das amerikanische Grauhörnchen- eine Gefahr ?

Grauhoernchen eine Gefahr für unser heimisches Eichhörnchen? Um es vorwegzunehmen, bei dem Ausspruch „das schwarze Eichhörnchen gefährdet unser heimisches, rotes Eichhörnchen“ handelt es sich um „Fakenews“ – reine Panikmache.

Unsere heimische Art ist nämlich nicht nur kastanienrotbraun gefärbt. Oft wechselt die Fellfarbe gerade in den Wintermonaten ins Grau und es gibt grundsätzlich Eichhörnchen die dunkelbraun bis fast schwarz sind. Nur der weiße Unterbauch ist allen gleich.

Das amerikanische Grauhörnchen hat im Vergleich zu dem europäischen (eurasischen) Eichhörnchen keine Puschelohren und einen kurzen Hals. Der Körper ist breiter als beim Eichhörnchen. Das amerikanische Grauhörnchen kann sich mit dem europäischen Eichhörnchen nicht kreuzen, außerdem gibt es in Deutschland noch keine Grauhörnchen. Aber woher kommen dann die Gerüchte über das gefährliche Grauhörnchen?

Grauhoernchen  in England

1876 wurden in England amerikanische Grauhörnchen ausgesetzt um die Artenfielfalt zu erhöhen. Das ging allerdings nicht  gut. Das amerikanische Grauhörnchen importierte den Paropoxvirus der für viele europäische Eichhörnchen den Tod bedeutete. Einen Beitrag zum Niedergang der heimischen Population verursachte auch die Fällung großer Nadelbaumbestände zum Heizen der Wohnungen.

Die Nadelwälder waren die Wohngebiete der Eichhörnchen, während das amerikanische Grauhörnchen Laub- und Mischwälder bevorzugt, die es im hohen Maße gab. Mittlerweile arbeiten Forscher an einem Impfstoff gegen das Virus und die Eichhörnchen haben bereits eine Immunität gegen das Virus entwickelt. Der Bestand des europäischen Eichhörnchens hat sich deshalb auch in England erholt, zumal ja auch nicht alle Grauhörnchen das Virus in sich tragen.

Die Natur regelt also bereits die Bestände selbst. In Italien wurden vor 60 Jahren ebenfalls Grauhörnchen in die Natur entlassen und es kam zu einer Population die mittlerweile auch den italienisch – schweizerischen Raum erreicht hat. Somit ist es also durchaus möglich das irgendwann auch einige Grauhörnchen Deutschland erreichen.

Die Bestände wurden aber , auch durch den hohen Anteil an Nadelwald, nicht zu einer Gefahr der vorhanden Eichhörnchen. Sensationsberichte nach denen Grauhörnchen das Eichhörnchen angreifen, haben sich ebenfalls als falsch erwiesen.

Wir können also beruhigt darauf warten, auch einmal eines der ebenfalls niedlichen Grauhörnchen zu sehen.

Wildschweinjagd

– Aktionismus bei der Wildschweinjagd.

Wildschweinjagd wegen –  afrikanischer Schweinepest

Wildschweinjagd wegen der in Osteuropa ausgebrochenen ASP  (afrikanische Schweinepest),werden in Deutschland Massenjagden durchgeführt. 

Ziel soll eine drastische Reduzierung des Wildschweinbestandes sein. Der Erfolg der Maßnahme wird allerdings nur von kurzer Dauer und zweifelhaft sein. Der Bestand der Wildschweine in Deutschland liegt heute rund zwanzigmal  höher als im ehemals viel größeren Deutschen Reich.

Optimale Bedingungen

In den riesigen Mais und Rapsfeldern finden die Tiere gute Verstecke und Nahrung. Die Bejagung der Wildschweine, die als Überträger von ASP gelten, nimmt skurrile Formen an. So erlaubt Baden Württemberg die Tötung führender Sauen, wodurch die Frischlinge elendig umkommen. Fallen dürfen aufgestellt werden. Verletze Tiere verursachen Blutgeruch der die anderen Schweine von den Freiflächen verscheucht und in die Wälder treibt.  Dort müssen dann  die Triebe der Bäume  als Nahrung herhalten. Die Folge ist eine Schädigung des Waldes. 

