Besonderheiten aus der Vogelwelt

Besonderheiten gibt es eine ganze Reihe bei unseren gefiederten Freunden. Wenn ich etwas Neues hierzu erfahre, werde ich es künftig hier ergänzen.

Der KIEBITZ gilt als Gaukler der Lüfte, Wegen seines schaukelnden Fluges und des besonderen Balzfluges erinnert er an Akrobatik.

Besonderheiten

Das SPATZEN Männchen wirbt mit dem unordentlichsten Nest der Vogelwelt um das Weibchen.

Besonderheiten

Die HAUBENLERCHE wird auch “Trümmervogel” genannt, weil sie nach dem 2. Weltkrieg die Trümmerfelder als Brutstätte nutzte.

Der AUSTERNFISCHER stampft mit dem Fuß auf den Boden um so bei den Würmern den Fluchtinstinkt zu wecken.

Wo WEIDENMEISEN sind ist meistens das GOLDHÄHNCHEN nicht fern.

BASSTÖLPEL stürzen sich mit 100 km/h kopfüber ins Meer.

Der längste Flug einer PFUHLSCHNEPFE ging über 10.220 Kilometer.

Rund 12 Millionen Vögel rasten im Wattenmeer.

37 Millionen Vögel werden jährlich auf dem Zug getötet.

GARTENGRASMÜCKEN schlafen während des Fluges.

ELSTERN schwören sich ewige Liebe. Fremde Damen verjagt das Männchen vom Nest, wenn die eigene Dame zu Hause ist. Ansonsten flirtet er mit ihnen auf “Deibel komm raus”.

Der MÄUSEBUSSARD ist bei Landwirten wegen der Mäusejagd beliebt. Sie bauen ihm mit Pfählen Wartesitze .

Besonderheiten

STÖRCHE bekoten bei großer Hitze ihre Beine. Die verdunstende Feuchtigkeit im Kot entzieht dem Körper Wärme.

MAUERSEGLER heißen auf griechisch “Apus” was soviel bedeutet wie – ohne Füße. Die Beine sind inkl. Fuß nur 10-12 mm lang.

STOCKENTEN bauen zum Teil ihre Nester in Bäumen.

DROSSELN benutzen Steine um Schneckenhäuser zu knacken, sogenannte “Drosselschmieden”.

Die älteste BLAUMEISE wurde 11 Jahre alt.

KOHLMEISEN können zur Gefahrenabwehr wie eine Schlange zischen.

Der WENDEHALS wendet bei Gefahr seinen vorgestreckten Kopf hin- und her um eine Schlange zu imitieren.

Der WANDERFALKE erreicht im Sturzflug 300 km/h.

Die ALBATROS – Dame “Wisdom” gilt als ältester beringter Vogel der Welt. 2017, im Alter von 67 Jahren, begann sie noch einmal mit dem Brutgeschäft.

Die LERCHE singt mehrere Strophen “stehend” in der Luft.

Die GEBIRGSSTELZE verfüttert 30.000 bis 45.000 Insekten an den Nachwuchs.

Vögel haben in der Netzhaut vier Zapfen, einen mehr als der Mensch, deshalb können auch mehr Farben im gelben und ultravioletten Bereich sehen.

Vögel haben kein Knochenmark und können nicht schwitzen.

In Deutschland leben etwa 248 Vogelarten.

Der STAR kann auch andere Vogelarten imitieren.

Hat die AMSEL am Boden den Kopf schräg geneigt, versucht sie Würmer, Insekten oder Schnecken im Boden zu hören.

Damit Vögel auf Eis nicht anfrieren, werden die Beine mit warmen Blut versorgt – Wärmeaustausch.

WACHOLDERDROSSELN einer Kolonie zwingen Feinde auf den Boden und versuchen ihn mit “Kotbomben” flugunfähig zu machen.

Zur Abwehr von Parasiten nutzen Stadtvögel für ihr Nest Zigarettenstummel.

Im Petitionsausschuß in Magdeburg forderte ein Petent einen “von Vögeln befreiten Himmel“, weil ihn in der freien Natur ein wahrer “Kotregen” treffe.

