Landwirte Demo

Landwirte demonstrierten in den letzten Tagen gegen die Politik der Bundesregierung und der EU in Sachen Landwirtschaft.

Anlaß ist, außer mehr bürokratischem Aufwand, ein neuer Erlaß zur Gülleverordnung. Ebenfalls das anstehende Verbot von Glyphosat und eingeschränkte Nutzung von Pestiziden. Hinzu kommen neue Bestimmungen zum Schutz der Tiere in der Massentierhaltung.

das gefällt dem Landwirt nicht

Alles Dinge, die dem traditionellen, alteingesessenen Landwirten nicht gefallen. Man würde lieber so weitermachen wie bisher. „Wir sorgen für Euer Essen“ – steht da auf Plakaten. Egal ob dieses nun „ein wenig Glyphosat“ enthält, oder das Trinkwasser mit Nitrat „ein wenig zu stark“ belastet ist. Wichtig ist das die Mittel aus dem EU Haushalt weiter kräftig fliessen und zwar in die konventionelle Landwirtschaft, und nicht in die Betriebe die sich um Umwelt, Klima und gesunde Ernährung kümmern.

Kaum einer spricht vom Verdienst aus dem „Gülletourismus“, vom Mitverschulden an vergifteten Grundwasser und vom Boden, der wegen falscher Behandlung unfruchtbar wird. Kaum einer vom Anteil am Sterben der Insekten und Feldvögel.

beispielhafte Landwirte

Es gibt beispielhafte Betriebe, die sich mit den Gegebenheiten befaßt haben. Diese arbeiten mit Pflügen, die den Boden umwälzen, ohne den fruchtbaren Humusboden zu zerstören, deren Pflüge mit Düsen ausgestattet sind, die den Boden punktuell düngen, ohne ihn zu überdüngen. Das ist der Landwirt der in den Wintermonaten auf dem Acker Wintergerste wachsen läßt um den Boden winterfest zu machen.

Von diesen Äckern geht kein „Sandsturm“ aus, der den Straßenverkehr auf der Autobahn gefährdet, wodurch bereits schwere Unfälle passiert sind. Der trocken gelegte Acker ohne Bewuchs, tief umgepflügt und zusätzlich durch die Trockenheit der letzten Jahre geschädigt, kann den Humusboden nicht halten. Die Herbststürme wehen den fruchtbaren Boden hinweg und lassen die gefährlichen „Sandstürme“ entstehen, die wie aus dem Nichts plötzlich über die Autobahn hinwegfegen.

Diese Landwirte beklagen sich dann über den Klimawandel, die Trockenheit, die ihre Ernte vernichtet und fordern massive finanzielle Unterstützung für entstandenen Schaden.

Massentierhaltung

Ähnliches ist über die Massentierhaltung zu sagen. Es sind nur winzige Schritte die da zum „Wohl“ der Tiere vorgesehen sind. Viel ändert das an ihren präkeren Lebensumständen nicht, wenn ein Schwein nur einige Zentimeter mehr Bewegungsspielraum bekommt. Wenn das Kupieren der Schwänze und die Kastration der Ferkel jedem Tierschutz widersprechen und deshalb Gegenmaßnahmen angekündigt sind.

Diese Gegenmaßnahmen sind nicht einmal ab sofort vorgesehen. Weil man ja einsieht, dass diese mit Kosten für den Landwirt verbunden sind. In anderen EU Ländern ist die Betäubung längst üblich. Inn Deutschland behaupten die Landwirte diese Methoden seien noch nicht genügend erforscht.

Schweinerei

56,6 Millionen Schweine werden jährlich in Deutschland geschlachtet. 13,5 Millionen erreichen nicht einmal das Schlachthaus, weil sie während ihrer Haltung erkrankten oder durch die Umstände zu Tode gekommen sind. Diese Schweine werden lapidar als „Falltiere“ bezeichnet, als Abfallprodukt.