Wie kann  ASP dennoch nach Deutschland gelangen, obwohl die Wildscheine aus Osteuropa ja dort bleiben. Sie ziehen nicht über größere Strecken. Kontaminiertes Fleisch aus der Massentier -Haltung in Osteuropa gelangt in den Lebensmittelkreislauf und so schnell nach ganz Europa.

Für den Menschen ungefährlich

Für den Menschen ist der Virus nicht gefährlich. Abfälle des befallenen Fleisches / Wurst, gelangen durch LKW Fahrer oder Reisende auf die Raststätten und Parkplätze wo die Wildschweine somit leicht an das gefährliche Fleisch gelangen.

Die Reparatur, oder neue Wildauffangzäune an Raststätten und Parkplätzen wäre deutlich effektiver als die bereits aufgestellten Warnschilder. Aus Abfalleimern die täglich geleert werden, kann keine Sau befallenes Fleisch oder anderes Fressen finden und sie verlieren das Interesse an diesen Plätzen.

Warum wird dann jetzt so intensiv gejagt ? Noch kauft der Kunde Wildschweinfleisch. Sollte aber bekannt werden das die ersten Schweine -Massenbetriebe von ASP befallen sind, drohen den Landwirten riesige Verluste, da kaum ein Kunde kontaminiertes Fleisch auf seinem Teller haben will und wer kauft schon ASP-befallenes Wildschweinfleisch?

Biodiversitätsforschung -Jenaer Experiment

– zu starke Düngung

Biodiversitaet – das Jenaer Experiment

Biodiversitaet. Das größte Experiment in der Forschung  der Universität Jena, untersucht die Auswirkungen des globalen Artensterbens. Das Ergebnis präsentierte Prof. Wolfgang Weisser von der TUM München.

Die biologische Vielfalt (Biodiversitaet) beeinflusst etwa die Hälfte der Prozesse im Ökosystem. Intensive Grünlandbewirtschaftung erzielt keinen höheren Ertrag als eine hohe Biodiversitaet. Intakte Ökosysteme sorgen für das Überleben aller Lebewesen. Fruchtbare Böden, sauberes Grundwasser sind der Grundstock für die Produktion von Lebensmitteln, ebenso die Bestäubung der Früchte durch Bienen.

Die Langzeitstudie belegt die Folgen des Artensterbens für das Ökosystem. Erste Veränderungen treten nach vier bis fünf Jahren ein. Bei der Biodiversität zeigen sich Auswirkungen bei der mikrobiellen Atmung des Bodens oder in der Entwicklung der Bodenfauna.

Bei fortschreitendem Artensterben zeigen sich die Wirkungen ebenfalls erst nach mehreren Jahren. Das Ökosystem funktioniert schlechter. Durchgeführt wurden 80.000 Messungen auf über 500 Parzellen. Artenreiche Wiesen hatten eine höhere Produktivität als artenarme Wiesen. Zusätzliche Düngung, häufiges Mähen hatten denselben Effekt.

Die Förderung bestimmter Arten durch Düngung ist demnach nicht effektiver als die Natur. Die Biomasse artenreicher Wiesen war deutlich höher als bei artenarmen Wiesen, aber annähernd gleich hoch wie bei subventionierten Arten.

Stunde der Gartenvögel

Gartenvoegel

Gartenvoegel  – zur Stunde der Gartenvoegel hatte der NABU am 05. Januar 2018 aufgerufen. Selbstverständlich nahm ich mir die eine Stunde und beobachtet die Umgebung unseres kleinen Gartens, der sich im Essener Vorort Bredeney befindet.

Stammgäste

Gartenvoegel – Bereits an den Tagen zuvor fragte ich mich ob es an der verhältnismäßig warmen Witterung liegt, dass nur wenige Vögel die Futterstelle nutzten, oder war es das trübe , regnerische Wetter der letzten zwei Wochen? Wie an jedem Tag erschien als erstes „unser“ Rotkehlchen“, der kleine Dicke und das Dünne.

Auch das Amselmännchen, streitet sich meist mit einem Kollegen um das beste Futter, sowie Frau Amsel ließen sich bald blicken. Außerdem erschien ein Eichhörnchen und kletterte flugs ins Futterhaus.

