Altkötzschenbroda und Dresden

– Reisebericht Altkötzschenbroda

Dresden – Radebeul – 20.05. –02.06.2012

Dresden und Radebeul sind die Ziele für dieses Jahr . Nach gut sieben Stunden Fahrt erreichten wir unser Ziel. Altkötzschenbroda ist ein Ortsteil von Radebeul.  Zur Zeit der  DDR  sollte dieser Ortsteil, der die Altstadt von Radebeul  ausmachte, wegen Baufälligkeit der Häuser abgerissen werden. Durch die Wende wurde das glücklicherweise verhindert und der gesamte Ortsteil historisch restauriert.

Heute ist er ein beliebtes Ziel von Einheimischen und Touristen, da rund um den Dorfanger viele kleine Restaurationsbetriebe, Cafes, Gaststätten, Bistro und Geschäfte sind. Wir wohnten in der Pension Ott –  „alte Schule“ . Obwohl wir mehrere Treppen erklimmen müssen um in unser Zimmer zu gelangen, hat es uns hier sehr gut gefallen. Nette Leute und ein tolles Frühstück.

Radebeul und Weingut Wackerbarth

Nur wenige Minuten Fußweg vom Dorfanger fließt die Elbe vorbei. Am Ufer kann man bequem relaxen und den vorbeiziehenden Schiffen und den Ausflugs – Raddampfern  zusehen. Auf der Radebeuler Seite erheben sich steile Weinberge, hier wird der berühmte sächsische Wein angebaut. Viele Wanderungen unternahmen wir hier. Die Berge hinauf auf das Hochplateau, wo man herrliche Aussichten auf die Stadt, die Elbe und das nahe liegende Dresden genießen kann. Danach weiter zum Weingut Wackerbarth,  wo  wir viele unterhaltsame Stunden bei Dixie Musik und Oldtimerschau verbrachten. Anwesend waren dabei einige  DDR Prominente aus Funk und Fernsehen. 

Meissen

Eine Tour führt uns mit dem Raddampfer nach Meissen. Schon bei der Anfahrt zur Stadt, mit der herrlichen Altstadt und vielem Fachwerk, sehen wir die Albrechtsburg und den Dom, den wir selbstverständlich auch besichtigen.

Moritzburg

Von Radebeul aus machen wir eine Fahrt mit dem Lößnitzdackel. Hierbei handelt es sich um eine Schmalspurbahn mit Dampflok, die seit 1969 als Lößnitzbahn von Radebeul über Moritzburg nach Radeberg fährt. Eine angenehme Reise durch das schöne Lößnitztal führt uns  nach Moritzburg mit seinem wunderbaren  Schloß und dem Landesgestüt. Das Schloß erhielt auch durch die Verfilmung des Aschenbrödel Märchens eine große Bekanntheit.

Hier residierte einst August der Starke, der auch das Fasanenschlößchen bauen ließ. Da er stets Sehnsucht nach dem Meer hatte, wurde am See ein Miniaturhafen mit Leuchtturm angelegt, der einzige Leuchtturm Sachsens. In naher Umgebung befindet sich ein großer Park mit Wildgehege.

Dresden

In Dresden konnten wir eine Aufführung von Verdis „La Traviata“ bewundern und wir waren begeistert, zumal es unser erster Opernbesuch überhaupt war. Die Semperoper ist ein fantastisch restauriertes Bauwerk mit pompösem Glanz der früheren Jahre. Wie auch die Altstadt mit dem Zwinger, der Hof – und der Frauenkirche, dem Ständehaus und dem Stadtschloß ein Zeugnis  von gelungener Restauration abgeben. Eine wunderschöne Stadt, die immer einen Besuch wert ist. Gäbe es nicht Pegida.

Karl May

Da Karl May ein Bürger der Stadt Radebeul war, wurde ihm hier auch ein Museum errichtet. Selbstverständlich nutzen wir die Gelegenheit um das Karl May Museum und den Friedhof mit der Grabstätte des berühmten Schriftstellers zu besuchen.

Festung Königstein und die Bastei

An einem der nächsten Tage fahren wir mit der S-Bahn von Radebeul nach Königstein und wandern über den Malerweg steil bergauf zur Festung Königstein.

