinsame Erbgut besteht aus einer Zeit vor zwei Millionen Jahren, als der Eisbär sich vom Grizzly abspaltete. Vom Grizzly sehen sie sich nun die Jagd- und Fangmethoden ab. Hierdurch kommt es zwangsweise zu Begegnungen der beiden Arte, aus denen dann der „Cappuccino Bär“ hervorgeht. 

zwei Möglichkeiten

zwei Möglichkeiten gibt es immer Im Leben des heranwachsenden Mannes , das beginnt bereits sehr früh :

Geburt – zwei Möglichkeiten

entweder du wirst geboren, oder du wirst nicht geboren. Wirst du geboren, gibt es zwei Moeglichkeiten, entweder du wirst als Junge geboren, oder du wirst als Mädchen geboren. Wirst du als Mädchen geboren, ist alles gut. Wirst du als Junge geboren, gibt es zwei Moeglichkeiten :

entweder du kommst zur Bundeswehr, oder du kommst nicht zur Bundeswehr. Kommst du nicht zur Bundeswehr, ist es gut. Kommst du aber zur Bundeswehr, gibt es wieder zwei Moeglichkeiten:

Krieg – 

entweder es gibt Krieg, oder es gibt keinen Krieg. Gibt es keinen Krieg ist es gut. Gibt es Krieg, gibt es auch wieder zwei Moeglichkeiten: entweder du wirst erschossen, oder du wirst nicht erschossen. Wirst du nicht erschossen ist es gut. Wirst du aber erschossen, gibt es erneut zwei Moeglichkeiten:

Tod – 

entweder du kommst in ein Einzelgrab, oder du kommst in ein Massengrab. Kommst du in ein Einzelgrab, ist es gut. Kommst du aber in ein Massengrab, gibt es wieder zwei Moeglichkeiten:

Verarbeitung – 

entweder du wirst zu Seife verarbeitet, oder du wirst zu Klopapier verarbeitet. Wirst du zu Seife verarbeitet ist es gut, wirst du aber zu Klopapier verarbeitet, war das ganze Leben für den Arsch…….

Ed Sheeran und der Flughafen

 Ed Sheeran– Auch ich höre gerne die Musik des englischen Musikers. Allerdings genügt mir der Hörgenuß in der Wohnung, oder mit vielen anderen in einem Stadion. Da muß es nicht unbedingt auf einem Flughafengelände sein, wo sich einige Brutpaare der Feldlerche erfolgreich niedergelassen haben.

Ed Sheeran – Open Air Konzert vs.  Feldlerche

Ein solches Konzert aber wollten Politiker der Städte Mülheim und Essen unbedingt auf diesem Gelände umsetzen. Bis zu 80.000 Musikfans sollten daran teilnehmen.  Es war zwar bekannt, dass dort der unter Artenschutz stehende Vogel lebt, aber das Problem sollte doch zu bewältigen sein. Man braucht ja nur dem Vogel einen Umzug nahelegen. Sein gewohntes Umfeld schädigen und ihn so zu bewegen benachbartes Terrain zu besiedeln.

Nur, da spielten dann Naturschutzverbände und Gutachten nicht mit und es kam noch ein logistisches Problem hinzu.  Der in der Nähe befindliche Messeparkplatz darf für eine derartige Veranstaltung nicht genutzt werden.  Eigentlich darf der nicht einmal von Messebesuchern benutzt werden, worüber sich die Stadt allerdings regelmäßig hinwegsetzt. Unter dem riesigen Parkplatz befindet sich Deutschlands größtes Gaslager.

Schließlich viel dann noch auf, dass auf dem Gelände wahrscheinlich noch an die hundert Bomben aus dem zweiten Weltkrieg zu finden sind. Somit war dann das Maß für den Veranstalter voll und das Ed Sheeran Konzert wird auf ein Eventgelände der Stadt Düsseldorf verlegt. Das eigentliche Ziel der beiden Städte, die kleine Feldlerche zu vertreiben, hat nicht funktioniert. So muß man sich nach der Stillegung des Flughafens erneut überlegen wie man das Problem angeht. Wäre ja schön auf der Fläche eine großflächige Bebauung zu ermöglichen. Es scheint, dass das auch der eigentliche Grund für das Engagement der Politik  Pop – Konzert war.

Wie sich später herausstellt, findet das Konzert auch nicht in Düsseldorf statt, weil dort mehrere Bäume gefällt werden müssten. Es wird nun im Stadion Gelsenkirchen an zwei Tagen gefeiert.