Gartenvoegel
Eichhörnchen im Futterhaus

Nachdem es verschwunden war, verging eine kurze Zeit und zwei Kohlmeisen machten es sich gemütlich. Weinig später erschien dann auch noch die Blaumeise, während auf dem Dach gegenüber eine Elster Ausschau hielt. Auf dem benachbarten Baum gurrte eine Ringeltaube und auf dem Kamin, zwei Häuser weiter saß eine Krähe.

Die Stunde neigte sich dem Ende zu und leider hatten sich die Haubenmeise und der Zaunkönig nicht blicken lassen, die zählen ansonsten eigentlich zu den „Stammkunden“. Zu meiner Freude erschien aber noch das Kleiberpärchen und pickte sich rasch einige Körner aus der Futterstelle.

Gartenvoegel
Kleiber

Gartenvoegel
Kohlmeise

Lichtverschmutzung

 Der Himmel wird unklar

Lichtverschmutzung-  Licht gegen Dunkelheit

Lichtverschmutzung ein neues Phänomen von dem der SWR berichtet. Astrologen klagen über immer schlechter werdende Sicht auf den Sternenhimmel. Einige Sternenbilder sind bereits nicht mehr zu sehen.

Satelitenbilder bestätigen den Trend der immer helleren Nächte. Die preiswerte LED Beleuchtung lässt Gebäude, Events und ganze Straßen preiswert beleuchten. Dauerlicht durchstrahlt die Nächte. Gegensteuern könnte man, indem Straßenlaternen nur nach unten und zur Seite Licht abgeben.  Also nicht nach oben.  kennt ihr noch die gute alte Gaslaterne, die hatte oben einen Deckel?

Intelligente Steuerungen könnten Gebäudebeleuchtung zeitlich eingrenzen. Die hellen Nächte beeinflussen nicht nur die Astrologen, sondern schaden auch dem Orientierungssinn der Zugvögel.

Professionelle „Sternengucker“ ziehen heute ins Gebirge oder in unbewohnte Gegenden wie die Wüste um noch Beobachtungen abhalten zu können.

Aythya Fuligula – Reiherente

aythya fuligula. Der Name für die Reiherente. Sie gehört zu den Tauchenten und ist etwas kleiner als die Hausente. Ihre Nahrung sucht sie am Grund der Gewässer. Die ersten Bruten dieser Entenart in NRW wurden 1952 registriert. In Bayern bereits um 1930. 

aythya fuligula   vermehrte sich relativ schnell. Das hängt  auch mit den Dreikantmuscheln zusammen, die aus dem  Schwarzmeergebiet  stammen Diese wurden in unsere Seen importiert .  Auch andere im Wasser lebende Weichtiere ( Mollusken ) aus südlicheren Ländern kommen vermehrt in den Nahrungskreislauf der Reiherenten.

Tauchenten haben eine abfallende Rückenlinie , wirken kompakter und haben einen kürzeren Hals als die Schwimmenten.

Durchzügler aus Mitteleuropa – aythya fuligula

Durchzügler aus dem Norden und Sibirien werden durch die warmen mitteleuropäischen Winter animiert hier ihre Bruten zu beginnen. Die Nester sind relativ offen in Ufer nahen Bereichen angelegt. Die Eiablage kann sich bis Anfang Juni hinziehen.

Auffallend ist die weiße Flanke des Männchen. Beim weiblichen Tier  ist diese nahezu einfarbig dunkelbraun.  Am Hinterkopf des verhältnismäßig großen Kopfes, mit einer hohen Stirn, befindet sich ein Federschopf, der beim Weibchen nur angedeutet ist. Die Männchen haben bei Wind  dann schon einmal einen Sturmschnitt.

Den kurzen, breiten, graublauen Schnabel ziert eine schwarze Schnabelspitze. Im Winter bilden die Reiherenten oft größere Kolonien auf den Stauseeen.

Muscheln

Die Dreikantmuschel oder auch Zebramuschel verbreitete sich im 19. Jahrhundert durch den Bau von Kanälen, die die Flüsse miteinander verbinden. Ebenso  am Rumpf der Schiffe haftend die vom kaspischen Meer nach Mitteleuropa kamen.