Ein gewaltiges Bauwerk aus der Zeit von August dem Starken. Die Festung galt als uneinnehmbar. Von den Festungsmauern bietet sich ein herrlicher Blick auf das Elbsandsteingebirge und die Sächsische Schweiz.  Für den Rückweg nutzen wir bis kurz vor Dresden wieder den Raddampfer, da er uns unmittelbar durch die Sächsische Schweiz mit der „Bastei“ führt.

Unsere Reise nach Sachsen war ein ganz besonderes Erlebnis mit unendlich vielen Eindrücken , die sicher lange in Erinnerung bleiben.

Urlaub in Deutschland

Urlaub in Deutschland. Präsentation der von uns bereisten Regionen.  Der Leser wird schnell feststellen das es uns besonders die Küsten und Inseln der Nord- und Ostsee angetan haben.

Die Berichte sind alle separat verlinkt und enthalten eine Beschreibung der Reisen und der Regionen.

Urlaub in Deutschland

Fragen zu den einzelnen Reisen können gerne gestellt werden. Ich werde versuchen sie so gut wie möglich nach meinen Erfahrungen zu beantworten.

Im Bezug auf die Unterbringung haben wir an allen Orten Ferienwohnung oder Ferienhaus gewählt. Nur in Bernkastel -Kues waren wir in einer Pension.

  1. Ferien auf Föhr 2009 und 2011
  2. Ferien Radebeul und Dresden 
  3. Ferien in Monreal – Eifel
  4. Ferien in Bernkastel – Kues an der Mosel
  5. Reisebericht Waren an der Müritz
  6. Ferien in Edesheim Pfalz
  7. Reisebericht Kurztrip Lübeck 
  8. Ferien auf Fischland
  9. Ferien auf der Insel Usedom 
  10. Ferien auf der Nordseeinsel Borkum 2015
  11. Ferien Borkum 2017
  12.  Ferien Stolberg – Harz
  13. Ferien auf dem Darß
  14. Ferien Grömitz – Ostsee
  15. Nordseeinsel Borkum 2018
  16. Dümmer See – Frühjahr 2019
  17. Greetsiel und die Naturschutzgebiete

Insel Föhr

– Urlaube auf Föhr

Föhr – 2009 und 2011

Föhr besuchen wir erstmals im Jahr 2009. Wir haben  eine Wohnung im Süden von Wyk, welche  an einem kleinen Wald liegt.  Von hier aus sind es etwa 15 Minuten zu Fuß zum Südstrand und zwanzig Minuten zur Innenstadt.

2011 hatten wir ein schönes Bungalow für zwei Personen in Wyk . Zentral gelegen zur Promenade und Strand  knapp 10 Minuten Fußweg. Die Vermietung in den Wohnungen Badstraße und den Bungalows im Knudtsenweg waren Margot und Peter Hückstädt

Wyk ist der Hauptort auf der Insel.  8500 Einwohner leben auf der nordfriesischen Insel und etwa die Hälfte davon in Wyk.  Der Ort ist geprägt durch  seine schönen Friesenhäuser, Cafes, Restaurants und der Uferpromenade mit  kilometerlangem Strand. Gleich an der Promenade gibt es das Lokal „Pinte“, wo wir schöne Abende verbrachten.

Feine Parkanlagen mit exotischen Pflanzen laden zum Verweilen ein. Imposant ist die Artenvielfalt der hier lebenden Tiere. Im Norden der Insel, in der vom Deich geschützten Marsch, gibt es nur vereinzelt Bauernhöfe.   Kühe, Pferde und Schafe weiden auf den saftigen Flächen. Wiesenpieper und Feldlerche sind hier zu finden, ebenso Niederwild wie  Hase, Tauben und Fasane. In den Wäldern leben Rehe, die manchmal bis an den Strand kommen.

Ein Erlebnis ist natürlich eine Fahrt mit dem Schiff zu den vorgelagerten Seehundbänken .

Nieblum

Der mehrfach ausgezeichnete Ort Nieblum, mit etwa sechzig reetgedeckten Häusern, zählt zu den schönsten Orten Deutschlands. Durch den Ort zieht sich eine Lindenallee . Als Friesendom bezeichnet man die Kirche St. Johannis, die 1240 erstmals erwähnt wurde. Auf dem Friedhof findet man alte Grabsteine der Seeleute, diese erzählen die Geschichte der Seefahrer.

In Oldsum gibt es noch eine Mühle. Heute ist die Mühle als Wohnhaus umgebaut. Ein weiterer Ausflug führte uns auf die Nachbarinsel Amrum.