2018 zählte man in Deutschland 266.700 landwirtschaftliche Betriebe. Landwirte mit ökologischen Betrieben 31.713 (Umweltbundesamt)

Während die Zahl der konventionellen Landwirte seit 2010 um 33.864 sank, stieg die Zahl der ökologischen Betriebe um 11.771. Im Jahr 2018 wurden 9,1 Prozent der Nutzflächen ökologisch bewirtschaftet. Die Zahl soll bis 2030 auf 20 Prozent steigen. Ob das Ziel erreicht wird, ist allerdings fraglich.

wie schaffen wir die Agrarwende ? Arte Doku

Kleine Felder und verschiedene Nutzpflanzen fördern Biodiversität
In Agrarlandschaften fördern kleine Felder und viele Arten von Nutzpflanzen Biodiversität. Die Uni Göttingen hat dazu geforscht.

Florian Schwinns Kampf für die Rettung der fruchtbaren Böden

Foodwatch-Studie: Landwirtschaft verursacht 77 Milliarden Euro Klimakosten – SPIEGEL ONLINE

Klimaschutz – haben wir eine Zukunft ?

Klimaschutz – wenn ich die Debatten um das wichtigste Tema unserer Zeitgeschichte verfolge, stosse ich auf Zustimmung von vielen Seiten. „Ja, es muss etwas getan werden,“ hört man von den Wirtschaftsverbänden, von der Wissenschaft. 105 Wissenschaftler aus 53 Ländern die das Klima für den IPCC verfolgen und analysieren warnen davor, dass es keine Zeit zu verlieren gilt. Es droht Nahrungsknappheit und die Zerstörung der Lebensgrundlage für 500 Millionen Meschen weltweit.

Eine Wende in der Agrarwirtschaft ist zwingend notwendig. Wälder müssen entstehen um mehr CO2 Speicherung zu ermöglichen. Die Landwirtschaft nachhaltiger werden und der Fleischverbrauch drastisch reduziert werden.

Die Erderwärmung hat bereits um 1,5 Grad Celsius zugenommen. Mit einem weiteren Anstieg auf über 2 Grad Erderwärmung erreicht man dann bald einen Punkt, wo der Wandel nicht mehr aufzuhalten ist. Es wäre also dringend nötig alle fossilen Brennstoffe sofort außer Betrieb zu setzen. Kohle, Öl und Gaskraftwerke die ihre Lebensdauer erreicht haben dürfen nicht mehr in Betrieb gehen.

Klimaschutz – Regenwald

Was passiert aber? Die Rodung des Regenwaldes wird durch den brasilianischen Präsidenten Jair Messias Bolsonaro noch forciert, um riesige Flächen für die Rinderhaltung zu schaffen. Allein im Juli sind demnach 2.254 Quadratkilometer Regenwald gerodet worden. Vergangenes Jahr betrug die Zahl im selben Monat knapp 597 Quadratkilometer, was einem Anstieg von 278 Prozent entspricht. Im vergangenen Juni lag das Ausmaß der Abholzung bereits 88 Prozent über dem Juni-Wert von 2018.  (Quelle Zeit online).

Die Proteste der europäischen Regierungen sind nicht wirklich überzeugend. Im Gegenteil – Deutschland und die EU erhöhen sogar den Import von Rindfleisch aus Brasilien. Laut ABIEC stiegen die Einfuhren der EU um 9 Prozent auf 118.317 t. Bezogen auf den Umsatz blieb die Europäische Union 2018 damit der drittwichtigste Absatzmarkt für die brasilianischen Rindfleischexporteure. Der Umsatz stieg um 3 Prozent auf umgerechnet 640 Mio. Euro verzeichnet. (Quelle: agragheute). Die Zahlen dürften sogar noch höher ausfallen, da diese von 2018 sind. Eine erneute Steigerung des Importes von brasilianischem Rindfleisch 2019 ist vorauszusehen.

Klimaschuz – neue Energien

Was die Schließung von Kraftwerken angeht, hat die Kohlekommission in einem Kompromiss am 26.01.2019 den Einstieg in den Kohleausstieg und damit endlich den Anfang vom Ende der Kohle beschlossen. Mit der Festlegung, bis 2022 erste Kohlekraftwerke abzuschalten. Wie die WAZ heute berichtet regt sich bereits Widerstand, das neue Kraftwerk Datteln IV nicht ans Netz gehen zu lassen. Das wird wahrscheinlich auch erfolgreich sein, warum sonst würde Uniper sonst weiterhin Millionen in das, nach Uniper, modernste Steinkohlekraftwerke der Welt investieren. Auch die Braunkohletagebau Betriebe halten die gesetzten Termine für nicht einahltbar, fordern aber schon einmal Millionen an Entschädigungen.