Da Wasserqualität für die Muschel nicht eine so bedeutende Rolle spielt, konnte sie sich sehr schnell verbreiten. Die Art konkurriert mit einheimischen Tieren um die Lebensräume. Auch wenn man den Umfang der Schäden durch invasive Arten nicht kennt, ist es wichtig so wenig fremde Arten wie möglich im heimischen Ökosystem zuzulassen.

 
weibl. Reiherente mit auffallendem weißen Schnabelgrund – ähnlich der Bergente

Zukunft

Zukunft  – oder wie gehen wir mit der Erde um.

Zukunft kommt auf jeden Fall und niemand ist in der Lage sie aufzuhalten.  Sie bestimmt unser Leben und wir müssen sie selbst  gestalten. Haben wir eigentlich die nötige Ruhe uns darauf zu konzentrieren? Präsidenten mit kindlichem, narzistischem gehabe stellen Vergleiche an – wer hat den „Größten?“ – auch wenn es hier „nur“ um den Atomknopf geht.

Staaten die erst vor kurzer Zeit eine diktatorisches Regimehinter  sich ließen und Demokratie erkämpft haben wenden sich rechten, nationalistischen Systemen zu. Die Versuche ein geeintes Europa, welches in den letzten Jahren der Garant für Frieden war, zu verhindern, werden immer stärker.

Empathielosigkeit greift um sich. Fernsehsender zeigen in Filmen brutalste Szenen die im wahren Leben Nachahmer finden. All das nötigt es uns ab bereits am frühen Morgen die Blicke auf die Medien zu richten, in Erwartung neuer Horrormeldungen.

Massenproduktion in der Landwirtschaft, werden durch immer mehr Pestizide erreicht. Massentierhaltung bei der Fleischerzeugung. Das Obst wird mehr als zehnmal im Jahr gespritzt. Äcker versinken in der Gülle und diese in Erdreich und Grundwasser. Alles mit dem Argument, für die Ernährung der  immens wachsenden Menschheit sorgen zu müssen.

In Europa wird mit Fleisch geprasst, während in anderen Erdteilen Menschen verhungern. Gehen wir sorgsamer mit unseren Ressourcen um, einmal Fleisch in der Woche würde doch auch reichen, auch wenn es durch umsichtige Produktion teurer würde. Mit einer Umverteilung würde die Menschheit auch ohne vergiftete Felder ernährt werden können.

Außerdem sind die Folgen der verseuchten Erde noch nicht abzusehen. Die Ruhe, Zeit auf Besinnung, Einkehr und Konzentration auf die wahren Werte des Lebens kommen dabei zu kurz. Das sind aber Vorraussetzungen um richtige , humane Investitionen in die Umwelt und in die Zukunft der Menschheit, unserer Kinder und Enkelkinder zu schaffen.

Laßt uns wieder auf das Morgen konzentrieren, auf ein lebenswertes Leben.

Der Ruf der Kraniche

Die Flugbegleiter -Heute habe ich bereits früh am PC gesessen. Ich wollte eigentlich meine Webseite einmal wieder auf den neuesten Stand bringen. So stieß ich auf die Seite der „Riff Autoren- die Flugbegleiter“, auf welcher auch der Wissenschafts und Medizinjournalist Marcus Anhäuser zu finden ist. Der studierte Verhaltensbiologe hat damit begonnen Tierstimmen aufzunehmen und als Audio Geschichte zu veröffentlichen.

die tolle Arbeit der Riff Autoren – die Flugbegleiter
 Marcus Anhäuser

Die wunderbare Art des Erzählens und die gekonnte Wiedergabe der Tierstimmen, sowie der Geräusche im Wald, lassen den Hörer regelrecht eintauchen in die Stille und Ruhe des Waldes.

Wer die Augen schließt wird den Wald  riechen können. Der Wind wird spürbar und man hört das Rauschen des Laubes. Bei seiner Beobachtung der Kraniche wird ihm Bewusst, dass der offensichtlich aus zwei aneinandergereihten Tönen bestehende Ruf des Kranichs nicht von einem Vogel ausgeht.

Der erste, tiefere Ton, entstammt der Kehle des Männchen und das Weibchen antwortet unmittelbar mit einem höheren Ton. Auf diese Weise  entsteht der Eindruck, der Ruf bestünde aus zwei aufeinanderfolgenden Tönen eines jeden Kranichs.