Amrum

Die Insel ist geprägt von wundervollen Dünen und dem größten Strand Europas. Kniepsand , Wald und Heide bieten immer wieder neue Ansichten. Die Aussichtsdüne hat eine Höhe von 32 Metern. Holzstege führen durch die geschütze Dünenlandschaft. Wer die dreihundert Stufen hinauf auf den Leuchtturm unternimmt, wird mit einem herrlichen Blick über die Insel belohnt.

Der Wolf – das unbekannte Wesen

Der Wolf – die Rückkehr

Wolf siedelt sich wieder an

Wolf – bei der Erwähnung seines Namen fallen gleich viele Märchen und Mythen ein, die  sich um das geheimnisvolle Tier ranken  . Nun, da er vermehrt wieder in unseren Regionen gesichtet wird, müssen wir uns mehr mit ihm auseinandersetzen.

Während die Einen sich freuen, dass dieses Tier wieder in den heimischen Wäldern zu finden ist, haben andere Angst um ihr Vieh und Angst vor dem Raubtier Wolf.

Der Einsame

Der einsame Wolf – ihn gibt es eigentlich nicht. Einzig der junge Wolf auf der Suche nach einem Rudel ist alleine anzutreffen. Es dauert aber meist nicht lange bis er in einer neuen Familie aufgenommen wird. Der junge Wolf gibt dem Rudel neue Kraft und sorgt für erfolgreichere Jagden. Der Leitwolf erhält Konkurrenz in der Führung des Rudels. Wölfe zeichnen sich durch ein starkes Sozialverhalten aus.

soziales Verhalten

Kranke und alte Tiere werden vom Rudel mit versorgt, das geht so weit, das das Fressen vorgekaut wird, damit die Alten es aufnehmen können. Der Wolf benötigt ausgedehnte Wälder. Am Verhalten des Wildes kann man bereits feststellen ob der Wolf eine Region erreicht hat, ohne ihn zu Gesicht bekommen zu haben.

So berichtet Deutschlands bekanntester Förster Peter Wohlleben das sich das Reh und Hirschwild bei der Anwesenheit eines Wolfrudels hauptsächlich auf Freiflächen und Lichtungen aufhält, weil es als Hauptbeutetier des Wolfes den Feind im freien Gelände eher erkennt als im dichten Wald. Hier ist es der Hatz des Wolfes unterlegen ist.

Dieses wiederum hat zur Folge, dass der Wald sich erholt. Die jungen Triebe der Bäume im Unterholz werden durch den Aufenthalt des Wildes auf den Freiflächen geschont.

regenerierter Wald

Das Wachstum des Waldes wird positiv verändert. Der regenerierte Wald wiederum hält durch das entstehende neue Wurzelwerk und Totholz das Wasser der Bäche vor dem tiefen Einsickern des Wassers in den Boden ab. Der Biber kann sich wieder ansiedeln und Dämme bauen, andere Arten leben auf. Derartige Beobachtungen machten Forscher in den USA im Yellowstone Nationalpark. Ein russisches Sprichwort lautet :“ Wo der Wolf hingeht, wächst der Wald.“

Ist der Wolf nun eine Gefahr für unser Wild und unser Vieh? Bei der großen Anzahl an Reh ,Hirsch und Großwild in Deutschland ( 50 – 70 Rehe – Hirsche – Großwild pro Quadratkilometer) ,  besteht für diese Arten keine Gefahr. Der Wolf benötigt für seine Jagd Reviergrößen von mehreren hundert Quadratkilometern. In einem kleinen Revier würde er schon bald alle Beutetiere verjagt haben.

Peter Wohlleben berichtet von lediglich einer Rasse, die der Wolf in der Lausitz ausgerottet hat. Hierbei handelte es sich um das,  vom Menschen eingesetzte, Muffelschaf das eigentlich ein Hochgebirgstier ist und in der Ebene nicht überlebensfähig ist.

Kotproben des Wolfes ergaben das 99,3 Prozent seiner Beute aus Wildtieren besteht. Nicht einmal jede Hundertste Probe stammte von einem Weidetier. Diese entsprechen eigentlich nicht seinem Geschmack. Außerdem erhalten Geschädigte großzügige Entschädigungen vom Staat und Unterstützung bei Schutzmaßnahmen. Ein Ernteverlust in manchen Jahren von dreißig Prozent durch Mäuse wird als unveränderbar hingenommen.