Fleisch

Gegen eine höhere Besteuerung von Fleisch gehen die Bauernverbände auf die Barrikaden. Sie fürchten um die Betriebe der Massentierhaltung . Eine Tierhaltung zum Wohle der Tiere spielt für sie keine Rolle. Methangas und Gülle als Produkt der Massentierhaltung ist hinzunehmen. Viele Betriebe könnten auf Nachhaltigkeit umstellen. Das ist aber sicherlich auch mit mehr Aufwand verbunden. Der Verbraucher hat hier aber die Macht, durch weniger Fleischverbrauch etwas Druck aufzubauen.

Mobilität

Um den Klimaschutz voranzutreiben soll sich die Mobilität verändern. Die Umstellung des LKW- Eisenbahn- und Schiffsverkehrs auf Elektroantriebe oder Wasserstoffantrieb wird noch Jahre dauern. Der Transport der Güter vom LKW auf die Schiene ist logistisch kaum möglich, da die Bahn die Entwicklung bisher aus Kostengründen verschlafen hat. Neue Gleise müssen erst verlegt werden, eine Deutschlandweite Modernisierung des Güterverkehrs auf der Schiene dauert Jahre. Spediteure klagen heute über große Verspätungen der Bahn, wenn sie ihre Güter vom LKW auf die Schiene schaffen.

CO2 Steuer

Die Einführung einer CO2 Steuer wird bereits vor der Beschlußlage von den industriefreundlichen Parteien torpediert. Die Steuer darf auf keinen Fall zu Lasten der Industrie gehen, die allerdings der größte Erzeuger von CO2 ist. Mehr Mischwald für das Klima? Die Waldbauern beklagen den Tod der Fichte durch die Hitzeperiode und den Borkenkäfer und wollen vom Staat Geld um den Abtransport des Totholzes zu finanzieren und neue, fremde Holzarten, die einen schnellen Wuchs versprechen, setzen zu können. Da interessiert nicht der Klimaschutz, sondern nur das schnelle Geld.

neue Energien

Bei der Entwicklung neuer Energieträger hat man sich schon immer erst nach der Installation Gedanken gemacht wie es denn um die Entsorgung der entstehenden Abfälle bestellt ist, die dann die Umwelt belasten. Atomkraftwerke wurden errichtet, ohne zu Wissen was mit dem atomaren Müll geschehen soll. Bei der Umstellung des PKW vom Diesel auf Strom, weiß noch niemand was mit den Batterien geschieht, wenn diese entsorgt werden müssen. Bei der Windenergie entstehen riesige Halden mit Rotorblättern. Für den Sondermüll ist noch keine Lösung in Sicht.

Zukunft ?

Es werden also noch unzählige Komissionen, Arbeitskreise, Ausschüsse und Tagungen zum Tema Klimaschutz folgen . Die Mächtigen der Welt, die Regierenden, Präsidenten und Großindustriellen, Wirtschafts- und Bauernverbände werden im Endeffekt das Sagen haben. Da steht die Befürchtung das wir unseren Kindern und Kindeskindern später einmal erklären müssen . „Wir hatten nicht die Macht entscheidendes zu tun, die hatten andere, denen Gewinnmaximierung wichtiger war als der Planet Erde.“ Wir können unserem Nachwuchs nur noch empfehlen Naturwissenschaften und Ingenieurwesen zu studieren um noch einen Ausweg aus dem Dilemma zu finden und Leute zu wählen, die ihren Gedanken nahe stehen und entsprechend handeln.

Geoengineering – das künstliche Klima

Geoengineering oder climate – engeneering ist die Bezeichnung eines Verfahrens um den Klimawandel zu beeinflussen.

Das Gremium für den Kliamwandel IPCC der Vereinten Nationen entschied das die Regierungen der Welt bis 2030 den Emissionsausstoss halbieren müssen, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius über dem Niveau der vorindustriellen Zeit zu begrenzen.

Jedes Grad über diesem Wert hätte mehr Stürme zur Folge. Würde den Meeresspiegel weiter ansteigen lassen und grössere Dürrezeiten mit sich bringen. Es käme zu Nahrungsknappheit und einem Verlust der Wasserressourcen. Folgeschäden in Höhe von 54 Billionen US-Dollar.

