Schwalm – Wanderung

Schwalm – Laarer Bach -Hariksee und Borner See sind die Stationen dieses Rundweges.

Schwalm

Parkmöglichkeiten gibt es für den auswärtigen Wanderer an verschiedenen Stellen. Es bieten sich die Plätze an den Restaurants Mühlrather Hof und Mühlrather Mühle an, da kann man sich dann am Ende der Wanderung an vielen Köstlichkeiten laben. Am Wegesrand findet man aber auch schöne Bänke im Halbschatten oder in der Sonne, um ein kleines Picknick zu sich zu nehmen. Auch am Hariksee gibt es noch einen Parkplatz, da muß man aber ein wenig auf die Schlaglöcher achten.

Forelle im klaren Wasser des Laarer Bach

Gleich zu Beginn, etwas Abseits von der Mühlrather Mühle, liegt das Naturschutzgebiet Dielsbruch. Ein Schutzgebiet für Brutvögel und Rast- und Überwinterungsstätte für Zugvögel. Das Gebiet ist Teil des europäischen ökologischen Netzes “Natura 2000”. 

Die Mühle wurde 1447 errichtet und diente als Flachs und Ölmühle. Als 1905 ein eisernes Wasserrad angebracht wurde konnte mit der Mühle ein Sägewerk betrieben werden.

Es geht ein Stück am Laarer Bach entlang. Im klaren Wasser sieht man die Forellen schwimmen. Zwar haben wir keinen Eisvogel gesehen, aber hier findet er ideale Voraussetzungen. Wir begleiten den Lauf der Schwalm. Die Schwalm mündet nun bald in der Maas.

Nutria

Schwalm – NSG Tantelbruch

Das Naturschutzgebiet Tantelbruch ist ebenfalls Teil des Netes “Natura 2000”. Erlen, Buchen und Eichenbestände säumen den Weg Im Tentelbruch findet man verschiedene Libellenarten und seltene Grashüpfer. Auch  Eisvogel, Pirol, Nachtigall, Wespenbussard, Kleiner Wasserfrosch und Wasserfledermaus sind hier zu Hause.

Schwalm
Prachtlibelle

Borner Mühle

Der Borner See ist heute für die Wasserwirtschaft als Rückhaltebecken umfunktioniert. Entstanden ist er durch Torfstich, Die Borner Mühle , wiederum eine Möglichkeit zur Einkehr, wurde 1412 erstmals erwähnt.

Schließlich passiert man noch den Laarer See und erreicht dann nach etwa 6,5 Kilometern wieder seinen Ausganspunkt. Die Fahrtzeit vom Ruhrgebiet, in unserem Fall von Essen, beträgt knapp 45 Minuten und wer früh fährt, kann auch viel sehen. Haubentaucher, Wiesenpieper, Reiher und mit Glück den Biber oder das Blaukehlchen. Wir waren spät dran und hatten da weniger Glück, aber es lohnt sich auch wenn man nicht so früh vor Ort ist. Man wird mit einer herrlichen Landschaft belohnt.

da kann man sich das Fleisch schon aussuchen