Ein Keiler erreicht ein Gewicht von etwa 150 Kilo und wäre ohne weiteres in der Lage einen Menschen anzugreifen, allerdings passen wir bei ihm und eben auch beim Wolf nicht in sein Beuteschema, weshalb es auch so gut wie nie zu einem Angriff kommt.

15 Jagdunfälle im Jahr halten auch nicht vom Waldbesuch ab. Wohlleben empfiehlt daher eine Kamera dabei zu haben, um bei Sichtung eines Wolfes ein gutes Bild zu schießen, danach soll man sich bemerkbar machen und der Wolf wird sich trollen.

Wolf

Die Wahrheit über die Milchkuh und Milch

 Das Leid der Milchkuh  – die Wahrheit-  alles für unsere Milch

die Wahrheit im Umgang mit der Milchkuh. Eine glückliche Kuh, die ein normales Leben führen kann, wird 18 bis 20 Jahre alt. Für eine Milchkuh endet ihr dauernder Leidensweg mit 4 bis 5 Jahren im Schlachthof.

Eine Kuh gibt nach der Geburt des Kälbchens etwa 8 Liter Milch täglich ab, soviel wie das Kälbchen am Tag benötigt. Dagegen ist die Milchkuh ist so gezüchtet worden, dass ihr Euter um das Zehnfache vergrößert ist und 18,6 Liter täglich gibt.

Der  Produzent

Nach einem Jahr wird die Kuh künstlich befruchtet, um nach der Geburt des ersten Kälbchens zehn Monate lang Milch zu geben. Nach einem Jahr wird sie erneut befruchtet, um nach gebären des nächsten Kälbchens wiederum zehn Monate lang Milch zu „produzieren“. Danach ist sie so ausgezehrt und  anfällig für Krankheiten, dass ihr Weg ins Schlachthaus führt.

Das Leid der Kälbchen

Zwei Tage nach der Geburt des Kälbchens wird dieses der Mutter weggenommen, damit es nicht die kostbare Milch beansprucht. Oft schreien Kälbchen und Kuh noch tagelang nacheinander. Weibliche Kälbchen werden entweder sofort getötet oder gehen den Weg ihrer Mütter. Das männliche Kalb wird für die Fleischproduktion gemästet.

Zehn Prozent aller Kälber sterben in den ersten Lebenswochen. Der Rest wird im Alter von drei bis sechs Monaten geschlachtet. Nur ein Sechstel der Kälber erreicht seine natürliche Lebenserwartung. Ihre Mütter endeten nach vier bis fünf Jahren, gerade Erwachsen, in einem Alter das einem fünfzehnjährigen Mädchen entspricht, nach qualvoller Existenz im Schlachthaus.

das amerikanische Grauhörnchen- eine Gefahr ?

Grauhoernchen eine Gefahr für unser heimisches Eichhörnchen? Um es vorwegzunehmen, bei dem Ausspruch „das schwarze Eichhörnchen gefährdet unser heimisches, rotes Eichhörnchen“ handelt es sich um „Fakenews“ – reine Panikmache.

Unsere heimische Art ist nämlich nicht nur kastanienrotbraun gefärbt. Oft wechselt die Fellfarbe gerade in den Wintermonaten ins Grau und es gibt grundsätzlich Eichhörnchen die dunkelbraun bis fast schwarz sind. Nur der weiße Unterbauch ist allen gleich.

Das amerikanische Grauhörnchen hat im Vergleich zu dem europäischen (eurasischen) Eichhörnchen keine Puschelohren und einen kurzen Hals. Der Körper ist breiter als beim Eichhörnchen. Das amerikanische Grauhörnchen kann sich mit dem europäischen Eichhörnchen nicht kreuzen, außerdem gibt es in Deutschland noch keine Grauhörnchen. Aber woher kommen dann die Gerüchte über das gefährliche Grauhörnchen?

Grauhoernchen  in England

1876 wurden in England amerikanische Grauhörnchen ausgesetzt um die Artenfielfalt zu erhöhen. Das ging allerdings nicht  gut. Das amerikanische Grauhörnchen importierte den Paropoxvirus der für viele europäische Eichhörnchen den Tod bedeutete. Einen Beitrag zum Niedergang der heimischen Population verursachte auch die Fällung großer Nadelbaumbestände zum Heizen der Wohnungen.