Der Klimawandel – die komplexe Umweltkrise

Klimawandel – technologische Lösungen –

Klimawandel – Ein Zusammenschluß von zwei Dutzend Experten aus den Bereichen  Klima – Ökonomie – hat herausgefunden, dass die Fähigkeit der Natur den Klimawandel zu mildern, um etwa 37 Prozent höher ist, als bisher vermutet. Die Ergebnisse der „natürlichen Klimalösungen“ werden bei der National Academie of Scieneces  veröffentlicht.

Es wird verdeutlicht, dass …  im Einklang mit den Aktionen der verantwortlichen Länder, die am Pariser Übereinkommen teilnahmen,  die Temperaturen auf 2 Grad Celsius zu begrenzen sind.

….Das natürliche Klimalösungen – Speicherung und Reduzierung von Kohlenstoffemissionen in Wäldern, Grasland und Feuchtgebieten – kostengünstige Möglichkeiten bieten. Sie sind Im Vergleich zu technologischen Lösungen auch kostengünstiger.

Erfolge können aber nur dann erzielt werden, wenn die fortschreitende Umweltzerstörung gestoppt wird. Eine Verringerung fossiler Brennstoffe muß mit den natürlichen Klimalösungen einhergehen.  So werden dann  in 10 bis 15 Jahren bis zu 37 Prozent der natürlichen Klimalösungen erreicht. 

Im Übereinkommen von Paris verpflichteten sich die teilnehmenden Länder zu Anstrengungen bei der erneuerbaren Energie, Energieeffizienzen und umweltfreundlichem Verkehr.  In diese Sparten wird das 30fache Investiert, als in die natürlichen Lösungen. Hier konzentriert man sich auf den Schutz der Tropenwälder. Nötig wären aber auch Förderungen in Grünland- Agrar- und Feuchtgebietsökosysteme – und zwar weltweit.

Der Effekt ist dann saubere Luft, sauberes Wasser nachhaltige Nahrungsmittelproduktion und mehr Lebensraum.

Natürliche und technologische Klimalösungen müssen einhergehen mit der Forschung und der Entwicklung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienzmethoden. Der Klimawandel ist eine komplexe Umweltkrise die mehrere globale Lösungen verlangt

Gedanken zum Jahreswechsel

Gedanken –  das leben – Rückblick in vergangene Jahre

Gedanken über das Leben . Was machst du gerade? Facebook stellt mir diese Frage und ich habe mir gerade ein paar Gedanken zum Jahreswechsel gemacht. Die Stadt Essen will ja den Silvestermüll liegen lassen, was einige Leute mächtig aufregt. Ich denke aber mit dem Müll ist es so ein bischen wie mit unserem Leben.

Jugendzeit

1950  wurde ich geboren, da lag noch viel Müll der jüngsten deutschen Geschichte herum und viele waren damit beschäftigt die Reste aufzuräumen. Ich wohnte damals die ersten zwölf Jahre meines Lebens in Essen Schönebeck . Das war wie Dorfleben, nicht wie das heutige Leben in der Großstadt. Es gab kaum Autos und wir konnten auf der Strasse bolzen, Fußball spielen.  Im Winter gab es noch jährlich Schnee und wir waren den ganzen Tag an der frischen, aber nicht so sauberen Luft. Es gab noch  Zechen in der Stadt. Abends waren wir die „Schmuddelkinder“.  Allergien kannten wir aber keine.

Hinter dem Haus stand ein „Plumpsklo“, das war eine Holzhütte mit Guckloch und einem Sitz aus Holz mit einem Loch. dort hinein wurde dann das “ Geschäft“ verrichtet und das war im Winter schon oft sehr kalt. die Eltern hatten dahinter einen Garten angelegt, nein, keinen Steingarten mit designten Büschen und Hecken. die Hecken trugen Beeren und die Erdbeeren, das Gemüse und Stachelbeeren wurden mit unserem „Mist“ gedüngt. Im Boden befanden sich Würmer, Bienen flogen durch die Luft und auf den Blüten der Pflanzen, Mutter hatte immer gerne Blumen im Garten, schwirrten Schmetterlinge. Der Abfall kam auf einen Komposthaufen. Müll wurde entsorgt.