Da man davon ausgeht, dass die Ziele wohl nicht so einfach erreicht werden, ist die IPCC der Ansicht, dass weitere Maßnahmen notwendig sind um gegen die Treibhausgase in der Luft vorzugehen.

Hier kommt Geoingeneering ins Spiel. Bei diesen wissenschaftlichen Verfahren greift der Mensch in das Klima ein. Es wird versucht CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen, Strahlungen umzuleiten und zurück zu werfen. Durch den Einsatz von Schwefel werden Vulkaneruptionen nachgespielt, die die Sonneneinwirkung abmildern sollen. Wolken werden durch Salzemissionen erzeugt. Im All werden Spiegel installiert, die die Strahlungen reflektieren und so die Einstrahlung auf die Erde reduzieren sollen.

Diese Verfahren führen aber auch zu Veränderungen des Weltklimas global und regional. Die Niederschläge werden sich verändern. Sorgt das Geoengineering in Berlin, Paris, London, New York für weniger Hitzewellen, sorgt es unter Umständen dafür das in Fernost die Dürre noch verheerender wird. Der Schwefel der über dem Nordatlantik für Beruhigung sorgt, bewirkt eine Verstärkung der Taifune über Vietnam.

Es gibt bereits Wissenschaftler die vor Risiken beim Geoengineering warnen. Vergleiche mit dem Manhattan-Projekt nach dem 2. Weltkrieg über Atomwaffen werden aufgestellt. Bereits 2013 schrieb der Ethiker Cleve Hamilton im „Bulletin of Atomic Scientists:“ Das Testen eines Geoengineerings – Schemas wie dem Versprühen von Sulfat Aerosolen, ist von Natur aus schwierig. Der Einsatz würde politische Entscheidungsträger in hohem Maße von einer technokratischen Elite abhängig machen. In dieser Welt der Geotechnik würden Experten die Bedingungen des täglichen Lebens kontrollieren; und es ist unwahrscheinlich, dass ein solches Regime gerechtfertigt ist.“

China hat bereits 2018 mit einem Geoengineering Verfahren auf dem Tibetischen Plateau begonnen. Das Gebiet leidet seit Jahren an immer niedrigeren Schneefällen. Das Tibetische Plateau ist aber ein wichtiger Wasserlieferant für Asien. Deshalb werden auf dem Plateau bereits 500 Brennkammern errichtet. Die Silberjodidöfen sollen Wolkenbänder von jeweils 6 Kilometer Länge erzeugen. Die Steuerung erfolgt über Wettersatelliten, die auch die Monsum Wolken kontrollieren sollen, die dann über Nordtibet abregnen sollen.

Anhand dieses Beispiels läßt sich erahnen welche Macht Staaten bzw. Regierungen haben können, die über das Klima bestimmen. Ein Krieg erhält so plötzlich eine „sanftere Note“. Staaten die unter Klimafolgen leiden werden erpressbar. Es gibt plötzlich neuer Möglichkeiten der Sanktionen und Zollerhebungen mit Hilfe der Steuerung des Klimas.

Man muß befürchten, dass irgendwann nicht mehr die Klimaforscher die Moderation haben, sondern Militärs das Geoengineering übernehmen. Bereits 1967 hat das US – Militär in einem geheimen Versuch Silber oder Bleijodid über Vietnam ausgebracht um die Wolken zu verdichten und so den Niederschlag zu beeinflussen.

Angesichts der momentan in der Welt herrschen Despoten und Chaoten wie Trump- USA, Duterte- Phillipinen, Bolsonato- Brasilien, oder den rechtspopulistisch gelenkten Staaten in Europa, kann einem da schon Angst und Bange werden, ob der Möglichkeiten durch Geoengineering.