Die Nadelwälder waren die Wohngebiete der Eichhörnchen, während das amerikanische Grauhörnchen Laub- und Mischwälder bevorzugt, die es im hohen Maße gab. Mittlerweile arbeiten Forscher an einem Impfstoff gegen das Virus und die Eichhörnchen haben bereits eine Immunität gegen das Virus entwickelt. Der Bestand des europäischen Eichhörnchens hat sich deshalb auch in England erholt, zumal ja auch nicht alle Grauhörnchen das Virus in sich tragen.

Die Natur regelt also bereits die Bestände selbst. In Italien wurden vor 60 Jahren ebenfalls Grauhörnchen in die Natur entlassen und es kam zu einer Population die mittlerweile auch den italienisch – schweizerischen Raum erreicht hat. Somit ist es also durchaus möglich das irgendwann auch einige Grauhörnchen Deutschland erreichen.

Die Bestände wurden aber , auch durch den hohen Anteil an Nadelwald, nicht zu einer Gefahr der vorhanden Eichhörnchen. Sensationsberichte nach denen Grauhörnchen das Eichhörnchen angreifen, haben sich ebenfalls als falsch erwiesen.

Wir können also beruhigt darauf warten, auch einmal eines der ebenfalls niedlichen Grauhörnchen zu sehen.

Wildschweinjagd

– Aktionismus bei der Wildschweinjagd.

Wildschweinjagd wegen –  afrikanischer Schweinepest

Wildschweinjagd wegen der in Osteuropa ausgebrochenen ASP  (afrikanische Schweinepest),werden in Deutschland Massenjagden durchgeführt. 

Ziel soll eine drastische Reduzierung des Wildschweinbestandes sein. Der Erfolg der Maßnahme wird allerdings nur von kurzer Dauer und zweifelhaft sein. Der Bestand der Wildschweine in Deutschland liegt heute rund zwanzigmal  höher als im ehemals viel größeren Deutschen Reich.

Optimale Bedingungen

In den riesigen Mais und Rapsfeldern finden die Tiere gute Verstecke und Nahrung. Die Bejagung der Wildschweine, die als Überträger von ASP gelten, nimmt skurrile Formen an. So erlaubt Baden Württemberg die Tötung führender Sauen, wodurch die Frischlinge elendig umkommen. Fallen dürfen aufgestellt werden. Verletze Tiere verursachen Blutgeruch der die anderen Schweine von den Freiflächen verscheucht und in die Wälder treibt.  Dort müssen dann  die Triebe der Bäume  als Nahrung herhalten. Die Folge ist eine Schädigung des Waldes. 

Wie kann  ASP dennoch nach Deutschland gelangen, obwohl die Wildscheine aus Osteuropa ja dort bleiben. Sie ziehen nicht über größere Strecken. Kontaminiertes Fleisch aus der Massentier -Haltung in Osteuropa gelangt in den Lebensmittelkreislauf und so schnell nach ganz Europa.

Für den Menschen ungefährlich

Für den Menschen ist der Virus nicht gefährlich. Abfälle des befallenen Fleisches / Wurst, gelangen durch LKW Fahrer oder Reisende auf die Raststätten und Parkplätze wo die Wildschweine somit leicht an das gefährliche Fleisch gelangen.

Die Reparatur, oder neue Wildauffangzäune an Raststätten und Parkplätzen wäre deutlich effektiver als die bereits aufgestellten Warnschilder. Aus Abfalleimern die täglich geleert werden, kann keine Sau befallenes Fleisch oder anderes Fressen finden und sie verlieren das Interesse an diesen Plätzen.

Warum wird dann jetzt so intensiv gejagt ? Noch kauft der Kunde Wildschweinfleisch. Sollte aber bekannt werden das die ersten Schweine -Massenbetriebe von ASP befallen sind, drohen den Landwirten riesige Verluste, da kaum ein Kunde kontaminiertes Fleisch auf seinem Teller haben will und wer kauft schon ASP-befallenes Wildschweinfleisch?

Biodiversitätsforschung -Jenaer Experiment

– zu starke Düngung

Biodiversitaet – das Jenaer Experiment

Biodiversitaet. Das größte Experiment in der Forschung  der Universität Jena, untersucht die Auswirkungen des globalen Artensterbens. Das Ergebnis präsentierte Prof. Wolfgang Weisser von der TUM München.