BLAUMEISEN sammeln zur Abwehr von Parasiten für das Nest Minze, Lavendel und Curry.

Der STRAUß erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von über 70 km/h.

EULEN können auch am Tag gut sehen. Sie sind nachtaktiv weil ihre Beute, Mäuse und Ratten nur nachts unterwegs sind.

Das TAUBENWEIBCHEN kann nur dann ein Ei legen wenn sie andere Tauben sieht. Wenn sie alleine ist funktioniert es nicht.

SPATZEN Waisen werden von Adoptiveltern groß gezogen.

ROTKEHLCHEN UND AMSEL lassen Warntöne erklingen wenn eine Katze zu sehen ist. Diese Warnlaute enden erst, wenn die Katze wieder verschwunden ist.

Vögel können durch Luftsackmilben einen Stimmenverlust erleiden. Auch Vögel haben einen Kehlkopf, eine Luftröhre, zwei Luftsäcke und Bronchien.

Das Männchen der Heckenbraunelle pickt gegen die Kloake des Weibchen. Dadurch wird das Sperma eines anderen Männchens ausgestoßen und er ist sich sicher das er der Vater des kommenden Nachwuchses ist.

BLAUHÄHER ahmen den Ruf eines Falken nach um andere Vögel von einer Futterstelle zu vertreiben und so alles für sich zu haben. Auch die KOHLMEISE geht ähnlich vor, indem sie den Ruf des SPERBERS imitiert.

Der EICHELHÄHER vergräbt seine Vorräte unter den Augen anderer Vögel und Fressfeinde, um sie in einem unbeobachteten Augenblick wieder auszugraben und woanders zu verstecken.

Besonderheiten

KRÄHEN können durch eine höhere Aktivität der Amygdala, mandelförmige Gehirnregion die zuständig ist für das Empfinden von Angst, auch zehn Jahre später einen Gegner wiedererkennen und die Population vor ihm warnen.

Männliche SCHWALBEN verhindern einen Seitensprung der Ehefrau indem sie am Nest den Ruf eines Fressfeindes ausstoßen. Aus Angst um den Nachwuchs eilt “Sie” dann sofort zum Nest zurück.

Einige VOGELWEIBCHEN täuschen bei der Sichtung eines Feindes in der Nähe des Nestes einen gebrochenen Flügel vor, um ihn vom Nest abzulenken.  

SSTIEGLITZE heissen auch DISTELFINK, wegen ihrer Vorliebe zur Distel. Das Nest wird mit der Blütenfaser der Distel gepolstert. So wird der Hang zur Distel an die Jungen weiter gegeben.

Besonderheiten

Die BEUTELMEISE erbaut ein so perfektes Nest in Beutelform, dass der brütende Vogel nicht ständig auf dem Gelege sitzen muß. Die Temperatur bleibt gleich. Deshalb wird für das Brüten auch nur e i n Partner gebraucht. Das ist der Grund warum sich die Partner bereits während der Brut trennen. Zumeist verläßt das Männchen von sich aus den Partner, um sich zugleich mit einer Anderen zu verpaaren. Oft wird das Männchen aber auch vom Weibchen regelrecht “rausgeschmissen”.

In der Münchener Innenstadt leben mehr als 60 Turmfalkenpaare

BUNTSPECHTE haben eine Lebenserwartung von etwa neun Jahren. Ein 1982 beringter Vogel wurde 1994 wieder gefangen und freigelassen. Der Buntspecht-Opa wurde also mindestens 13 Jahre alt

POLIZEI – ALBATROS Forscher setzen im Kampf gegen die Überfischung der Meere im indischen Ozean Albatrosse ein. An den Vögeln werden Peilsender angebracht, die illegale Fischerboote aufspüren. Der Albatros sieht in großer Höhe Schiffe auf 30 Kilometer Entfernung. Jeder Albatros deckt ein Gebiet von fast 300 km² ab. Fischerboote die das AIS Informations – Kontrollsystem unterlaufen und abschalten, werden von den Peilsendern erkannt.

Der SCHWAN hat mit 25.000 Federn die größte Befiederung

Mehr als 70 Melodien lauschte ein Forscher den AMSELN ab

Männliche AMSELN liefern sich Gesangsduelle – den sogenannten “Kontergesang”.