Quellen: heise.de; Medium Daily Digest, Alexander Kaufman

Wetter und Klima

Wetter und Klima – diese beiden Begriffe sorgen offensichtlich bei einigen Menschen für Verwirrung. So schreibt ein Dr. Peter Reich auf Twitter zum aktuellen Wetter:


Beim #Brennpunkt zum Wintereinbruch fehlt jetzt eigentlich nur noch ein grüner „Experte“, der uns erklärt, dass auch dieser Wintereinbruch „mit absoluter Sicherheit“ ein Beleg für die menschgemachte #Klimaerwärmung sei…

dr. peter reich

dazu der Kommentar des AfD Mitglied Dr. Maximilian Krah:

Das Potsdam Institut für Klimaforschung – quasi das deutsche Lehramt für diese Religion – hat das gestern schon getan. Wird es warm: #Klimawandel. Wird es kalt: #Klimawandel. Und das nennen die Wissenschaft.

twitter dr. maximilian krah

Nun ist es ja nicht neu das Politiker dieser Partei, im Bezug auf den Klimawandel, der Theorie des US amerikanischen Präsidenten Trump nacheifern, der den Klimawandel ja als Nonsens darstellt.

Das liegt womöglich daran, dass ihnen die Begriffe Klima und Wetter völlig fremd sind.

Wetter – Begriffserklärung

Wetter schildert einen momentanen Zustand. Es beinhaltet den vorherrschenden Wind, den Niederschlag und die Wolkenbildung. Das Wetter wird bestimmt vom derzeitigen Hoch- oder Tiefdruckgebiet.

Eine Vorhersage des Wetters kann, unter Berücksichtigung des Istzustandes mit Hilfe physikalischer Berechnungen der Luftströme, für etwa acht Tage vorhergesagt werden.

Klima – Begriffserklärung

Das Klima ergibt sich aus Vergleichswerten und Klimavariablen : Temperatur, Wind, Verdunstung, Niederschlag und umfangreiche atmosphärischen Zusammenhänge. Zum Klimasystem gehören auch die Treibhausgase und die Belastung der Atmosphäre durch Bevölkerungsdichte und Energieverbrauch.

Der Klimawandel ergibt sich aus Vergleichen der Messwerte über einen Zeitraum von 30 Jahren.

Um zu ermitteln wie sich die Klimaveränderung in der Zukunft auswirken, muss man wissen, wie es mit der Belastung der unteren Atmosphäre weitergeht. Höhere Treibhausgase führen zu einer negativen Entwicklung und werden den Klimawandel verschärfen. Der Umgang mit fossilen Brennstoffen und den natürlichen Ressourcen spielt eine extrem große Rolle für die Zukunft unseres Klimas.

Eine weitere globale Erwärmung führt in den Ozeanen zu erhöhter Verdampfung und zu höherem Niederschlag auf den Kontinenten. Hierbei werden die hohen Breiten und die Tropen noch mehr Niederschlag ertragen müssen, während die bereits trockenen Regionen, wie die Subtropen, noch trockener werden.

In Europa wirken sich künftige klimatische Veränderungen regional und saisonal unterschiedlich aus. Für den Mittelmeerraum wird in den Sommermonaten ein Temperaturanstieg von mehr als 2,5 Grad Celsius erwartet. In Teilen Mitteleuropas dagegen weniger als 1,5° C.

Für die Wintermonate rechnet man für die Region – Skandinavien bis Mittelmeer – mit einem Temperaturanstieg von 1,5 – 2° C.

Die Simulation der Ergebnisse aus den Jahren 1970 bis 1999 ergaben ein Szenario für 2060 bis 2090 welches dazu führt, dass in Südeuropa die Niederschlagsmengen abnehmen und in Nordeuropa zunehmen. Starkregen wird in Nord- und Mitteleuropa deutlich zunehmen. Im Norden können sich die Starkregentage gar verdoppeln.

Extremwetterlagen werden häufiger. Durch die Erwärmung des Mittelmeeres kann es auch dort zu Tornados kommen und im Landesinneren kann es vermehrt zu Hurrikans – Windhosen – kommen.

Es wird also vieles darauf ankommen eine vernünftige , vorsorgende Umweltpolitik zu führen um Extremen vorzubeugen. Stoppen kann den Klimawandel wohl niemand mehr. Er kann aber noch in einem einigermaßen erträglichen Rahmen gehalten werden

…… Ich bin übrigens kein Mitglied der „Grünen“. Halte aber Ansichten, wie am Anfang des Artikels beschrieben, für unvernünftig und gefährlich.

Infos u.A. Max Planck Institut für Meteorologie

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Neujahr – was wird 2019 bringen ?