Die biologische Vielfalt (Biodiversitaet) beeinflusst etwa die Hälfte der Prozesse im Ökosystem. Intensive Grünlandbewirtschaftung erzielt keinen höheren Ertrag als eine hohe Biodiversitaet. Intakte Ökosysteme sorgen für das Überleben aller Lebewesen. Fruchtbare Böden, sauberes Grundwasser sind der Grundstock für die Produktion von Lebensmitteln, ebenso die Bestäubung der Früchte durch Bienen.

Die Langzeitstudie belegt die Folgen des Artensterbens für das Ökosystem. Erste Veränderungen treten nach vier bis fünf Jahren ein. Bei der Biodiversität zeigen sich Auswirkungen bei der mikrobiellen Atmung des Bodens oder in der Entwicklung der Bodenfauna.

Bei fortschreitendem Artensterben zeigen sich die Wirkungen ebenfalls erst nach mehreren Jahren. Das Ökosystem funktioniert schlechter. Durchgeführt wurden 80.000 Messungen auf über 500 Parzellen. Artenreiche Wiesen hatten eine höhere Produktivität als artenarme Wiesen. Zusätzliche Düngung, häufiges Mähen hatten denselben Effekt.

Die Förderung bestimmter Arten durch Düngung ist demnach nicht effektiver als die Natur. Die Biomasse artenreicher Wiesen war deutlich höher als bei artenarmen Wiesen, aber annähernd gleich hoch wie bei subventionierten Arten.

Stunde der Gartenvögel

Gartenvoegel

Gartenvoegel  – zur Stunde der Gartenvoegel hatte der NABU am 05. Januar 2018 aufgerufen. Selbstverständlich nahm ich mir die eine Stunde und beobachtet die Umgebung unseres kleinen Gartens, der sich im Essener Vorort Bredeney befindet.

Stammgäste

Gartenvoegel – Bereits an den Tagen zuvor fragte ich mich ob es an der verhältnismäßig warmen Witterung liegt, dass nur wenige Vögel die Futterstelle nutzten, oder war es das trübe , regnerische Wetter der letzten zwei Wochen? Wie an jedem Tag erschien als erstes „unser“ Rotkehlchen“, der kleine Dicke und das Dünne.

Auch das Amselmännchen, streitet sich meist mit einem Kollegen um das beste Futter, sowie Frau Amsel ließen sich bald blicken. Außerdem erschien ein Eichhörnchen und kletterte flugs ins Futterhaus.

Gartenvoegel
Eichhörnchen im Futterhaus

Nachdem es verschwunden war, verging eine kurze Zeit und zwei Kohlmeisen machten es sich gemütlich. Weinig später erschien dann auch noch die Blaumeise, während auf dem Dach gegenüber eine Elster Ausschau hielt. Auf dem benachbarten Baum gurrte eine Ringeltaube und auf dem Kamin, zwei Häuser weiter saß eine Krähe.

Die Stunde neigte sich dem Ende zu und leider hatten sich die Haubenmeise und der Zaunkönig nicht blicken lassen, die zählen ansonsten eigentlich zu den „Stammkunden“. Zu meiner Freude erschien aber noch das Kleiberpärchen und pickte sich rasch einige Körner aus der Futterstelle.

Gartenvoegel
Kleiber

Gartenvoegel
Kohlmeise

Lichtverschmutzung

 Der Himmel wird unklar

Lichtverschmutzung-  Licht gegen Dunkelheit

Lichtverschmutzung ein neues Phänomen von dem der SWR berichtet. Astrologen klagen über immer schlechter werdende Sicht auf den Sternenhimmel. Einige Sternenbilder sind bereits nicht mehr zu sehen.

Satelitenbilder bestätigen den Trend der immer helleren Nächte. Die preiswerte LED Beleuchtung lässt Gebäude, Events und ganze Straßen preiswert beleuchten. Dauerlicht durchstrahlt die Nächte. Gegensteuern könnte man, indem Straßenlaternen nur nach unten und zur Seite Licht abgeben.  Also nicht nach oben.  kennt ihr noch die gute alte Gaslaterne, die hatte oben einen Deckel?

Intelligente Steuerungen könnten Gebäudebeleuchtung zeitlich eingrenzen. Die hellen Nächte beeinflussen nicht nur die Astrologen, sondern schaden auch dem Orientierungssinn der Zugvögel.

Professionelle „Sternengucker“ ziehen heute ins Gebirge oder in unbewohnte Gegenden wie die Wüste um noch Beobachtungen abhalten zu können.