…und jetzt empfehle ich sich zurück zu lehnen und einzutauchen in die wunderbare Welt von Marcus Anhäuser :

Das Tröten im Walde

Taubenschwänzchen im „Pott“

Taubenschwänzchen  -Es war einer dieser lauschigen, sonnigen Nachmittage im Juni 2017, mitten im „Pott“. So nennen wir ja  wir unser Ruhrgebiet liebevoll.  Meine Frau und ich ließen den Tag auf dem Balkon sitzend ausklingen , hielten ein Gläschen Weißwein in der Hand und genossen den ausklingenden Tag.   

Da bemerkten wir auf einer üppig blühenden Balkonpflanze eine Tier, welches uns sehr seltsam vorkam. Im ersten Augenblick dachte ich spontan an einen Kolibri, was natürlich in unseren Längen- und Breitengraden völlig unsinnig war.  Aber es stand schwirrend in der Luft und saugte mit einem langen „Rüssel“ den Saft aus den Blüten.

Es war gut das meine Kamera neben mir auf dem Balkontisch lag. So gelang es mir einige Aufnahmen zu erhaschen. Das brachte mich  ich in die Lage im Internet Nachforschungen  anzustellen. 

Ein seltsames Geschöpf – Taubenschwänzchen

Ist es ein neues Insekt, eine neue Hummelart?  Schnell konnte ich eruieren das es sich um ein „Taubenschwänzchen“ handelt. Dieses wiederum ist ein  Schmetterling aus  südlichen Gefilden. Seinen Namen verdankt  er seinem Schwanz, der an einem Taubenschwanz erinnert. Außerordentlich ist auch das Schwirren an der Blüte, wobei er quasi in der Luft steht und sich der Blüte bedient.

Es kamen noch einige weitere Tage an denen ich in den Genuss kam, dieses wunderbare Tier auf unserem Balkon beobachten zu können. Möglich wurde dieses erst durch die warmen Winter der vergangenen Jahre, in denen es der Schmetterling vom Süden über die Alpen schaffte und heute in Süddeutschland schon häufiger vorkommt. Nun verbreitet er sich offensichtlich auch weiter gen Norden, da er ja bereits im „Ruhrgebiet“ angekommen zu sein scheint.

Warme Sommer

Nun werden die Sommer ja auch im Ruhrgebiet immer wärmer. In diesem Jahr, im Sommer 2018, haben wir ja bereits alle Rekorde gebrochen und wenn es mit der Erderwärmung so weiter geht, können wir sicherlich noch andere Exoten aus dem Süden bei uns willkommen heissen. Darauf freue ich mich schon, auch wenn Temperaturen über 30 Grad nicht so leicht zu verkraften sind.

Ökologischer und konventioneller Anbau

Landwirtschaft die unterschiedlicher Landwirtschaftsformen – was versteht man unter konventioneller und ökologischer Landwirtschaft. 

Grundsätzlich dient der Begriff konventionelle Landwirtschaft lediglich der Abgrenzung von der ökologischen Landwirtschaft.  Bis heute fördert der Staat mit Subventionen die konventionelle Landwirtschaft ohne Rücksicht auf Umwelt- und Naturschutz. Dafür erhält  Deutschland jährlich aus dem europäischen Agrarhaushalt 6,3 Milliarden Euro .

Den dicksten Brocken davon erhalten Landwirte für den Hektar-Ausbau , ohne Raine und Hecken. Dagegen erhalten  Betriebe  für die Bewirtschaftung und Weiterentwicklung des Ökolandbaus nur einen kleinen Teil.

Landwirtschaftsformen : konventioneller Anbau

Die  konventionell betriebenen Landwirtschaften kommen zur Steigerung des Ertrages nicht mit den vier Elementen, Erde,Wasser, Luft und Sonne aus, sie benötigen  für die Äcker Kunstdünger und für die  Pflanzen  Pestizide. Allerdings sind beide Verursacher der Zerstörung von  natürlichen Ressourcen. Auf Dauer werden Böden, Grundwasser und die Artenvielfalt zerstört.  „Ökologischer und konventioneller Anbau“ weiterlesen