Neujahr – wieder ist ein Jahr vergangen. 2018 hat deutlich gezeigt das die Welt an einem Scheidepunkt angekommen ist. Klimatische Veränderungen und sich Wandelnde Strukturen in der Politik und der Wirtschaft haben das Jahr geprägt. Was aber erwartet uns im Jahr 2019. Es scheint, als wenn gerade in diesem neuen Jahr vieles Unumgänglich ist. Wichtige Entscheidungen müssen jetzt gefällt werden und Weichen in neue Richtungen gestellt werden.

Der Klimawandel 2019

An Neujahr denke ich an den Klimawandel der überall sichtbar ist und der auch im neuen Jahr nicht ohne Folgen bleiben wird. Starkregen, Unwetter mit heftigen Stürmen und Naturkatastrophen sind unausweichlich und können nahezu garantiert werden.

Die Staaten dieser Erde müssen alle Kräfte bündeln um der Erderwärmung entgegen zu treten. Der Klimagipfel in Polen hat noch einmal drastisch aufgezeigt das das Ziel, die Erderwärmung auf unter bzw. bei 2 Grad zu stoppen wohl nicht erreicht werden kann. Forscher halten eine Erwärmung auf 3 Grad für fast sicher. Das bedeutet bereits eine klimatische Katastrophe.

Trotzdem reagiert die Politik nur halbherzig. Noch gibt es zu viele Politiker die sich als Lobbyisten von der Industrie abhängig machen und entsprechend handeln.

Neujahr – Kohleausstieg 2019 ?

In Deutschland muß der Braunkohle Ausstieg so schnell wie möglich erfolgen und 2019 beginnen. Das Argument um den Erhalt der Arbeitsplätze ist scheinheilig. Das der Strukturwandel funktioniert hat die Steinkohle bewiesen. Auch durch das Ende der Braunkohle werden neue Arbeitsplätze entstehen.

Die Energieversorgung wir auch durch den Braunkohlestopp nicht auf die Knie gehen. Ein großer Teil der Energie aus Braunkohlekraftwerken wird jedes Jahr ins Ausland verkauft. Alternative Energien sind vorhanden und können schnell ausgebaut werden.

In der Bevölkerung ist das Bewußtsein für den Schutz der Umwelt und des Klimas längst angekommen.

An Neujahr denke ich an die Demonstrationen um den Hambacher Forst. Diese haben gezeigt, dass man solidarisch zum Erfolg kommen kann, auch gegen die Macht von Großkonzernen.

Nun gilt es fortzufahren. Die Einhaltung der CO2 Grenzwerte ist ebenso wichtig wie das Tema Braunkohle. Die Autoindustrie als Verursacher ist in die Pflicht zu nehmen. Betrügerisches Handeln darf nicht noch belohnt werden, indem der Neukauf von weniger emmissionsschädlichen Fahrzeugen gefördert wird. Die Autoindustrie ist zum Ersatz verpflichtet ohne den Bürger zu belasten.


Neujahr und Donald Trump

Die Folgen des Klimawandels sind nicht zu übersehen. Dennoch gibt es Politiker wie den amerikanischen Präsidenten Trump, der den menschgemachten Klimawandel bestreitet. Mit Trump sind wir dann auch bereits beim nächsten Kapitel im Jahr 2019.

Die letzte angekündigte Aktion dieses offensichtlich kranken Menschen, ist der Rückzug aus Syrien und Afghanistan. Man könnte vermuten er bedankt sich auf diese Weise bei Putin für die Möglichkeit in Moskaus Immobiliengeschäften mitzuwirken.

Jedenfalls überläßt er den Nahen Osten nun den Despoten Putin und Erdogan. Letzterer freut sich bereits darauf, mit dem Argument die letzten IS Terroristen zu vernichten, gleichzeitig auch das Kurdenproblem lösen zu können.

Mit seiner Wahnvorstellung, die größte Mauer der Welt an Mexikos Grenze zu errichten, bringt der Spalter der amerikanischen Nation verbliebene, vernünftige Politiker zur Verzweiflung. Minister seiner Regierung verlassen nahezu monatlich seine Regierung. Dennoch gelingt es ihm wichtige Positionen in der Gerichtsbarkeit mit ihm wohlgesonnenen Personen zu besetzen.

