Federn – Flügel – Beine

Federn sind das auffallende Merkmal bei den Vögeln. Sie sorgen dafür das der Körper warm gehalten wird, halten Nässe ab und bringen den Vogel in die Lage zu fliegen.

Schauen wir uns den Ur- Vogel an, fällt auf das an den Flügeln verkümmerte “ Beine “ zu sehen sind. Eine Erklärung dafür, dass die Beine unserer Vögel so weit hinten am Körper sind. Offensichtlich war er einmal ein „4-Beiner“.

Das Skelett eines Vogels zeigt deutlich drei Finger. ein verkümmerter Daumen, ein langer Finger und ein kürzerer Finger. Da man sich bis heute nicht einig ist ob es sich um Daumen – Zeige- Ringfinger handelt, bleibe ich einfach bei Daumen, Lang- und Kurzfinger. Hier eine Studie der Universität Wien, zum Thema – die fünf Finger der Vögel: Neue Forschungsergebnisse zur Evolution von Vögeln.

Federn
ich bin nicht der „große Zeichner“ – aber so ähnlich sah der Ur Vogel aus

Federn – die Flügel

Die Feder eines Vogels hat in der Mitte einen Schaft, von dem Äste abgehen. Diese wiederum haben Haken- und Bogenstrahlen die miteinander verflochten sind und so für Luftundurchlässigkeit sorgen.

Die Schwingfedern bilden die Tragflächen, die Schwanzfedern sind für die Steuerung und Landung zuständig. Weil der Vogel Finger hat, gibt es auch einen Arm und eine Hand. Die Handschwingen und die Armschwingen. Die Flügelform die man beobachten kann wird durch die Handschwinge bestimmt und ergibt sich aus der Länge der Federn der Handschwinge. Die Anzahl der Federn an der Handschwinge wird ausgehend vom Handknochen nach Außen gezählt. Die Federzahl der Armschwinge vom Handknochen nach innen.

Federn

Der Handflügel besteht aus dem Handknochen an dem die Handschwingen sitzen, der Handdecke und dem Daumenfittich.

Der Körper des Vogels wird von Daunenfedern vor Kälte geschützt. Oberhalb der Schwungfedern befinden sich die Deckfedern, Handdecken und Armdecken. Wenn der Vogel die Federn durch seinen Schnabel zieht, gibt er an die Federn ein Sekret aus der Bürzeldrüse ab. Diese fetthaltige Substanz schützt das Tier vor Nässe.

Während der Mauser verlieren Vögel oft ihre Schwingfedern und sind für eine gewisse Zeit nicht flugfähig. Nach drei bis vier Wochen hat sich dann das neue Federkleid entwickelt und der Vogel ist wieder „voll Einsatzfähig“.

Infos Spektrum- Lexikon der Biologie

Vögel Namibias

ögel Namibias zeigt dieser Artikel. Jochen Mohr, Mitglied beim Fototreff Essen,  nahm an einer Fotoexkursion in Afrika teil und stellte mir diese Aufnahmen zur Verfügung.

Der Angolagirlitz

er gehört zu den stieglitzartigen und lebt im Süden Afrikas.  Zur Familie der Finken gehörend lebt er monogam als Einzelbrüter. Ansonsten bevorzugt er kleine Gruppen von bis zu 15 Individien. Das Nest baut er in etwa fünfzehn Meter Höhe in Laubbäume, Palmen oder Nadelbäume.

 Der Glanzstar

Der Glanzstar fällt durch seinen stechenden Blick auf der durch die gelblich/orangen Farbtöne der Iris und durch die überproportional groß wirkenden Augen zustande kommt. Der Lebensraum ist das südliche Afrika. Sein Nest legt er in Baumhöhlen oder Erdlöchern an.

 Der Mahaliweber

Der Mahaliweber – zählt zur  Familie der Webervögel. Er bewohnt die Trockensvanne, ländliche Gärtn und Buchten mit Wasserfällen, Bächen oder Flüssen. Seine Nester legt er in kugelförmigen Gebilden an Bäumen an.

 Der Maricoschnäpper

Der Maricoschnäpper lebt in Südafrika und am Nordkap . Er gehört zur Familie der Fliegenschnäpper.

 Der Maskenbülbül

Der Maskenbülbül – ist ein schwatzhafter Vogel aus der Fasmilie der Sperlingsvögel. Der Name bedeutet aus dem Persischen übersetzt „Nachtigall“. Der etwa Amselgroße Vogel hat eine auffällige Vogelkopfeder Haube. Sein Gesang ist laut und auffällig zwitschernd.