Taschengeld

Unser Taschengeld verdienten wir uns durch “ Kohlescheppen“ beim Nachbarn, oder beim Einkellern von Kartoffeln, bei Manchem konnten wir für den Schneedienst noch was locker machen. Ab und zu kam der „Klüngelskerl“ mit seinem Pferdekarren und für den aufgesammelten Müll gab es dann schon einmal den ein oder anderen Groschen. Also, Bares für Müll, sozusagen. Klar, dadurch das wir viel unterwegs waren,  haben wir auch einigen Blödsinn angestellt und Müll produziert. Die Belohnung gab es dann als „häuslichen Segen“ am Abend vom Vater, da brannte dann der „Allerwerteste“, hat aber nicht wirklich geschadet , wir haben unseren Müll dann wieder in Ordnung gebracht und es war soweit erledigt. Ebenso wenig zimperlich gingen die Lehrer in den Sechzigern mit uns um. „Ohrzwicken“, “ Ohrdrehen“ ein kräftiger „Händedruck“ gehörten schon dazu.

Gedanken zu den 68ern

Rebellisch blieben wir trotzdem. Tariferhöhungen der Bahn versuchten wir durch Sitzblockaden auf den Schienen zu verhindern, bis man uns wegtrug. Die Proteste gegen den Vietnamkrieg , den Springerverlag, gegen das „Kapital“ prägten die Jugend mit. Der Müll auf der Erde wurde in unseren Augen immer größer.

Dann aber kam die Zeit, die ich als die Schönste in Erinnerung habe, die Flowerpowerzeit. Make Love , not war. stell dir vor es gibt Krieg und keiner geht hin. Wir saßen mit Blümchen im Haar vor dem Schauburg Kino in Borbeck, mit Gitarre singend am Bredeneyer Kreuz und hatten uns einfach alle lieb. Wir wollten keinen Müll mehr sehen, wir trugen ihn. Neues war Out, Jeans wurden erst einmal mit Kies gewaschen. Bundeswehr war verpönt, wer konnte verweigerte den Kriegsdienst.

„Der Ernst des Lebens“

Aber es war auch nicht mehr weit bis zum Beginn des Berufslebens und auch wir trugen dann bald das weiße Hemd , den Anzug und Krawatte. Wir wurden mehr und mehr Teil dieser „Gesellschaft, auch wenn wir immer noch alles anders machen wollten als unsere Eltern. So kam die Generation der antiautoritären Erziehung und der Müll wuchs wieder, blieb aber jetzt liegen, weil keiner was damit im Sinn hatte.

Der Beruf des Müllmanns wurde immer beliebter. Anfang der neunziger Jahre wurden unsere Kinder von „Nazis“ in den Straßenbahnen verprügelt und wir gingen mit den Schulen und Eltern und Kindern gemeinsam erstmals wieder auf die Straße. Die Müllmänner schaffen den ganzen Unrat nicht alleine. Wir sind heute Rentner , alt und eigentlich wollen wir nicht mehr auf die Straße, hoffen das Jüngere es tun und es wieder Menschen gibt die sich um den Müll kümmern.

ein Plädoyer für die Hecke

– die natürliche Mauer für Flora und Fauna

– die Hecke

Hecke  – “ Heck“ – in der Bedeutung der Silbe stecken die Worte „schützen“ – „behüten“. Diese Werte  waren in früheren Zeiten den Menschen bewußter, als es heute der Fall ist.

Sie war Lieferant für Holz, Beeren und Laub, ganze Dorfgemeinschaften profitierten von den Hecken. Sie war der natürliche Zaun für das Vieh und diente und dient auch noch heute unzähligen Arten der Flora und Fauna als Heimstätte.

Etwa 600 Pflanzenarten und mehr als 1000 Tierarten vom Säuger über Insekten und Amphibien bis zu den Singvögeln beherbergen die Hecken. Sie sind Sammelpunkt der verschiedensten Tierarten auf dem Weg von einem Biotop zum anderen, wenn man die Hecken als Verbindungen zwischen Waldrändern , Feldern , Moorgebieten bestehen läßt. Fuchs und Reh nutzen den Schutz der Hecke.

Hecke als Klimaberater

Im Sommer bietet sie im Inneren Abkühlung, im Winter gibt sie Wärme ab. Die Artenvielfalt kann durch die Hecken auch in den Orten und Städten unterstützt werden. Leider aber ist man immer mehr davon abgekommen in den Vorgärten Hecken als natürliche Abgrenzungen wachsen zu lassen.

Heute bilden vielfach Steinwüsten und Steinmauern, mit möglichst vielen Bewachungskameras, das optische Bild der Vorgärten. Die Hecke sucht man deshalb meist vergeblich und mit ihr auch den Sperling, der früher überall zu sehen war. Wer jemals bewußt durch einen Laubengang geht und die vielfachen Geräusche und Düfte auf sich wirken läßt wird eine Vielfalt erleben, die er zwar hört aber kaum zu sehen vermag.