Wenn es Amerika nicht gelingt diesen chaotischen Präsidenten schnellstmöglch des Amtes zu entheben, wird das unübersehbare Folgen für die Politik und die Wirtschaft weltweit haben. Das Ansehen dieser ehemals großen Nation, mit dem Anspruch der Weltpolizei, ist bereits auf dem Tiefpunkt. Keiner der Partner glaubt noch an die Bündnistreue und Zuverlässlichkeit dieses Präsidenten.

Was geschieht in Europa ?

An Neujahr denke ich an die Europäische Union. Diese steht vor unendlichen Problemen. Eine Reform muß eigentlich in 2019 zwingend erfolgen. Staaten wie Ungarn und Polen, die hier nur stellvertretend für weiter Ostblockstaaten aufgeführt sind, dürfen nicht länger Teil der EU sein.

Diktatorisch geführte, nationalistische Länder, in denen die Menschenrechte mit Füßen getreten werden, die Gerichtsbarkeit auf Regimetreue fixiert wird und die Rechte der Arbeitnehmer beschnitten werden, gehören nicht in eine Europäische Union. Länder in denen Radio, Fernsehen und Presse zum Staatsmonopol werden, haben das Recht auf Förderung und Mitgliedschaft in der EU verwirkt.

Die Union basiert auf den Menschenrechten und Solidarität. All das ist in diesen Ländern nicht mehr gegeben. Es wäre wünschenswert wen die EU sich neu orientiert. Gegebenenfalls auch unter den Umständen kleiner zu werden.


Deutschland 2019

Die zauderhafte Politik in Deutschland muß in diesem Jahr beendet werden. Immer mehr erscheinen Populisten und Nationalisten in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Teile der AfD bekennen sich offen zu Nationalsozialistischem Gedankengut. Offen werden Bekenntnisse zu einem Teil deutscher Geschichte gezeigt, die unserem Land die schlimmste Zeit bescherte und von der wir gehofft haben das sie Vergangenheit wäre.

Leute wie Poggenburg und Höcke rufen beim Kyffhäusertreffen der äußersten Rechten der AfD offen zum Sytemsturz auf. Pegida Demonstranten laufen mit Galgen für Politiker herum und rufen zur Gewalt auf. Nazis jagen Menschen mit Migrationshintergrund. Verfassungsschutz und Politik dürfen hier nicht mehr tatenlos zusehen.

Wenn in Chemnitz und anderen Städten Frauen sexuelle Übergriffe durch Migranten anzeigen und davon mehr als 70 Prozent sich als Lüge herausstellen, stimmt in diesem Land einiges nicht mehr. Es wird allerhöchste Zeit zu reagieren.

Landwirtschaft

Eine Reform der industriellen Landwirtschaft ist unabdingbar. Nachhaltigkeit muß hergestellt werden. Massentierhaltung ,Überdüngung und der übermäßige Einsatz von Pestiziden vernichten den Boden, der eigentlich bewirtschaftet werden soll. Pestizide sind n i c h t die Heilsbringer der Landwirtschaft, sie vernichten sie. Die Folge ist der Verlust von Flora und Fauna . Der Tod der Insekten bedeutet auch großen Schaden an der Menschheit.

Das Jahr 2019 birgt viele neue Risiken, es kann aber auch das Jahr für eine erfolgreiche Wende werden.

Treibhaus Erde

es wird immer heisser, hat die neue „Heisszeit“ bereits begonnen?

Treibhaus Erde

Treibhaus Erde könnte der Artikel des Fachjournals PNAS „Proceedings of  National Academy of Sciens“  auch überschrieben sein. Es geht um eine  Erwärmung der Erde bis auf  4-5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter.

Das bedeutet eine erheblich höhere Steigerung der Temperaturen. Mehr als die im  Pariser Klimaschutzabkommen angenommene Erwärmung  um weltweit gerade einmal  2 Grad.

Die Fachzeitschrift spricht bereits von einer neuen „Heisszeit“, welche auf die Menschheit zukommen kann.

Genannt werden in der Studie 10 Punkte die von bisher als „neutral“ oder „hilfreich“ angesehenen Einschätzungen auf „schädlich“ kippen können.