 Der Maskenweber

Der Maskenweber gehört ebenfalls zur Familie der Webervögel und gestaltet seinen Nestbau in der typischen Weise der Webervögel. Zunächst wird das Laub vom As entfernt, damit sich Schlangen nicht unbemerkt nähern können. Der Eingang befindet sich im unteren Teil des Nestes, wodurch die Brut ebenfalls besser geschützt ist.

 Rotstirn Bartvogel

Rotstirn Bartvogel – lebt im Süden Afrikas Männchen und Weibchen haben eine deutlich rote Stirn. Das Nest wird in Nisthöhlen exotischer Bäume gebaut.

 Charaktervögel

Charaktervögel sind die afrikanische Art der Kolibris. Er saugt den Nektar hauptsächlich aus der Köcherbaumblüte.

 Widahfink

Der Webervogel heiß auch Widahfink. Er bewohnt die bewaldete Busch- oder Graslandschaft südlich der Sahara. Der etwa 24 cm große Vogel lebt in der Nähe der Menschen. Er brütet in Hängenestern aus Pflanzenfasern, Federn und Wolle. Die flschenförmigen Nester werden von den Männchen gebaut, die dann gespannt warten ob das Weibchen das Nest annimmt. Die Einflugslöcher befinden sich unterhalb des Nestes. Diese werden ständig weitergebaut. Dadurch kann es vorkommen, dass Bäume zusammenbrechen.

Das kleine Schnurrbärtchen – gehört zur Familie der Finken. Deutlich erkennbar ist der lange Schnurrbart der dem Vogel seinen Namen gibt.

 Mausvögel

Mausvögel fallen durch ihr fellartiges grau oder braun geprägtes Gefieder auf. Sie ernähren sich von Beeren und Obst. Mit ihren Krallen halten sie sich senkrecht hängend am Ast und halten einen „Starreschlaf“ ab. Sie leben südlich der Sahara.

wie schützen sich Vögel im Winter ?

wie Vögel den Winter überstehen
Frostschutz der Vögel

Frostschutz für Vögel ? … Sicherlich hat jeder schon einmal dieses kleine aufgeplusterte Rotkehlchen gesehen. Durch das „Aufplustern“ erschafft sich das Rotkehlchen und natürlich auch andere Vogelarten, eine Art Daunenjacke für die kalte Jahreszeit.

Die „Daunenfedern“ sind jene Federn, die die Haut der Vögel schützt und für eine gleichbleibende Temperatur sorgt. Das „Aufplustern“ sorgt für eine zusätzliche, isolierende Luftschicht um den Körper.

Über den Daunenfedern befinden sich die „Deckfedern“, die ebenfalls für einen Schutz des Körpers sorgen. Die „Flügel- und Schwanzfedern“ sind für den Flug zuständig. 

Am Flügel sitzen lange Federn,  die „Schwungfedern„. Sie ermöglichen das Fliegen, da sie als Armschwingen die Tragfläche des Flügels bilden.  Die „Schwanzfedern“ dienen dem Vogel beim Fliegen als Steuer und als Bremse.

Die unterschiedlichen Färbungen des Vogelkleides dienen verschiedenen Zwecken. Schlichtes, grauen einfarbig oder gestreifte Färbungen dienen der Tarnung, buntes auffallendes Gefieder der Partnersuche während der Paarungszeit.

Bei vielen Vögeln gibt das Gefieder auch ein Sekret ab, mit dem die Vögel ihr Federkleid einreiben. Das Sekret sorgt für wasserdichte, wie zum Beispiel bei Enten und anderen Wasservögeln. Warum frieren Enten nicht auf dem Eis fest ?  Die Temperatur im Fuß wird auf 0 Grad heruntergesetzt, wodurch ein Festfrieren verhindert wird. Beim Weiterfluß in den Körper erwärmt sich das Blut wieder und geht vor Eintritt in die Füße wieder auf 0 Grad.

Ein weiterer Schutz gegen Kälte ist die Nahrung. In den kalten Jahreszeiten benötigen die Vögel bedeutend mehr Nahrung als in den warmen Zeiten, um Fettreserven aufzubauen, die sie in den kalten Nächten schützt. So frißt die Blaumeise bei Kälte erst in den Abendstunden.

Kleine Vögel, wie der Zaunkönig, bilden Schlafgemeinschaften, in dnen sie sich eng aneinander kuscheln um sich zu wärmen. Der Haussperling baut sogar ein Winterschlafnest. Andere wiederum suchen Schutz in ausgepolsterten Baumhöhlen oder Gebäudenischen, dichten Sträuchern und Bäumen.