SINGVÖGEL erlernen den Gesang von den älteren Vögeln. Die Klangfolgen der verschiedenen Arten nennt der Ornithologe “Strophen”.

SINGVÖGEL singen in Dialekten. So klingt der Regenruf des Buchfinken in Niedersachsen wie “huit”, weiter im Osten wie “wrüd” und im Schwarzwald wie “tititüt”.

Besonderheiten aus afrika

der RÜPPELL-Geier flog vor der afrikanischen Elfenbeinküste in die Rekordhöhe von 11.200 Meter. Leider kollidierte er dort mit einem Linienflugzeug.

Die AFRIKANISCHE SPORNGANS frißt Ölkäfer. Diese Käfer sind giftig und die Sporngans, die zu den Glanzenten gehört und mit Ausnahme von Nordafrika über ganz Afrika verbreitet ist, nimmt den Stoff Cantharidin auf. So gehört die Sporngans zu den wenigen giftigen Vögeln.

Besonderheiten aus Island / Nord Atlantik

PAPAGEIENTAUCHER tauchen bis zu 60 Meter tief.

Besonderheiten aus Südamerika

Der RUSSSEGELER , etwas größer als unser Mauersegler, durchdringt die reißenden Wassermassen der IguazúWasserfälle im Dreiländereck Brasilien, Argentinien und Paraguay um hinter den Fällen ein sicheres Versteck und Nester anzulegen.

Der WEISSGLÖCKNER ist der lauteste Vogel der Welt. Der im Brasilianischen Urwald lebende Vogel ruft mit 17,5 Dezibel, was etwa der Lautstärke eines Preßlufthammers entspricht.

AKAZIENZAUNKÖNIGE liefern sich “Kampfgesänge” um das Territorium zu erweitern. Der heimische Vogel pfeift die Lieder aus dem Repertoir seines Nachbarn, um diesen zu provozieren und zum Duell herauszufordern. Der Nachbar wiederum singt die Lieder des Herausforderers zurück. Das kann über mehrere Tage gehen. Danach kommt es zu Schnabelhieben , oder einer der Kontrahenten gibt auf. Das verdeutlicht er durch die Wiedergabe eines Liedes, das der Gegner nicht kennt. Der Vogel lebt von Zentralmexiko bis Costa Rica.

Besonderheiten aus Nordamerika

Weil der ROTHALSTAUCHER während der Balz mit einer Art “wiehern” über das Wasser läuft nennt man ihn auch “Teichhengst“.

Besonderheiten aus Kuba

Die BIENENELFE, eine Kolibri Art, ist der kleinste Vogel der Welt. Er wiegt 1,8 Gramm und ist von der Schwanzspitze zum Kopf 7 cm groß.

Besonderheiten aus Neuseeland

Der KIWI, Nationalvogel Neuseelands, kann nicht fliegen, ist fast blind und lebt in Erdlöchern.

Die MAORI FRUCHTTAUBE könnte man praktisch als “Alkoholiker” bezeichnen. Die Vorliebe auf eine alkoholhaltige Beere bewirkt das die Taube häufig betrunken an Ästen hängt, oder torkelnd durch die Gegend schaukelt.

Besonderheiten aus Australien

Die TASMAN – ERDDROSSEL (Australien) hockt sich, nachdem sie Luft geschluckt hat, auf den Erdboden und “pupst” hörbar. Das “Pupsen” bewirkt das der Wurm im Boden sich krümmt. Die Erddrossel hört die Bewegung und pickt mit dem spitzen Schnabel den Wurm aus den Boden.

Besonderheiten aus Neuguinea

Der PITOHUI frißt giftige Käfer und wird so zum einzigen giftigen Vogel.

bESONDERHEIT AUS sIBIRIEN

Ein 40.000 (zur Zeit der Mammuts) Jahre altes Fossil einer OHRENLERCHE entdeckten 2018 Forscher im Permafrostboden in Sibirien. Heute weiß man das es sich um einen Urahn der beiden heute lebenden Ohrenlerchen Arten in Nordrussland und der Mongolei handelt.