Gase

Der Anteil von CO2 und Methangas spielt in der Zukunft eine massgebliche Rolle. Monotone Landwirtschaft und Massentierhaltung haben daran einen großen Anteil. Von diesen Gasen  wird weit mehr in die Luft abgegeben als von allen anderen, vom Menschen erzeugte Aktivitäten. Deshalb ist es  unbedingt notwendig den Ausstieg aus dem Kohleabbau schnellstens voranzutreiben.

Ab einem gewissen Punkt der erreichten Erderwärmung ist eine Grenze erreicht.  An diesem Punkt ist eine Korrektur nicht mehr möglich. Danach spielen auch weitere  Anstrengungen zum Stopp einer Aufheizung des Klimas keine Rolle mehr. Momentan steuert die Erde exakt auf diesen Grenzwert, der den Ausdruck „Treibhaus Erde“ erhalten hat,  zu.

Treibhaus Erde

Wir sind also auf dem besten Weg unsere eigene Existenz und die der Erde leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Durch den extrem heissen Sommer in diesem Jahr ist die Aufmerksamkeit für das Thema groß. Folgt aber im nächsten Jahr ein nicht so extremer Sommer , verfallen wir schnell wieder in  eine Lethargie die uns vorgaukelt noch Zeit zu haben.

Gründe für diese Erwärmung bestehen in der Eisschmelze  der Antarktis und im Auftauen der Permafrostböden in Russland, Kanada und Nordeuropa.  Hinzu kommt die  Zerstörung des Regenwaldes. All diese Prozesse sind miteinander verbunden. Die Zerstörung eines Systems,  zieht die Veränderung des anderen mit sich.

Kipppunkt ereicht ?

Ab einem gewissen Punkt ist dieser Vorgang nicht mehr aufzuhalten. Der „Kipppunkt“ ist erreicht. Wann ist es so weit? Haben wir den Zeitpunkt bereits verpasst und es ist bereits 5 nach 12 ?

Die „Heißzeit“ bringt die Biotope in Schwierigkeiten :

Der Klimawandel – die komplexe Umweltkrise

Klimawandel – technologische Lösungen –

Klimawandel – Ein Zusammenschluß von zwei Dutzend Experten aus den Bereichen  Klima – Ökonomie – hat herausgefunden, dass die Fähigkeit der Natur den Klimawandel zu mildern, um etwa 37 Prozent höher ist, als bisher vermutet. Die Ergebnisse der „natürlichen Klimalösungen“ werden bei der National Academie of Scieneces  veröffentlicht.

Es wird verdeutlicht, dass …  im Einklang mit den Aktionen der verantwortlichen Länder, die am Pariser Übereinkommen teilnahmen,  die Temperaturen auf 2 Grad Celsius zu begrenzen sind.

….Das natürliche Klimalösungen – Speicherung und Reduzierung von Kohlenstoffemissionen in Wäldern, Grasland und Feuchtgebieten – kostengünstige Möglichkeiten bieten. Sie sind Im Vergleich zu technologischen Lösungen auch kostengünstiger.

Erfolge können aber nur dann erzielt werden, wenn die fortschreitende Umweltzerstörung gestoppt wird. Eine Verringerung fossiler Brennstoffe muß mit den natürlichen Klimalösungen einhergehen.  So werden dann  in 10 bis 15 Jahren bis zu 37 Prozent der natürlichen Klimalösungen erreicht. 

Im Übereinkommen von Paris verpflichteten sich die teilnehmenden Länder zu Anstrengungen bei der erneuerbaren Energie, Energieeffizienzen und umweltfreundlichem Verkehr.  In diese Sparten wird das 30fache Investiert, als in die natürlichen Lösungen. Hier konzentriert man sich auf den Schutz der Tropenwälder. Nötig wären aber auch Förderungen in Grünland- Agrar- und Feuchtgebietsökosysteme – und zwar weltweit.

Der Effekt ist dann saubere Luft, sauberes Wasser nachhaltige Nahrungsmittelproduktion und mehr Lebensraum.

Natürliche und technologische Klimalösungen müssen einhergehen mit der Forschung und der Entwicklung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienzmethoden. Der Klimawandel ist eine komplexe Umweltkrise die mehrere globale Lösungen verlangt